Dachzelt-Heizung selbstgebaut: Planar 2D im Alukoffer

Du kannst uns unterstützen! 
Wie geht das?

Weichflöten mögen es kuschelig! – Der Albtraum eines Dachzelt-Hardliners

Morgens bei geschmeidigen 18°C an der East Coast Südafrikas im Dachzelt aufzuwachen oder sich abends bei angenehmen Temperaturen in Spaniens Sierra Alhamila ins Dachzelt zu verkriechen und dabei den grenzenlosen Sternenhimmel zu genießen, ist sicherlich der Traum eines jeden Dachzeltnomaden.

Für die meisten Regionen auf der südlichen Hemisphere mag das durchaus ganzjährig möglich sein. Auf der nördlichen Seite unserer wunderschönen Erde gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, dem Dachzeltleben zu frönen – nur eben nicht immer bei mollig warmen Temperaturen.

Die Einen zeigen ihre ganze Manneskraft oder ihre – nicht zu unterschätzende – weibliche Härte und trotzen den widrigen Witterungsbedingungen mit aller Willensstärke. Die Anderen sorgen vor und decken sich mit Gasofen, Spirituskocher, einem Haufen Decken oder in der Arktis erprobten Schlafsäcken ein.

Fenny und Thorsten beim Dachzeltnomadentreffen 2017

Und dann gibt es jene wie uns – Fenny und mich – die wohl eher der dritten Kategorie angehören. Jene, die Schlafsäcke verweigern, weil das Zusammenkuscheln so schön ist, die keine Lust haben, zitternd und bibbernd in die Schlafklamotten zu schlüpfen und morgens durch aufs Gesicht dröppelnde Kondenswasserfontänen geweckt zu werden. Typische Dachzelt-Weichflöten eben.

Da mir das harmonische Miteinander erheblich wichtiger ist, als die Selbstbeweihräucherung ob meiner vermeintlichen Willensstärke und ich mich ungern mit meinem geliebten Weibchen anlege, musste eine Lösung her.

Eiszapfen an der Nase! – Die Idee mit der Dachzelt-Heizung

Zunächst dachte ich daran, die Luft der in meinem JEEP verbauten Wasser-Standheizung einfach ins Zelt umzuleiten. Ein Blick auf das Amperemeter verriet aber: Keine gute Idee, wenn ich am nächsten Tag noch den Wagen starten wollte. 12 – 15 A pro Stunde macht eine Starter-Batterie nicht lange mit, zumal bei uns noch eine 45 W Kühlbox 24/7 läuft.

Im Dezember 2016 führte uns unsere Reise nach Marokko zusammen mit anderen JEEPern. Zwei von ihnen hatten eine Standheizung in ihrem Fahrzeug verbaut, die erheblich weniger Strom und Diesel konsumierte und die ganze Nacht durchlaufen konnte.

Marokkos eiskalte Nächte auf 1800 m

„Pah“, dacht ich mir auf 2800 m bei -4 °C, „mein Gasofen wird’s schon richten“. Dass Gasöfen bei diesen Temperaturen irgendwann ihren Dienst verweigern, wurde mir am nächsten Morgen schlagartig bewusst, als wir mit Eiszapfen an der Nase und am Zeltgestänge aufwachten. Nach zwei Wochen Dauer-Bibberei und -Nörgelei griff ich zu Hause zum Tablet und recherchierte.

Webasto, Eberspächer, Truma, Gazcamp, Planar… – die einen waren viel zu teuer, die anderen zu laut, die dritten zu durstig, aber dieses russische Webasto-Nachbau-Unikum – die Planar 2D – erschien mir adäquat.

Die Planar 2D ist eine 2 kW Diesel-Luft-Standheizung und die kleinste im Sortiment des russischen Herstellers Planar. Sie wird sowohl in der 12 V als auch in der 24 V Variante angeboten. Sie ist eine preisgünstige Alternative zur Eberspächer Airtronic D2. Der größere Bruder der Planar 2D ist die Planar 44D mit 4 kW Heizleistung. Anm. d. Redaktion: Hier findest du eine Übersicht der Standheizungen von Planar (Affiliate Link).

