(N)Ostalgie Pur – Susi sorgt mit ihrem Dachzelt-Wartburg immer für Aufsehen

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Susi allein ist schon eine Augenweide, aber mit ihrem einzigartigem Wartburg 1.3 verdreht sie sogar russischen Zollbeamten an der Grenze den Kopf. Mit dem Wäscheständer quer durch die Baltischen Länder. Lasst euch überraschen!

Hallo Susi, wir stehen hier mitten auf der Lagerfeuerwiese des DACHZELT FESTIVALS 2019. Um euch herum ist bei diesem tollen Wetter einiges los. Wir wollten dich erstmal Fragen wie du zum Thema Dachzelten gekommen bist?

Susi: Hallo zusammen! Ich wurde ganz früh zum Camping-Kind. Jede Ferien sind wir losgefahren, häufig auch nur am Wochenende. Dieses Freiheitsgefühl ist bis heute geblieben. 

Irgendwann kam mir der Gedanke mir ein Dachzelt zu zulegen, um weiter die Freiheit und Flexibilität, die das Dachzelt bietet, genießen zu können. Ich kann einfach die Sachen packen und losfahren. Das ist für mich schon großer Luxus.

Dachzelte kannte ich als Ostauto-Freak vom Trabi. Da ist es schon Kultstatus, Pension Sachsenruh. Mit 19 Jahren habe ich das erste Mal im Dachzelt geschlafen. Seitdem war das ständige Kribbeln da. 

Irgendwann kam mir die Idee mit einem Dachzelt. Nach kurzer Suche, wusste ich sofort, das ist genau das Richtige für mein Wartburg 1.3. Kurz darauf war es montiert und die erste Fahrt stand an. Es war ein tolles und stolzes Gefühl. 

Vermisst du irgendwas beim Dachzelten?

Susi: Kurz und bündig antwortet sie lachend mit: NÖÖÖÖ! Was soll ich vermissen? Ich hab doch alles! Ein Auto, was mich zu tollen Plätzen/Orten bringt und eine Schlafmöglichkeit mit Ausblick!

Zum anderen genieße ich die viele Zeit und die Ruhe. Das entschleunigt ungemein und ich kann vom hektischen Alltag richtig abschalten. Einfach die Natur genießen, ob allein oder mit Freunden auf unseren Touren sein. 

Du sprichst gerade deine Touren an, welche große Touren habt ihr bisher erlebt?

Susie: Wir haben das ganze Baltikum bereist: Lettland, Estland, Litauen bis hoch nach St. Petersburg. Aber auch Polen und Russland waren schon unsere Ziele.

Welche tollen Touren, bis auf das Dachzelt Festival stehen 2019 noch an?

Susie: Bei unseren Touren sind wir mit unserem Blog Mit Ostmobil auf Tour unterwegs. Die nächste Tour geht über Dänemark, Schweden und Norwegen bis hin zum Nordkap und dann geht es wieder über die Baltischen Staaten und Russland zurück. Da werden wir drei Wochen unterwegs sein. Ansonsten besuchen wir dieses Jahr noch ein paar kleinere Treffen. 

Was war bisher dein spannendstes Erlebnis mit dem Dachzelt? 

Susie: Spannend und zugleich lustig waren unsere Grenzübertritte nach  Russland. Die Grenze nach Russland wird noch streng bewacht und es wird genau kontrolliert. Etwas Schmuggeln ist eigentlich unmöglich. Naja, aber mit dem Dachzelt scheint alles anderes zu sein. 

Nach kurzer Erklärung musste ich das Dachzelt komplett aufbauen, dann wurde alles im und ums Dachzelt kontrolliert. Die Herren in Uniform waren so beeindruckt und mit Probeliegen im Dachzelt beschäftigt. 

Jeder wollte es nochmal genauer unter die Lupe nehmen. Sie waren so fasziniert vom Dachzelt, dass sie glatt vergessen haben, den Kofferraum zu kontrollieren. Ich hätte alles Schmuggeln können. 

Susi fängt wieder laut an zu lachen. Der Rest bleibt wohl ihr Geheimnis 😉

Susi stellt uns ihren sehr ansehnlichen Wartburg 1.3 vor. Was uns sofort auffällt ist das Saisonkennzeichen von März bis Oktober. Wir haben sie gefragt, ob sie das Auto im Winter nicht benutzen würde. Schnell wird uns klar, wie sehr sie an ihrem „Warti“  – so nennt Susi ihren Wartburg – hängt. „Salz und Schnee, das will ich ihm nicht mehr antun. Dafür ist er einfach zu schön.“ 

Die Details zum Wartburg 1.3 

Der Wartburg 1.3, 58 PS mit 4 Ganggetriebe, ist mit einer Gasanlage ausgestattet. Ein bisschen Tuning bekam das Auto von Susi auch noch. Felgen, Lenkrad, Seitenverkleidung  und Sitze wurden getauscht und zeigen ein harmonisch passendes Bild. 

Was natürlich im Kofferraum nicht fehlen durfte ist der Wäscheständer. Er ist ein ständiger Reisebegleiter. 

Der zuverlässige „Warti“ läuft. „Auf unseren zwei Touren – nichts unter 3.000 km – war bis jetzt nur eine Sicherung kaputt. Ich kann mich darauf verlassen.“

Am Ende zeigt Susi uns noch ihren grössten Schatz. Ein Barkas B1000. Dieser soll bald auch ein Dachzelt bekommen. Also seid gespannt, wir werden von der Vereinigung berichten!

Ihr wollt noch mehr Inspirationen?

Wenn du nicht genug vom Dachzelten bekommen kannst, dann zieh dir mal den unser letztes Setup rein: 

40 Jahre Dachzelterfahrung – OPA KLAUS und sein Dachzelt-Anhänger

Jeden Mittwoch erscheint ein neues Portrait mit spannenden Dachzelt-Setups hier auf unserem Blog und als Video auf Instagram TV und Youtube! Schaut doch mal wieder vorbei!
 

Und wenn ihr selbst ein spannendes Dachzelt-Setup habt, dann schreibt uns doch einfach und wir verabreden uns bei einem der nächsten Treffen, Camps oder Festivals!

Liebe Grüße vom Dach,
eure Set-Up Hunters.

Video by NeverStopExploringCrew
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Foto by Felix Meyer
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Interview by Anna und Tobi
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Hast du schon wieder Lust auf ein Treffen?

Komm zum DACHZELT CAMP SPECIAAL!

Im Oktober findet das erste internationale DACHZELT CAMP in Holland statt! Platz für 500 Dachzeltnomaden, gemeinsames Campen, Wassersport, grillen & chillen. Das besondere: Wir veranstalten das erste Dachzeltnomaden Clean-Up! Hast du Lust dabei zu sein? Dann sichere dir jetzt dein Ticket!

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About Tobi Seibel

Tobias unterstützt die Dachzeltnomaden seit Mitte 2018 im Bereich Systempflege. Hauptsächlich kümmert er sich um die Stellplatzkarte und um weitere technische DZN Projekte, die noch in der Zukunft liegen. Beruflich ist er allerdings mehr mit der Bahn unterwegs und zwar als Projektleiter spezieller Bauprojekte. Tobias, seine Frau und die zwei Hunde können es kaum erwarten sich ab 2019 auch offiziell Dachzeltnomaden nennen zu dürfen und freuen sich auf die neuen Abenteuer!
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2 Antworten auf „(N)Ostalgie Pur – Susi sorgt mit ihrem Dachzelt-Wartburg immer für Aufsehen“

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