Dachzelten mit Babys und Kleinkindern

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“Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann fahren wir raus mim Dachzelt!” So oder so ähnlich könnte das Lied für alle Mamas und Papas lauten. Doch ist es wirklich so einfach? Kann man mit Babys und Kleinkindern einfach so in den Dachzelt Urlaub fahren? Oder gibt es da riesig große Hürden zu meistern?

Wenn du keine Lust hast den Artikel zu lesen, dann kannst du dir hier das DZN Live zum Thema anschauen:

Dachzeltnomadin Amelie nimmt euch mit auf ihre Dachzelt Reisen mit Kind und erzählt euch, was sie beim Dachzelten mit Babys und Kleinkindern so alles erlebt, aber auch gelernt hat. Nach diesem anschaulichen Artikel seid ihr sicher gewappnet für euer eigenes Dachzeltabenteuer mit Dachzelt und euren Liebsten – egal wie klein!

Ihr seid aus dem Kleinkind- und Babyalter schon raus? Dann haben wir hier den perfekten Beitrag für dich für das Dachzelten mit älteren Kindern:

Meine Erfahrungen als Dachzeltnomaden-Mama

Ich bin Amelie und reise mit meinem Mann Philipp und unseren beiden Kindern Paul (4,5 Jahre) und Leo (3 Jahre) ein paar Wochen im Jahr mit dem Dachzelt. Vor unserer Dachzeltzeit haben wir die Urlaube in Hotels verbracht. Ich konnte mir bis vor 2 Jahren nicht einmal vorstellen, diese Zeit in einem Zelt zu verbringen. Jetzt ist alles anders. 

Mein Mann ist im August 2018 auf Dachzelte gestoßen und hat mich über Wochen bearbeitet es doch einmal zu versuchen – er war erfolgreich. Wir haben dann also unser erstes Klappzelt bestellt und die erste Nacht darin verbracht.

familie mit 2 Kindern und drei Hunden, im Hintergrunf ein Dachzelt mit Auto Ausbau und Markise
Das sind wir: die Familie Sand wie sie leibt und lebt – mit zwei Kids und drei Hunden so oft auf Achse, wie es nur geht! | Bild: Dennis Brandt

Wir waren beide sofort begeistert und haben direkt anfangen uns Gedanken zu machen, wie man zwei Kinder und (zu diesem Zeitpunkt noch) zwei Hunde in einem Auto unterbringt. Bei der Suche nach dem richtigen Setup haben wir dann auch die Facebook Gruppe der DACHZELTNOMADEN gefunden. Wie es der Zufall wollte fand wenige Tage später im Oktober 2018 das DACHZELT CAMP Altmühltal statt. Uns war natürlich sofort klar, dass auch wir dabei sein wollen.

Wir waren von der Atmosphäre, der Hilfsbereitschaft, der Geselligkeit und auch von den verschiedenen Setups sofort begeistert. Seit dem DACHZELT FESTIVAL 2019 sind wir außerdem fester Bestandteil des Teams und freuen uns dabei sein zu dürfen.

Mittlerweile sind wir fast jedes freie Wochenende mit dem Dachzelt unterwegs. Da wir beide einen normalen, ortsgebundenen Job haben, ist es uns leider nur 2-4 Wochen im Jahr möglich, einen ausgedehnten Dachzelt Urlaub zu machen. Diese Zeit nutzen wir dafür umso intensiver. Der perfekte Ausbau unseres Pickups wurde dabei zu unserem Hobby und wir konnten uns in dieser Zeit viele nützliche Gadgets überlegen, die ich euch in diesem Artikel näher erläutern möchte.

Unser PickUp hat mittlerweile einen soliden Ausbau, mit dem wir sehr zufrieden sind. Da uns diese Planung, das Bauen und Schrauben so viel Spaß gemacht hat, basteln wir seit einiger Zeit an unserer 34 Jahre alten Feuerwehr und hauchen ihr neues Leben ein. Wir sind sehr gespannt, wohin uns unsere Rosi alles fahren wird.

Hier findet ihr unser Setup übrigens auch auf dem Kanal der Dachzeltnomaden als Video!

So viel zu uns und unserer Entwicklung zum Thema Urlaub machen. Jetzt möchten wir euch praktische Tipps für eure Reisen mit Babys und Kleinkindern geben und euch so den Einstieg erleichtern.

Vor der Reise

So schön es ist mit dem Dachzelt quasi jederzeit spontan und flexibel losfahren zu können, so wichtig ist es leider trotzdem ein paar Punkte nicht zu vergessen. Was genau das ist, erfahrt ihr hier.