Konstruieren geht über Studieren! – Der VFX-Fuchs greift zur Waffe

Als sogenannter 3D- und VisualFX Artist bin ich quasi „Computer-Künstler“ – andere nennen mich auch gern „Pixelschubser“ – und als ehemaliger Flugzeugmechaniker kann ich auch irgendwie konstruieren.

Also schnappte ich mir meine Waffe, das Konstruktionsprogramm 3D Studio Max, öffnete mein JEEP 3D Modell im Computer und fing an zu planen und designen.

JEEP Modell in 3D Studio Max
  • Wohin mit der Standheizung?
  • Wie führe ich die Luft ins Zelt?
  • Wie viel Platz habe ich zur Verfügung?
  • Wie groß darf die Konstruktion werden?
  • Welches zusätzliche Gewicht fahre ich mit mir herum?
  • Wie lang muss ich die Schläuche ausführen?
  • Säge ich Löcher ins nagelneue James Baroud?

Letzten Endes – und nach Abwägung aller technischen und finanziellen Gegebenheiten – entschied ich mich für folgende Lösung:

Ich würde die Planar 2D mit samt 7 Liter Dieseltank und Dieselpumpe in eine 70 Liter-Aluminiumbox (565 mm x 360 mm x 350 mm) einbauen und zwei ca. 2,5 m lange flexible Heißluftschläuche (60 mm), sowie die Planar-Fernbedienung von außen – durch den hinteren Eingang – ins Zelt führen.

Dazu müsste ich aber zunächst einen Heckgepäckträger entwickeln, auf dem die Box ihren Platz finden sollte.

Give it a go! – Bestellung aller Teile

Den Heckgepäckträger – der sehr fahrzeugspezifisch ausfällt, weswegen ich nicht näher darauf eingehe – fertigte ich aus Aluminiumprofilen und verschraubte diesen mit der Heckklappe meines JKs.

Die Aluminium-Box bezog ich über ebay (70 Euro), die Heißluftschläuche über die Firma „Primaflex“ (113 Euro, ab 10 m bestellbar) und die Planar 2D mit samt Zubehör (583 Euro). Ach ja, der Tank (7 Liter): Dieser wird nicht mit der Planar 2D geliefert und schlägt nochmal mit 50 Euro zu Buche.

Anm. d. Redaktion: Die Planar 2D kannst du zum Beipiel über Tigerexped für 499 Euro beziehen (Affiliate Link)

Summa summarum: 816 Euro zzgl. Kleinkram wie Kabelbinder, Verlängerungskabel etc. Im Montagekit der Planar 2D sind alle notwendigen Teile für den Einbau bereits komplett enthalten.

Lieferumfang des Planar 2D Einbaukits

Lieferumfang der Planar 2D

  • Heizgerät 12 V
  • digitales Bedienteil PU-8M (Kabellänge 1,8m)
  • Dosierpumpe „Thomas Magnet P327“
  • Abgasschalldämpfer
  • Gummihalter Dosierpumpe
  • Kabelbaum Dosierpumpe
  • Kabelbaum Heizgerät
  • Ansaugluftschlauch mit integriertem Schalldämpfer
  • Hitzeschutzschlauch
  • Endstück Abgasrohr + Schelle
  • Tankansaugrohr
  • 5,5 m Kraftstoffleitung
  • 300 mm Kraftstoffleitungsverbinder
  • 1m Abgaswellrohr Metall
  • Schrauben, Muttern, Schellen, Schrumpfschlauch, Kabelbinder
  • Bedienungsanleitung

Wird Schon Schiefgehen! – Der Zusammenbau der Dachzelt-Heizung

Der Zusammenbau gestaltete sich relativ einfach. Aus dem Baumarkt holte ich mir Distanzstücke aus Kunststoff und befestigte mit diesen den Tank an der vorderen Wand der Alubox. Für das Heizmodul fertigte ich eine Art Podest aus Aluwaben-Platten. Die Dieselpumpe verschraubte ich entsprechend des Handbuches (Position und „Steigwinkel“ sind wichtig) an der Seitenwand. Für die Frischlufteinsaugung und den Abgasschlauch der Brennkammer sägte ich mit einer Lochsäge und Akkuschrauber entsprechende Löcher in den Boden der Alubox.

