40 Jahre Dachzelterfahrung – OPA KLAUS und sein Dachzelt-Anhänger

Interview mit Opa Klaus und Petra in ihrem selbstausgebauten Dachzelt-Anhänger.

Den Anfang in unserer Reihe  „Die spannensten Dachzelt-Setups“ macht Opa Klaus mit seiner lieben Frau Petra. Klaus erzählt uns etwas über seine über 40 Jahre Dachzelterfahrungen, stellt seinen Ausbau vor und verrät warum er sich für einen Anhänger entschieden hat. Lasst euch überraschen!

Klaus, vielen Dank, dass du Dir die Zeit für unser Interview auf dem Dachzelt Festival 2019 nimmst. Da hatten wir richtig Glück dich zu erwischen, da das Tagesprogramm schon angefangen hat. Wie bist du mit deiner Frau zum Dachzelt gekommen? 

Klaus: Hallo, freut mich auch, dass es zu dem Interview gekommen ist. Das Dachzelten haben wir vor über 40 Jahren angefangen, mit einem Russischem-Allrad Fahrzeug. Es hat so viel Spaß gemacht, dass wir es seitdem fortführen.

Das Grinsen geht Petra und Klaus nicht mehr aus dem Gesicht, wahrscheinlich erinnern sich  beide an die ganzen Abenteuer mit dem Dachzelt.

Wir haben eine Alternative zum Bodenzelt gesucht und sie in einem Dachzelt gefunden. Wir wollten Reisen und viel sehen, aber mit jungen Jahren haben wir leider nicht genügend Geld in der Tasche gehabt; heute ist das anders.

Damals kannten 80-90 % der Camper kein Dachzelt. Deswegen haben wir uns daraus immer ein Spaß gemacht. Wir haben Tische und Stühle aufgebaut und am Auto gar nichts gemacht.

Die Nachbarn auf dem Campingplatz haben sich schon Gedanken gemacht „Wo schlafen die? Was machen die da?“. Aber nach wenigen Minuten Aufbau stand das Dachzelt. Da war die Bewunderung groß und die Leute haben erstmal gestaunt.

Stolz dürfen die beiden auf ihren Ausbau sein!

Was war Euch beim Dachzelten immer wichtig? 

Klaus: Uns reichte damals immer die Grundausstattung: Benzinkocher, Tisch und Stühle, Kochgeschirr und ausreichende Kühlung über Brucheis. Damals war es nicht so komfortabel wie heute. Da musste man immer etwas planen und schauen wo man alles her bekommt. Ansonsten Grillen und gut Leben.

Klaus und Maura unsere Set-UP Hunterin genießen die Aussicht auf das Festivalgelände.

Dein Anhänger ist also das Resultat aus deiner 40 jährigen Dachzelt Erfahrung? 

Klaus: Ja, aus der Erfahrung heraus. Wir hatten jahrelang das Dachzelt auf dem Auto, aber da stellt sich immer das Problem in unseren Augen: was tun, wenn alles aufgebaut ist und wir wollen mal was Einkaufen fahren oder die Gegend erkunden? Da ist es (*und zeigt auf seinen Dachzeltanhänger*), in unseren Augen, die bessere Lösung für uns.

Stolz zeigt Klaus uns seinen tollen Anhänger, den wir wirklich beeindruckend finden. An alles ist gedacht.

Da wir ruhige, aber auch rastlose Menschen sind, haben wir mit dem Anhänger so eine bessere Lösung gefunden. Durch das viele Reisen kamen mir immer wieder Ideen. Auch wollten wir ein wenig Luxus haben, wie z.B.:

Aufrechtstehen für´s Umziehen
Von innen ins Zelt gehen können
Eine komplette Küche.
Toilette und eine Standheizung

Die TV-Anlage * Wir haben Klaus versprochen nichts von der Satellitenanlage zu verraten, das werden wir auch nicht machen. Den versprochen ist versprochen. 😉 *

Wir stellen Euch den Anhänger im Detail vor. Ihr glaubt gar nicht was alles in einem 750 kg Anhänger reinpasst.

Was uns gerade auffällt: du hast dein Dachzelt nicht mittig auf dem Anhänger montiert. Warum hast du diese Lösung gewählt? 

Das ist richtig. Der Vorteil liegt darin, dass wir eine Stehhöhe im Anhänger haben. Durch den Inneneinstieg kann man sich problemlos umziehen. Hierzu muss ich nur die zwei Einlegeböden wegschieben. Auch das Sitzen im Anhänger ist so ohne weiteres möglich. Der Wunsch nach der Seitenklappe war für uns auch da. Wir wollen ja auch beim schlechten Wetter was von der Gegend sehen können. 

Eure nächste Reise geht nach Marokko? 

Ja genau, das nächste große Abenteuer geht nach Marokko, deswegen haben wir auch unseren Anhänger etwas höher gelegt. Dies hat den Vorteil, dass er etwas tauglicher für die sandige Reise ist. Es handelt sich ja auch um einen ungebremsten Anhänger, so haben wir keine Probleme mit den Bremsen und dem Sand. Die Vorfreude ist bei uns, trotz des Festivals, schon vorhanden. Für uns ist die Reise schon ein echtes Abenteuer. Sowas macht man ja nicht alle Tage.

Vielen Dank liebe Petra und lieber Klaus für die spannenden und inspirierenden Antworten und die tollen Eindrücke von Eurem Anhänger. Wir drücken Euch die Daumen für die kommenden Reisen und sind schon wahnsinnig auf Euren Marokko Trip gespannt. 

Ihr wollt noch mehr Inspirationen?

Jeden Mittwoch erscheint ein neues Portrait mit spanennden Dachzelt-Setups hier auf unserem Blog und als Video auf Instagram TV und Youtube! Schaut doch mal wieder vorbei!
 

Und wenn ihr selbst ein spannendes Dachzelt-Setup habt, dann schreibt uns doch einfach und wir verabreden uns bei einem der nächsten Treffen, Camps oder Festivals!

Liebe Grüße vom Dach,
eure Set-Up Hunters.

Video by NeververStopExploringCrew
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Foto by Michael Heinrich
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Interview by Anna und Tobi
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About Tobi Seibel

Tobias unterstützt die Dachzeltnomaden seit Mitte 2018 im Bereich Systempflege. Hauptsächlich kümmert er sich um die Stellplatzkarte und um weitere technische DZN Projekte, die noch in der Zukunft liegen. Beruflich ist er allerdings mehr mit der Bahn unterwegs und zwar als Projektleiter spezieller Bauprojekte. Tobias, seine Frau und die zwei Hunde können es kaum erwarten sich ab 2019 auch offiziell Dachzeltnomaden nennen zu dürfen und freuen sich auf die neuen Abenteuer!

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