Reisepass

Um den Reisepass für Babys und Kleinkinder beantragen zu können, benötigt es kein biometrisches Foto vom Fotografen. Hier ist es ausreichend, selbst ein Bild zu machen. Der Kopf muss dabei nicht zu 100% senkrecht sein. Der Gesichtsausdruck und die Blickrichtung darf von der Kamera abweichen. Und der Kopf muss nicht zentriert sein. Diese Kriterien zählen für Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr.

Wichtig ist, sich früh genug um den Reisepass zu kümmern, denn der kann schon mal ein paar Wochen auf sich warten lassen.

Wichtige Unterlagen

Neben dem Reisepass müsst ihr selbstverständlich auch immer eure Krankenkassenkarte, euren Führerschein, ggf. Impfpass und für die Hunde die Pässe inkl. aktueller Impfungen dabei haben. Ohne diese Unterlagen könnte es an der Grenze böse Überraschungen geben. 

Sollte eine Schwangerschaft bestehen, bitte unbedingt den Mutterpass mitführen, damit man ihn im Notfall vorlegen kann.

Kind in Natur vor Bergen, neben Ford Ranger mit Dachzelt
Die Kids sind in der Natur mit auffallend wenig zufrieden. | Bild: Amelie Sand

Unterwegs als Familie mit kleinen Kindern und/oder Babys

Mit kleinen Kindern und/oder Babys zu reisen erfordert etwas mehr Planung und Organisation als alleine oder mit Partner unterweges zu sein. Außerdem gibt es ein paar Dinge, die einem das Leben im Dachzelt mit Kindern etwas erleichtern.

Zubehör

Würden wir ohne Kinder reisen, hätten wir vermutlich nicht einmal Stühle und einen Tisch dabei. Mit Kleinkindern lässt sich der Stuhl allerdings nicht immer so leicht durch einen Baumstamm oder einen Stein ersetzen. Außerdem sind uns die gemeinsamen Mahlzeiten als Familie sehr wichtig – auch unterwegs.

Deshalb haben wir Camping Kinderhochstühle und einen stufenlos in der Höhe einstellbaren Campingtisch dabei. Anfangs hatten wir ganz normale Campingstühle für die Kinder im Gepäck, das funktionierte in dem Alter allerdings überhaupt nicht gut. Deshalb sind wir dann auf die Hochstühle umgestiegen. Da sich unser Tisch in der Höhe stufenlos einstellen lässt, können wir die Stühle dann auch mal in der Box lassen und die Kinder auf einen Baumstamm setzen und den Tisch entsprechend anpassen.

Stillen/Flasche unterwegs

Stillen im Dachzelt war für uns zum Glück nie ein Problem. Im Gegenteil. Ich fand es sehr praktisch, dass wir zu dem Zeitpunkt nicht auch noch Wasser für die Flasche benötigt haben.

Nach der Stillzeit war es dann schon sehr nervig, immer die Flaschen waschen und schrubben zu müssen. Das ist mit weniger Wasser als Zuhause dann doch nicht ganz so einfach. Wir haben daher relativ schnell (mit ca. 1 ¾ Jahren) versucht, die Flasche ausschleichen zu lassen. Da unser Kleinster aber schon immer ein guter Esser war, ging das sehr unkompliziert.

Kind liegt im Dachzelt und trinkt aus Fläschchen
Das Trinken aus der Flasche geht auch im Dachzelt super. | Bild: Amelie Sand

Das Thema mit den Windeln

Als wir mit dem Dachzelten angefangen haben, sind wir mehr und mehr auf die normalen Wegwerfwindeln umgestiegen. Zuhause habe ich gerne Stoffwindeln benutzt, unterwegs war mir das einfach zu aufwendig.

Wir mussten bereits bei unserer ersten Reise feststellen, dass es in einigen Ländern nicht so einfach ist, überall Windeln und Feuchttücher zu bekommen oder sie dann oft extrem teuer sind.

Als wir wieder Zuhause waren, haben wir unseren Ausbau direkt etwas angepasst. Inzwischen haben wir ein sehr großes Fach, in dem wir Windeln für über zwei Wochen unterbringen. Versucht also am besten euren Reisevorrat dafür dabei zu haben.

Alles hat seinen Platz. Sogar die Windeln haben ein extra Fach im Ausbau. | Bild: Amelie Sand

Sicherheitsvorkehrungen im Dachzelt

Im Dachzelt mit Baby und/oder Kleinkind zu schlafen, bedarf natürlich entsprechender Vorsicht. Aus Sicherheitsgründen können wir sagen, dass man den Reisverschluss der Fenster und Einstiege immer ganz oben in einer Ecke verschließen sollte.

So finden die Knirpse die Öffner nicht so schnell bzw. erreichen sie erst gar nicht. Solltet ihr kleine Entdecker mit im Dachzelt haben und das Thema mit dem Reißverschluss ein Problem sein, kann man diese auch mit einem kleinen Karabiner zusammenhängen und so zusätzlich sichern.

