Bambus-Defender auf wilder Weltreise

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Sabrina und Christian waren/sind eingefleischte VW-T5 California Fans. Warum sie aber doch ihren geliebten T5-Offroader gegen einen Defender getauscht haben – besser gesagt mussten – und warum daraus ein Bambus-Defender wurde, der so eifersüchtig war, dass er die beiden drei Monate von Freunden fernhielt, erfahrt Ihr hier.

Hallo Christian, wie seid ihr zu Eurer Idee gekommen einen Defender umzubauen?

Christian: Wir sind in unserem geliebten VW T5 California mit Offroad Umbau in Island und der Sahara gefahren. Das hat uns echt Spaß gemacht! Wir haben unseren Cali 13 Jahre lang geliebt und unsere Urlaubsfotos bestanden immer aus Bulli und Landschaft.

In Marokko ist es dann mal passiert, dass wir uns festgefahren haben. Zwar hatten wir Schüppe und Sandbleche mit, aber das hätte uns ca. vier Stunden Arbeit gekostet. Das alles bei 40 Grad. Hier kam dann einmal ein Defender über die Dünen gehupst und hat uns in zehn Minuten befreit.

Da wurde uns so langsam klar, dass ein Bulli und unsere wilden Reiseziele nicht mehr zusammenpassen. Da muss was Deftiges her. Der Defender war unsere heimliche Liebe. Wenn wir mal nicht unseren Bulli im Kopf hatten, schauten wir Defendern hinterher.

Wie lange habt ihr für Euren Umbau gebraucht?

Christian: Wir haben ca. drei Monate für den Umbau gebraucht. In dieser Zeit haben wir jeden Tag am Arctic Panda gearbeitet. Es ging immer direkt vom Bett oder der Arbeit zur Scheune, um weiter zu bauen. Wir haben eigentlich durchgearbeitet. Unsere Freunde haben uns in dieser Zeit nicht gesehen. Es war sehr anstrengend, aber wir hatten ja ein Ziel vor Augen: Albanien stand auf dem Programm.

Willst du uns mal dein Ausbau vorstellen?

Christian: Gerne. Wir haben uns beim Ausbau eigentlich an unseren alten Bus gehalten. Wir wollten es gemütlich haben; das war uns besonders wichtig. Da wir aber auch unsere Erfahrungen aus 13 Jahren Bulli Urlaub mitgebracht haben, wussten wir, wo die Schwerpunkte liegen.

Defender Freunde werden es schon erkennen die „The Sunnyside Sitzbank“. Die haben wir in ähnlicher Form auch gebaut.
Den Kühlschrank haben wir auf einen Vollauszug gesetzt. Die Wohnraumerweiterung lässt sich in wenigen Sekunden realisieren. Einfach den Beifahrersitz umklappen und den Kühlschrank nach vorne ziehen.
Wir können drinnen und draußen kochen. Auch hier haben wir drauf geachtet, dass alles mit wenigen Handgriffen umgebaut werden kann. Damit wir das speckige und fettige Essen draußen machen können.

Klar hätten wir alles in Leichtbauweise mit Pappelholz verbauen können, aber das kam für uns nicht in Frage. Ein Bekannter brachte uns dann auf die Idee, es mit Bambus und Siebdruckplatten zu versuchen. Ihm ist zwar mal eine Platte gerissen, aber wir haben bis jetzt keine Probleme damit. Uns gefiel die Haptik und Optik von Bambusholz. Es war auch sehr leicht zu verbauen.

Zwar ist das Holz (was eigentlich genau genommen kein Holz, sondern Gras ist) schwerer als Pappel oder Buche, aber das Gewicht haben wir durch Leichtbauweise an anderer Stelle wieder reingeholt. Was ihr aber auch noch seht, oder auch nicht seht, sind Schrauben im Sichtbereich. Das hat das Ganze nochmal etwas schwieriger gemacht. Aber auch das geht als Laie.

Mit dem Einbau des Hubdaches konnten wir auch an Innenhöhe gewinnen. Ein großer Vorteil ist, wenn man wieder zwei Wochen Dauerregen hat, dass wir auf unserer Bank nun auch aufrecht sitzen können. Hierzu haben wir das Lattenrost mit einem Schienensystem verbaut und es kann ohne Problem zusammengeschoben werden.

Was sind Eure nächsten wilden Reiseziele?

Christian: Wir werden dieses Jahr zum dritten Mal nach Island reisen. Auf unserer vierwöchigen Tour wollen wir die wildesten Ecken erreichen, die uns bis jetzt immer verwehrt blieben. 2018 waren wir in Albanien und haben hier ein schönes Abenteuer erlebt. Was nächstes Jahr kommt wissen wir derzeit noch nicht, aber unser Arctic Panda muss ja artgerecht gefahren werden.

Hast du für uns noch ein Tipp für den Transfer von Fahrzeugen nach Island?

Christian: Ja klar! Was uns immer ein wenig gestört hat, war die lange Schifffahrt – 3,5 Tage von Dänemark aus. Auch die Kosten mit 2.800 Euro für zwei Personen und Fahrzeug in einer neun-Mann-Kabine war nicht immer das Highlight der Reise.

Jetzt haben wir erfahren, dass wir das Fahrzeug auch von Rotterdam verschiffen können. Das Fahrzeug muss eine Woche vorher am Hafen sein und wir zahlen dann 1.400 Euro. Dazu kommen nochmal der Flug nach Island. Der Vorteil ist aber, dass wir uns sieben Tage auf See sparen. Den Urlaub können wir dann gleich mit einer neuen wilden Reise verbinden.

Christian wir danken Dir und wünschen noch viel Freude mit deinem Bambus-Defender und weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

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About Tobi Seibel

Tobias unterstützt die Dachzeltnomaden seit Mitte 2018 im Bereich Systempflege. Hauptsächlich kümmert er sich um die Stellplatzkarte und um weitere technische DZN Projekte, die noch in der Zukunft liegen. Beruflich ist er allerdings mehr mit der Bahn unterwegs und zwar als Projektleiter spezieller Bauprojekte. Tobias, seine Frau und die zwei Hunde können es kaum erwarten sich ab 2019 auch offiziell Dachzeltnomaden nennen zu dürfen und freuen sich auf die neuen Abenteuer!
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