Montage der Dachzelt-Heizung

Nach ein paar Stunden war der Drops gelutscht und ich hatte eine voll funktionale, externe und quasi mobile Dachzelt-Heitzung mit einem Gesamtgewicht von ca. 12 kg vor mir stehen, die nur noch mit dem Heckträger verschraubt werden musste.

Vom Heißluftschlauch schnitt ich ein 2,5 m und ein 1,5 m Stück ab – den einen für die Frischluftansaugung und den anderen für den Warmluftauslass des Heizmoduls. Die Schläuche werden einfach auf die Stutzen des Heizgerätes gesteckt. Sie halten auch unverschraubt gut und stramm. Die Breite der Alubox ist so bemessen, dass die Schläuche im leicht geknickten Zustand zwischen Alubox-Wand und Heizmodul an dem Stutzen gepresst werden.

Auf Zeltseite werden die Schlauchenden durch die hintere Zelttür geführt und mit dicken Kabelbindern an das Zeltgestänge des James Baroud Evasion angebracht. Da ein Schlauch die warme Zuluft ins Zelt befördert und ein Schlauch die abgekühlte Zeltluft aus dem Zelt heraus, macht es Sinn, beide Schläuche getrennt voneinander auf je einer Seite im Zelt anzubringen.

Innenansicht des Zeltes: Führung der Heizungsschläuche der Dachzelt-Heizung

Die Schläuche verbleiben bei uns dauerhaft im Zelt. Richtig gelegt nehmen sie kaum Platz weg. Vorsicht ist im Bereich des Zeltgestänges (nicht nur beim James Baroud) geboten: Der Platz unter den Gasdruckfedern muss frei bleiben, sonst könnten beim Zusammenbau des Zeltes die Schläuche beschädigt werden.

Das Kabel der Fernbedienung habe ich verlängert, um sie im Zelt direkt über unseren Köpfen mit zwei Knippingschrauben ans Zeltdach zu fixieren.

Safety first! – Keine Chance dem Kohlenmonoxid

Das Abgasrohr habe ich mit meinem Heckträger und dem Schalldämpfer verschraubt. Achtung: Die Position des Abgasrohres sollte sorgfältig geplant werden und möglichst weit weg von der Frischluftansaugung des Heizgerätes gelegt werden.

In unserem Fall liegt die Frischluftansaugung ohnehin im Zelt. Bei einer ebenfalls möglichen Außenansaugung (z. B. direkt an der Box) kann es sein, dass, wenn beide Leitungen zu dicht nebeneinander liegen und die Windrichtung stimmt, Abgase durch das Frischluftrohr der StandHeizung angesaugt, die dann ins Zeltinnere geleitet werden.

Zur Sicherheit habe ich mir einen Kohlenmonoxidwarner ins Zelt eingebaut. Diese Geräte kosten nicht viel, sind batteriebetrieben und schützen je nach Ausführung nicht nur vor Kohlenmonoxid, sondern auch vor anderen Gasen, wie z. B. Butan oder Propan.

Um die Funktion des Melders zu testen, habe ich den Wagen gestartet, das Gerät eingeschaltet und vor den Auspuff gehalten. Man sieht auf dem Display sofort, wie der CO-Wert steigt. Wird ein (noch) ungefährlicher CO-Wert für eine bestimmte Zeit überschritten (z. B. 300 ppm = 0,03 % für 3 Minuten), schlägt das Gerät mit einem sehr lauten Piepen Alarm. Läuft!

First Launch – Die Erste Inbetriebnahme der Dachzelt-Heizung

Den Tank gefüllt und das Amperemeter bereit gelegt, scheiterte direkt der erste Versuch der Inbetriebnahme. Zugegeben: Ich stehe mit Handbüchern auf Kriegsfuß und so auch die Heizung mit mir, denn die Heizung tat nichts – dachte ich.

Doch plötzlich setzte ein rhythmisch-stoisches, aber in der Geschwindigkeit langsam zunehmendes Klackern ein. Als Mechaniker war mir klar: „Wenn es irgendwo mechanisch klackert, bedeutet das womöglich nichts Gutes“. Und ohne es besser zu wissen, zog ich den Stromstecker.

Mittlerweile weiß auch ich, dass dieses Klackern normal ist und es sich dabei um die Dieselpumpe handelt. Sie zieht in regelmäßigen Abständen Kraftstoff aus dem Tank und spritzt ihn mit jedem Klackern in die Brennkammer der Standheizung ein. Je nach eingestellter Heizleistung ist dieses Klackern langsamer oder schneller.