Bei Dachzelten, deren Einstieg sich nur seitlich schließen lässt, kann es helfen z.B. eine dünne Holzplatte (z.B. Pappelsperrholz, da besonders leicht – sinnvoll wegen des Transportgewichts und weil die Platte auf das Kind umkippen könnte) seitlich hochkant in den Rand des Dachzeltes zu stecken. So können die Kinder nicht herausfallen. Die Holzplatte kann dann ganz einfach flach im geschlossenen Dachzelt transportiert werden.

Das Stockbett im Dachzelt

Einige Mitglieder unserer Community haben sich ziemlich coole Systeme einfallen lassen. So zum Beispiel ein Stockbett im Dachzelt. Johannes Schirmer hat sich eine ganz besondere Konstruktion aus einem Alu Stecksystem überlegt und in unserer Facebook Gruppe dazu sogar eine Teileliste zum Nachbauen gepostet. Den Beitrag findet ihr hier.

Mit einem Stockbett spart ihr unheimlich an Platz im Dachzelt und jeder hat seinen eigenen Schlafplatz.

Ruckzuck ist ein Hochbett ins Dachzelt gezimmert. | Bild: Johannes Schirmer

Wie kann ich Platz sparen, was kann ich ersetzen?

Es sind schon die kleinen Dinge, die am Ende doch den ein oder anderen wichtigen Stauraum schaffen. Um Platz zu sparen, haben wir für die Jungs beispielsweise keine Badeschuhe dabei sondern nutzen dafür die Sandalen. Beim Duschen greifen wir auf die Mini Babyshampoo Flaschen von DM zurück.

Außerdem verzichten wir unterwegs auf einen Buggy/KiWa und tragen dafür mit der Trage von Fräulein Hübsch (hier empfiehlt sich evtl. auch eine Trageberatung – bei Tragen und Tragetüchern kann man auch viel falsch machen) bzw. mit der Kraxe von Deuter (achtet bitte unbedingt auf Fußstützen für euer Kind). Gerade die Trage von Fräulein Hübsch lässt sich extrem platzsparend transportieren und ist sehr, sehr leicht.

Ein Tragetuch oder eine Kraxe sind unterwegs Gold wert! | Bild: Amelie Sand

Wohin mit den Kids bei Auf- und Abbau des Dachzeltes?

Wir brauchen für den kompletten Aufbau unseres Setups inkl. Markise (und die bauen wir in den seltensten Fällen auf) ca. 6 Minuten. Das bedeutet, wir müssen nur eine ganz kurze Zeit überbrücken, in denen Mama und Papa beschäftigt sind.

Je nachdem wo wir unser Lager aufschlagen, haben die Kinder einfach schon ihr Eimerchen und ihre Schaufel in der Hand und laufen ums Auto herum. Oder sie bleiben noch kurz im Auto sitzen (z.B. wenn wir direkt an einem See/Fluss stehen).

Als unser Jüngster noch nicht laufen konnte bzw. es noch nicht verstand, warum er gerade noch nicht aus dem Auto darf, hat mein Mann das Dachzelt alleine aufgebaut. Auch das ist überhaupt kein Problem.

Frei stehen vs. Campingplatz

Zu 98% stehen wir mit den Kindern frei. Das genießen wir besonders, weil unsere Kinder dann auch abends um 22 Uhr und morgens um 6 Uhr niemanden stören. Auch nachts wacht unser Kleinster oft noch auf und ist doch mal etwas lauter. Außerdem können wir die Plätze immer den Kindern anpassen.

Meistens suchen wir uns ein Gewässer. Sie tragen dann die ganze Zeit Schwimmflügel (natürlich nur wenn es die Temperaturen zulassen) und statten sich mit ihrer Schaufel und ihrem Eimer aus und sind super zufrieden. Außerdem wechseln wir jeden Tag den Platz, wodurch sie ständig neue Orte zum Entdecken haben. Das macht das Ganze wesentlich entspannter und es kommt für die Kinder fast nie Langeweile auf.

Kinder im Wasser mit Schwimmflügeln
Pack die Badehose ein und los! Wo Wasser ist, sind die meisten Kids glücklich! | Bild: Amelie Sand

Unterwegs mit Kindern und Hund/Hunden

Auch im Dachzelt und Minicamper kann man mit Hund(en) UND Kindern reisen. Das funktioniert sogar sehr gut. Wie ihr das zeitlich gut gemanagt bekommt und ihr euren Platz praktisch einteilen könnt, erkläre ich euch hier.

Weitere Informationen zum Dachzelten mit Hund findet ihr in diesem Artikel:

Zeitmanagement

Unterwegs mit Kindern und Hunden hört sich zuallererst mal super stressig an. Und dann haben wir nicht nur einen, sondern sogar drei Hunde dabei. Ist das nicht verrückt? Wir finden: Ganz und gar nicht!

