Polycarbonat-Dachzelt, einfach selbst gebaut

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Wenn Patrick nur „Dachzelt“ im Kopf hat und sich innerhalb eines Monats ein Dachzelt selber baut, dann ist an Schlaf nicht zu denken. Das Resultat: Das selbstgebaute Polycarbonat-Dachzelt – eine großartige Leistung, die wir auf dem DACHZELT FESTIVAL bewundern durften.

Hallo Patrick, schön, dass wir dich hier antreffen. Gerne würden wir etwas über dein tolles selbstgebautes Polycarbonat-Dachzelt erfahren.

Erzähl uns doch mal wie du zum Dachzelten gekommen bist?

Patrick: Kurz gesprochen, Dank Thilo. Ich habe ihn in dem YouTube Video von Love Peace and Om gesehen. Schnell war mir klar, dass es genau das ist, was ich suche; genau die Lösung will ich auch.

Dann habe ich mich mit dem Thema Dachzelt erstmal ausführlich beschäftigt:
Was gibt es für Dachzelte?
Was kostet ein Dachzelt?
Wo gibt es Dachzelte zukaufen?

Nach einer kurzen Dachzelt-Recherche war mir schnell klar, dass ich mir mein eigenes Dachzelt baue. Ich hatte meine eigenen Ideen und Vorstellungen, die ich gerne einbringen wollte und nach meiner Berechnung wäre ich mit 300-400 € an Materialkosten zurecht gekommen.

Später wurden es dann doch 700 €, aber das war immer noch okay. Dass es ein Polycarbonat-Dachzelt werden sollte, wusste ich bis dahin noch gar nicht.

Wie lange hast du für dein Polycarbonat-Dachzelt-Bau gebraucht?

Patrick: Ich habe ca. einen Monat am Dachzelt gearbeitet. Die letzten drei Wochen habe ich höchstens fünf Stunden pro Nacht geschlafen, weil ich immer noch am Tüfteln war, wie ich das umsetzen kann. Ich habe mir überlegt, wie ich die Nähte platziere und in welcher Reihenfolge ich die Stoffkeile setze.

Anschließend wurde erstmal an einem Modell probiert. Zwischen 1-2 Uhr nachts bin ich ins Bett und morgens ging es um 5-6 Uhr wieder zum Polycarbonat-Dachzelt. Das Dachzelt-Fieber hat mich komplett gepackt und mitgerissen.

Wie hast du dein Dachzelt gebaut?

Patrick: Die Wanne habe ich aus Siebdruckplatten erstellt, aber so sparsam wie möglich. Für den Boden habe ich eine Plattenstärke von 9 mm verwendet, 12 mm für die Seitenwände und 15 mm für den vorderen und hinteren Teil der Wanne. Hier habe ich die Scharniere für den Deckel verbaut. Da war mir eine stabile Halterung wichtig.

Der Deckel aus Polycarbonat hat zumindest die Breite des Dachzeltes vorgegeben, da ich die Platte nicht noch extra zuschneiden wollte. Also war das Maß von 120 cm gesetzt. Allein die Länge habe ich noch auf 215 cm reduziert, weil das Dachzelt bei 230 cm einfach zu viel über die Windschutzscheibe ragte.

Eine Herausforderung war die Verbindung zwischen Deckel und Wanne. Ich musste darauf achten, dass das Regenwasser gerne zwischen Deckel und Wanne in das Zelt hinein drückt. Das habe ich mit einer Prellleiste an der Front gelöst – einer ganz einfachen U-Schiene aus dem Baumarkt. Außerdem musste ich den Deckel so vernieten, dass beim Öffnen kein Spalt bleibt, um Insekten und Wind kein Einlass zu geben.

Die Zelttücher habe ich auf zwei Dreiecken aus Holz aufgespannt. Die können nach Innen eingeklappt werden und sind an drei Aufschraubscharnieren mit der Wanne verbunden.

Ob die Idee sich überhaupt ausführen lässt, habe ich erstmal mit einem Tischtuch getestet, das ich an die Holzkonstruktion getackert habe. Nachdem das wunderbar funktioniert hat, konnte der Zeltstoff verwendet werden. Der Zeltstoff besteht aus einem 50:50 Polyester-Baumwollgemisch.

Die Leiter hänge ich ans Dachzelt; das Ende stützt sich auf den Kofferraum.
Was sehr praktisch ist ist, dass ich mein komplettes Reisegepäck in meinem Polycarbonat-Dachzelt belassen kann. Nur die Leiter kommt ins Auto.

Danke für das Interview! Wir wünschen noch eine schöne Zeit auf dem Dachzelt Festival 2019.

Auf Patricks Youtube Kanal findet ihr noch  mehr Infos zum Polycarbonat-Dachzelt:

👉 Facebook
👉 YouTube

Ihr wollt noch mehr Inspirationen?

Wenn du nicht genug vom Dachzelten bekommen kannst, dann zieh dir mal den unser letztes Setup rein:

Tatütata die Dachzelt-Feuerwehr ist da!

Jeden Mittwoch erscheint ein neues Portrait mit spannenden Dachzelt-Setups hier auf unserem Blog und als Video auf Instagram TV und Youtube! Schaut doch mal wieder vorbei!
 

Und wenn ihr selbst ein spannendes Dachzelt-Setup habt, dann schreibt uns doch einfach und wir verabreden uns bei einem der nächsten Treffen, Camps oder Festivals!

Liebe Grüße vom Dach,
eure Set-Up Hunters.

Video und Fotos by NeverStopExploringCrew
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Interview by Anna und Tobi
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About Tobi Seibel

Tobias unterstützt die Dachzeltnomaden seit Mitte 2018 im Bereich Systempflege. Hauptsächlich kümmert er sich um die Stellplatzkarte und um weitere technische DZN Projekte, die noch in der Zukunft liegen. Beruflich ist er allerdings mehr mit der Bahn unterwegs und zwar als Projektleiter spezieller Bauprojekte. Tobias, seine Frau und die zwei Hunde können es kaum erwarten sich ab 2019 auch offiziell Dachzeltnomaden nennen zu dürfen und freuen sich auf die neuen Abenteuer!
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