Unser Fazit bisher: mit der richtigen Organisation kann auch das sehr entspannt ablaufen.

Während einer von uns morgens die Kinder im Dachzelt umzieht und fertig macht, geht der andere schon einmal nach unten und kümmert sich um die Hunde: Füttern und ein erster kurzer Spaziergang – was man eben so zu tun hat. In der Regel sind wir damit beide nach ca. 20 Minuten fertig.

Unsere Hunde werden dann erst einmal jeder an einen Autoreifen gebunden – immer mit Abstand. Dann ist der erste Stressfaktor Leinenchaos nämlich schon einmal ausgeschlossen.

Entspannte Hunde – wie geht das?

Für uns der aller wichtigste Punkt beim Thema Dachzelten mit Hund ist definitiv die Erziehung/Gewöhnung. Unsere Hunde sind es gewohnt, ruhig liegen zu bleiben und genießen es einfach dabei zu sein.

Dachzelten mit Kindern und Hund: Eine Herausfordernd, aber mit dem richtigen Management lösbar. | Bild: Amelie Sand

Dabei haben wir mit einem Deutsch Kurzhaar und einem Jack Russel zumindest zwei Rassen dabei, die definitiv ihre Bewegung einfordern und sie auch unterwegs selbstverständlich bekommen. Da wir aber viele Pausen machen, uns die Natur/Städte/Umgebung anschauen und uns daher viel bewegen, sind auch die Hunde zu jeder Tageszeit zufrieden und ausgelastet.

Einteilung des Platzes

Während der Fahrt sitzt unsere Jack Russel Hündin im Fußraum. Dort fühlt sie sich einfach am wohlsten. Der Deutsch Kurzhaar und der Labrador haben auf der Ladefläche im PickUp eine sehr geräumige und gut belüftete, selbstgebaute Box. Von dort aus können sie auf drei Seiten aus vier Fenstern schauen und auch uns sehen.

Das finden wir sehr praktisch um auch auf längeren Fahrten schnell checken zu können, ob alles in Ordnung ist. Durch die erhöhte Position der Hundebox haben sie immer einen tollen Rundumblick und sind dort sehr zufrieden. Der Deutsch Kurzhaar macht sich z.B. abends sogar bemerkbar, wenn er zum schlafen in seine Box möchte.

Die Auswahl des richtigen Setups

Ich glaube, die Setups sind genauso individuell wie jede Familie einzigartig ist. Jeder hat andere Erwartungen an den Urlaub mit Dachzelt, jeder hat andere Vorstellungen. Hier das richtige Setup zu finden, kann eine sehr spannende Zeit sein.

Kinder halten sich an der Hand und blicken auf Stausee
Wenn die Kinder schon die Natur genießen – traumhaft! | Bild: Amelie Sand

Die perfekte Wahl für uns

Wie oben breits angeschnitten, waren wir  lange auf der Suche nach dem richtigen Setup. Angefangen haben wir mit dem Dacia Duster meines Mannes, einem Klappzelt auf dem Auto und einem Anhänger für unser Gepäck. Im Duster alleine hätten wir unmöglich unsere beiden Kinder, unsere (damals) zwei Hunde und unsere gesamte Ausrüstung untergebracht.

Für uns stand schnell fest, dass wir mit dem Dachzelt öfter unterwegs sein wollen – flexibel, schnell, wendig, offroad und kompakter (also ohne Anhänger).  Wir reisen also inzwischen mit einem Ford Ranger und einer 180 x 230 cm großen Hartschale auf dem Hardtop.

Den PickUp haben wir hinten auf der Ladefläche komplett ausgebaut, damit auch das Zusammenpacken und spontane Losfahren problemlos funktioniert. So haben wir nämlich 90% vom Gepäck immer im Auto leicht zugänglich und brauchen in der Regel nur ein paar frische Lebensmittel und wenige Klamotten einpacken. Unser komplettes Setup in einem Video findet ihr hier auf dem Dachzeltnomaden Kanal.

Tägliches Weiterreisen

Da wir fast immer jeden Morgen zusammenpacken und weiterfahren, war das Klappzelt für uns auf Dauer mit zwei kleinen Kindern bzw. Baby keine Lösung. Nach nur neun Monaten haben wir uns dazu entschieden dieses zu verkaufen und uns eine große vier-Personen Hartschale zuzulegen. Der Auf- und Abbau geht viel schneller und erleichtert das tägliche weiterreisen extrem.

Junge hält Dinosaurier in der Hand und freut sich
Das ist Lebensfreude pur auf Reisen! | Bild: Amelie Sand

Urlaub auf dem Campingplatz

Wer lieber mehrere Urlaubstage auf einem Campingplatz verbringt, ist mit einem Klappzelt und Familie trotzdem besser bedient. Die Liegeflächen sind, je nach Dachzelt, deutlich größer und der Schlafkomfort damit noch einmal bedeutend besser. Ein weiterer Vorteil vom Klappzelt ist definitiv auch der Preis. Diese sind schon für deutlich weniger Geld zu haben.

Was tun bei Dauerregen?

Dauerregen.. der worst case mit kleinen Kindern und Dachzelt. Auch diese Zeit kann man so verbringen, dass alle glücklich und zufrieden sind. Das geht meistens sogar viel leichter als gedacht. Man muss es nur schaffen dem Alltag zu entkommen und verstehen, dass einfache Dinge dazu völlig ausreichen.

Ideen zur Beschäftigung

Da wir sowieso jeden Tag woanders stehen und viel Zeit mit Auto fahren verbringen, stört uns der Regen meist nicht so sehr. Allerdings haben wir dieses Jahr aufgerüstet und uns eine 2 x 2,5m Markise gekauft. An dieser können wir Seitenwände befestigen und haben somit zumindest einen trockenen Raum.

Zur Beschäftigung der Kinder haben wir ein oder zwei Tischspiele dabei und natürlich ihr Spielzeug, dass sie sowieso auch im Auto haben. Alternativ sammeln wir Steine, Stöcke, Blätter und stapeln diese oder legen Bilder auf den Tisch. Daran haben die beiden viel Freude.

Spielen mit Naturmaterialien: Kinder haben daran sehr viel Freude. | Bild: Amelie Sand

Sind die Temperaturen nicht so niedrig, dann nutzen wir auch schon einmal Matschhose, Regenjacke und Gummistiefel und springen durch Pfützen oder treten im Matsch. Das machen wir allerdings nur, wenn wir wissen, dass wir die Klamotten dann auch wieder trocken bekommen und die Kinder nicht auskühlen. Denn nichts wäre schlimmer, als frierende Kinder in ein kaltes Dachzelt zu packen.

Schlechtes Wetter nutzen wir allerdings auch gerne für Indoorbeschäftigungen. Gerade beim Reisen mit Dachzelt sorgt das für viel Abwechslung weil wir den gesamten Urlaub im Freien verbringen und bei gutem Wetter nie auf die Idee kommen würden in ein Hallenbad, einen Indoorspielplatz oder ein (kindergerechtes) Museum zu gehen. Bei Regen also einfach mal suchen und fragen, was es in der Umgebung tolles zu entdecken gibt.

Haben wir wirklich genug vom Regen (was auch schon vorkam) und der Wetterbericht gibt auch die nächsten Stunden/Tage keine Entwarnung, ändern wir unsere Route komplett und fahren mehrere Stunden weiter, um wieder die Sonne genießen zu können. Genau das ist ja das tolle am unabhängigen Reisen – wir können jederzeit umplanen und weiterreisen. 

Kinder stehen am Wasser mit selbstgebastelten Angeln
Mit der richtigen Bekleidung kann auch Regen Spaß machen | Bild: Amelie Sand

Was tun in kalten Nächten? 

Wir reisen mit unseren Kindern bis ca. -5°C im Dachzelt. Wie wir das anstellen ohne das jemand friert, ist ganz einfach:

Schlafsäcke/Decken

In kalten Nächten (ab ca. 10 Grad) legen wir auf unser Frottee Spannbettlacken zwei sehr dicke Wolldecken, die die komplette Fläche der Matratze einnehmen. Die sorgen dafür, dass es auch von unten kuschelig warm ist. Zugedeckt wird dann jeder von uns mit einer Sofadecke und darüber unsere dicken Winterbettdecken mit Frotteebezug.

Die Kinder haben – je nach Temperatur – einen Kleinkindschlafsack mit 3,5 tog an. Zur Sicherheit haben wir für jedes Kind einen zweiten Schlafsack, damit auch wirklich keiner frieren muss.

Nicht nur gegen Kälte gut: Der Kleinkindschlafsack mit 3,5 tog. | Bild: Amelie Sand

Bei den Schlafsäcken der Kinder achte ich darauf, dass sich die Ärmel abnehmen lassen. So kann man bei Bedarf die Ärmchen in der Nacht aus- oder einpacken. Denn gerade die Kleinsten lassen ihre Arme ja nicht sehr lange unter der Decke.

Damit unsere Jungs auch über den Kopf nicht auskühlen, tragen sie ab und an auch eine Mütze. Mit dieser Ausstattung haben wir auch schon mit -5° Grad im Dachzelt geschlafen ohne dass jemand gefroren hat oder krank wurde. Es war immer schön mollig warm.

Wir mussten nach dem Wechsel von Klappzelt auf Hartschale allerdings schnell feststellen, dass die Hartschalen nachts viel besser isolieren und es darin deutlich wärmer wird. Das machte bei uns wirklich einen riesigen Unterschied. Alle Vor- und Nachteile von Hartschalenzelten findet ihr hier noch einmal übersichtlich zusammengefast.

Dachzelt mit Wolldecke für Wärme von unten
Mit einer Wolldecke auf der Matratze ist es auch von unten schön warm. | Bild: Amelie Sand

Kleidung 

Unsere Jungs tragen einen normalen, langen Schlafanzug. Mal einteilig, mal zweiteilig. Bei Bedarf dann einen normalen Schlafsack für Kinder. Wir als Erwachsene tragen ebenfalls eine lange Hose und einen Pullover. Allerdings schlafen wir grundsätzlich ohne Socken, weil wir nur so wirklich warme Füße bekommen. Manche Bevorzugen auch die Wollsocken von Omi =)

Wärmflaschen

Eine Wärmflasche haben wir eher selten in Benutzung. Wobei wir mit den Kindern auch nicht bei mehreren Minusgraden im Dachzelt schlafen.

Hinzu kommt, dass die Kinder in dem Alter auch nicht merken, wenn es ihnen wirklich zu warm wird oder die Wärmflasche morgens schon wieder zu kalt ist und sie dadurch frieren. Deshalb ziehen wir unsere Kinder so an, dass wir auf eine Wärmflasche verzichten können.

Im Urlaub schläft immer unsere kleine Jack Russel Hündin Emma mit im Dachzelt. Die nutze ich in der Tat sehr gerne als Bettflasche. Die muss ich nämlich weder extra warm machen noch ist sie in der früh wieder kalt.

Eine Wärmflasche nutzen wir eigentlich nur, wenn wir ohne Kinder (und wenns so kalt ist auch ohne Hunde) unterwegs sind. Dann aber auch sehr gerne.

Standheizung

Wir waren ca. ein Jahr mit Standheizung unterwegs (dann ist sie uns leider kaputt gegangen). Die Standheizung hat uns in der ein oder anderen Nacht schön warm schlafen lassen und man konnte auf die vielen Schichten Decke und Schlafsack für die Kinder verzichten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich kein Kondenswasser bildet. Das macht das Dachzelten mit Kindern dann schon deutlich angenehmer.

Wichtig hierbei: bitte immer einen CO-Melder mit im Dachzelt liegen haben.

Junge lächelt in die Kamera mit Bagger in der Hand
Camouflage ist das neue sauber, die Kids spielen am liebsten draussen und im Dreck. Warum nicht?. | Bild: Amelie Sand

Wichtige Tipps und Tricks

Ich liebe es zu Organisieren und Dinge zu ordnen. Das kommt uns im Minicamper natürlich sehr entgegen. Deshalb ist bei uns wirklich jeder noch so kleine Platz ziemlich gut genutzt.

Wäschekörbe

Im Fußraum der Kinder haben wir jeweils einen Wäschekorb stehen. Der sorgt erstens für mehr Ordnung und zweiten für jede Menge Stauraum.

In einem Wäschekorb haben wir die Jacken, Matschhosen, Schneeanzüge, Mützen, Schal und Handschuhe für die Kinder. So sind sie auch immer griffbereit, trocken und warm.

Im anderen Wäschekorb ist Platz für (dreckiges) Spielzeug wie z.B. Eimer und Schaufel, ein ferngesteuertes Auto (unseres fährt über Stock und Stein und bereitet ihnen stundenlang pure Freude) und ein paar Lieblingsspielzeuge von Zuhause, die sie sich am Tag vor der Abreise selbst raussuchen.

Ich kann mich erinnern, als wir unsere erste Reise mit dem Dachzelt angetreten haben, wie viele Spielsachen wir eingepackt haben. Es wurden nicht einmal ¼ davon gebraucht. Denn sobald sie aus dem Auto steigen, brauchen sie maximal ihren Eimer und ihre Schaufel.

Netze/Staufächer im Fahrzeug

Wir nutzen zwischen Fahrer- und Beifahrersitz ein spezielles Netz. Hier haben wir immer ein paar Windeln und Feuchttücher bereit. Gerade letzteres braucht man bei Kleinkindern ja nicht nur zum Wickeln. Und auch wir als Erwachsene nutzen die ab und zu ganz gerne.

Organizer und Netze helfen beim Ordnung halten im Auto. | Bild: Amelie Sand

Zwischen den Kindersitzen auf der Rücksitzbank haben wir einen Organizer, der verschiedene Fächer und Netze beinhaltet. Hier haben die Kinder ihr Spielzeug griffbereit, das sie gerne während der Fahrt nutzen.

Für die Kinder gibts an den Rückenlehnen jeweils einen Organizer für Taschentücher, Trinkflasche, einen kleinen Regenschirm und Stifte. Die Tablets werden mit speziellen Halterungen an der Nackenstütze befestigt.

Dachzelt mit Staufach und Lichterketten
Ordnung ist die halbe Miete – die Staufächer im Dachzelt sind wirklich praktisch. | Bild: Amelie Sand

Netze im Dachzelt

Wir haben insgesamt 3 Netze im Dachzelt, die bei uns beim Kauf bereits verbaut waren.

Zwei kleinere Netze, die mit einem Klettverschluss an den Wänden hängen – hier ist immer eine Trinkflasche, Windeln, Feucht- und Taschentücher griffbereit.

Ein weiteres Netz geht über die gesamte Breite und ca. 1/4 der Länge des Dachzeltes. Dort oben befinden sich dann unsere Klamotten. Je nach Temperatur empfiehlt es sich, diese in wasserdichte Säcke zu verstauen, damit sie über Nacht nicht klamm werden.

Kleidung

Tatsächlich haben wir gar nicht viele Klamotten dabei. Hier hilft ein ganz wichtiger Tipp: Für die Kinder lieber dunkle Klamotten einpacken. Wir sind nicht so empfindlich was Flecken auf den Klamotten der Jungs angeht. Wir packen einfach vorwiegend dunkle Klamotten ein, so fällt auch den Mitmenschen nicht direkt auf, dass die Kinder ihre Hose schon den vierten Tag tragen.

In der Regel haben wir für die Jungs je zwei kurze, zwei lange Hosen, sowie drei T-Shirts und drei Langarmshirts dabei. So kommen wir tatsächlich – wenn es keine größeren Matsch- oder Wasserunfälle gibt – 14 Tage zurecht. Und da wir meist dort unterwegs sind, wo keine anderen Menschen sind, stört sich auch niemand daran.

Handtücher/Waschlappen

Handtücher und Waschlappen benötigen eingerollt statt gefaltet viel weniger Platz (übrigens gilt das auch für Klamotten). Wir haben unterwegs lediglich vier Handtücher dabei. Damit kommen wir sehr gut zurecht.

Ordnung ist die halbe Miete

Ordnung ist für mich ein Grundbedürfnis. Ohne Ordnung ist für mich ein stressfreier Urlaub ausgeschlossen. Unser Ausbau ist so geplant, dass die Dinge an ihren dafür vorgesehenen Platz zurückgelegt werden müssen, sonst kriegen wir gar nicht alles unter.

Selbst die Schmutzwäsche hat bei uns ein Fach unter der Hundebox. Das ist übrigens mein Lieblingsgadget im Ausbau. Aus dem Augen aus dem Sinn – es gibt keine bessere Lösung für die schmutzige Wäsche!

Papa sitzt mit Junge auf Dachbox und zeigt in den Himmel
Um noch mehr Stauraum zu schaffen, haben wir unsere Bettwäsche und Campingstühle in Boxen auf dem Dach untergebracht. | Foto: Dennis Brandt

Während der Fahrt

Auch wenn das viele immer nicht glauben können, aber unsere Kinder fahren (mittlerweile – das war bei unserem Jüngsten nicht schon immer so) wirklich gerne Auto und sind meistens sehr zufrieden, wenn sie draußen die Natur beobachten können.

Natürlich gibt es aber auch Tage oder Straßen, da haben sie einfach Langeweile. In dieser Zeit haben sie ihre Kindertablets und schauen dort ihre Filme. Und da beide natürlich unterschiedliche Serien schauen und auch wir gerne mal die Ruhe genießen, habe ich ihnen Kopfhörer in ein selbst genähtes Stirnband eingenäht. Das funktioniert sehr, sehr gut. 

Wie das genau aussieht, könnt ihr hier in unserem Setup Video auf dem Dachzeltnomaden Youtube Kanal sehen.

Außerdem haben sie eine Art Kinderlaptop dabei, der ihnen verschiedene Tiere und die Buchstaben erklärt. Kinderlieder über das Autoradio oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“ sind ebenfalls eine sehr willkommene Abwechslung.

Kinderlaptop zum Lernen auf langen Autofahrten. | Bild: Amelie Sand

Für den kleinen Hunger unterwegs naschen unsere beiden gerne mal ein paar Kekse, Backerbsen oder auch Rosinen. Damit sich diese nicht im ganzen Auto verteilen, haben wir immer zwei kleine Tupperdosen griffbereit, in die wir entsprechendes Knabberzeug umfüllen können.

An der Lehne vor ihnen ist ein Organizer befestigt. Dort finden sie ihre auslaufsichere (!) Trinkflasche, eine Box mit Taschentüchern, einen kleinen Regenschirm und ein paar Stifte. Das können sie sich alles selbst nehmen.

Junge steht mit Hund in der Natur und blickt auf Stausee
Draussen zuhause – ist das nicht schön? | Bild: Amelie Sand

Reiseapotheke

Eine Reiseapotheke sollte immer so ausgestattet sein, dass man auch sorglos mit zwei Kleinkindern in den Urlaub aufbrechen kann. Neben diverser alternativen Behandlungsmethoden, zählen für uns aber auch ganz klar normale Medikamente dazu.

Natürlich ist diese Apotheke für Jedermann anders richtig bestückt – eine allgemein perfekte Ausstattung gibt es da vermutlich nicht.

Wir haben 2 – 3 Sachen die wir für unsere Kinder ab und an mal brauchen. Medikamente bei Verstopfung, Fusicutansalbe, Fiebersaft und -zäpfchen sind hier besonders wichtig. Außerdem mit dabei haben wir Allergietabletten und –cortison (für Mama), Vomex, Pflaster, Wunddesinfektion und Nasenspray.

Packliste

Unsere Packliste ist nicht besonders lang. Neben den wenigen Klamotten, ein paar Spielsachen, Reiseapotheke, Handtücher, Waschzeug, Badesachen und sämtliche Dinge rund um die Küche befindet sich darauf nicht mehr viel. Das sind die Dinge, die wir außerdem immer dabei haben:

Wäsche waschen unterwegs

Viele Dachzeltnomaden nutzen verschiedene Fässer auf dem Dach ihres Autos. Dieses Fass wird mit Wasser (und evtl Steinen), Seife und der Dreckwäsche gefüllt und während der Fahrt auf dem Autodach ordentlich durchgeschüttelt. Eine gute Möglichkeit, wenn man gerade keinen Campingplatz oder Waschsalon in der Nähe hat oder sich die Zeit sparen möchte. Gerade mit Kids kann das ein anstrengendes Unterfangen werden.

Tatsächlich wasche ich unsere Wäsche meist im Fluss, ohne Waschmittel natürlich. Meist ist ohnehin nur Erde oder Dreck an den Klamotten, das geht auch ohne Waschmittel gut raus.

Über Nacht aufgehängt, trocknet es dann auch gut und kann am nächsten Morgen schnell wieder eingeräumt werden. Sollte das Wäsche trocknen über Nacht aufgrund von Regen oder Kälte nicht funktionieren, suchen wir uns einen Waschsalon und schmeißen es kurz in den Trockner.

Waschen kann man überall, auch in der Natur! | Bild: Philipp Lindner-Sand

Was das Reisen im Dachzelt mit den Kindern macht

Es ist keine Frage – auch beim Reisen mit Dachzelt und (kleinen) Kindern gibt es stressige und weniger stressige Tage. Unterm Strich können wir aber feststellen, dass diese Art von Urlaub für uns alle so viel stressfreier ist als in einem Hotel. Warum?

Die Kinder stören in der Natur niemanden, wenn sie wie die Indianer schreiend ums Auto rennen. Es stört niemanden, wenn sie gerade nackig sein möchten. Es stört niemanden, wenn sie beim Essen nicht sitzen bleiben. Sie müssen keine Mittagspause und Ruhezeiten einhalten. Wir können essen zu welchen Uhrzeiten uns es auch immer lieb ist. Ich glaube, diese Liste lässt sich sehr lange so weiterführen.

Das Wichtigste für uns an all dem ist jedoch: sie entwickeln ein unglaubliches Bewusstsein und Interesse für die Natur. Wir sind als Eltern beide sehr naturverbunden, haben bereits in unserer Kindheit die Freizeit immer draußen verbracht.

Es macht uns extrem glücklich und stolz, wenn uns unsere beiden Jungs Löcher in den Bauch fragen, warum die Murmeltiere auf den Hinterbeinen vor ihren Löchern stehen. Oder warum große, weiße Hunde zwischen den Schafen laufen. Oder sie wissen wollen, wie man Feuer macht und wir gemeinsam Stöcke sammeln. Oder wieso man die Sterne in den Bergen so viel schöner beobachten kann.

Unsere Kinder sind auf diesen Reisen mit so wenig glücklich. Das macht uns auch glücklich!

Unser Ausblick aus dem Dachzelt im August 2019 in Frankreich. | Bild: Amelie Sand

Ihr seid aus dem Kleinkind- und Babyalter schon raus? Dann haben wir hier den perfekten Beitrag für euch für das Dachzelten mit älteren Kindern:

Amelie

About Amelie

Amelie ist Mitglied der Dachzeltnomaden Moderatoren. Sie hängt sich von Anfang an voll rein, übernimmt sofort schwierige Aufgaben und bringt mit ihrer lustigen Art einen ganz neuen Schwung in das Moderatoren-Team. Amelie, ihr Mann Philipp und die beiden Kids sind seit dem DACHZELT CAMP Altmühltal fester Bestandteil der Dachzeltnomaden und schon jetzt nicht mehr wegzudenken.
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