Und plötzlich wuchs meine Hühnerbrust in Echtzeit auf stolzgeschwollene Arni-Maße“ an. Ich hatte es geschafft! Dem Gerät entfleuchte warme, gar heiße Luft und suchte sich durch den Schlauch den Weg ins Zeltinnere. Und das Beste: Es ging schnell! Auf niedrigster Stufe war das Zeltinnere binnen weniger Minuten bockelwarm – yeeeehaw!

Mittlerweile bin ich zwar immer noch nicht durch das Handbuch durchgestiegen – die Sinnhaftigkeit mancher derer könnte man aber auch wirklich ad absurdum führen – aber zumindest habe ich folgendes herausgefunden:

Einschalten: Zwei Mal in der Mitte der Fernbedienung drücken
Ausschalten: Wieder zwei Mal drücken
Taste rechts/links: Temperatur runter oder rauf

Anm. d. Redaktion: Mittlerweile bietet Tigerexped die Planar 2D auch mit einem Drehregler zur stufenlosen Verstellung der Heizleistung zum gleichen Preis oder im Kit mit einem digitalen Bedienteil mit OLED-Display und Zeitschaltuhrfunktion an. (Affiliate Links)

Komm her, du geliebtes, russisches Kleinod aus Plastik und Metall! – Ein positiver Eindruck

Manch einer mag uns belächeln, andere wollen gar nicht mehr aus unserem Zelt herauskommen. Mal abgesehen davon, dass ich nun ein noch glücklicheres Weibchen habe, kann ich sagen: Projekt Dachzelt-Heizung – successfully completed.

Nicht nur, dass wir uns nun den Ärger mit meterdicken Bettdecken und Schlafsäcken sparen, nein, wir könnten bei Minusgraden durchaus halb nackig im Zelt liegen, ein Filmchen schauen oder anderen schönen Aktivitäten frönen.

Morgens tropft einem das Wasser nicht mehr ins Gesicht, die Matratze bleibt staubtrocken und setzt keine Stocknässe an, die Seitenwände sind halbwegs trocken (sie sind je nach Wetterlage nach einer Nacht immer leicht feucht). Aber das Schönste: Wir scheuen uns nicht mehr, eiskalte Nachtklamotten anzuziehen – denn: Sie sind einfach nicht mehr kalt.

Ca. 5 Minuten vor dem Ins-Zelt-Verkriechen starten wir die Dachzelt-Heizung, legen die Wäsche parat und ruckzuck ist nicht nur die Luft sondern auch die Bettwäsche super vorgewärmt – quasi „Weichei-Benutzerfreundlich“.

Und wer sich dann die Sauna geben will, der stellt die Dachzelt-Heizung einfach auf volle Pulle. Es würde mich wundern, wenn es einen oder eine gibt, der/die nicht nach kurzer Zeit das Schwitzen anfängt.

Planar 2D Zeltheizung montiert auf einem Heckträger am Jeep

Was ich damit sagen will:

  1. Wir betreiben die Dachzelt-Heizung auf kleinster Stufe. Mehr wäre bei Außentemperaturen von ca. 8°C einfach zu warm.
  2. Bei uns läuft die Dachzelt-Heizung die ganze Nacht, dabei können wir – auch wenn es draußen kälter ist – die Fenster öffnen, damit noch mehr Frischluft ins Zelt gelangen und Feuchtigkeit dem Zelt entfleuchen kann.

Also: Double-Win! Check!

Und sonst so? – Der Verbrauch und die Verarbeitung

Die Planar begnügt sich auf kleinster Heizstufe mit ca. 0,8 A – 1,5 A und ca. 100 ml Diesel pro Stunde. Folglich bedeutet das für eine 7 h-Nacht: 10,5 A Strom und 0,7 l Diesel. Durchaus akzeptable Werte – selbst für etwas kleine Starter-Batterien oder kleinere Tanks.

TIPP: Der Profi kann die Dieselpumpe übrigens auch direkt an das Kraftstoff-System des Fahrzeuges anschließen.

Die Verarbeitungsqualität ist russisch. Und da ich auch an russischen Kampfbombern gearbeitet habe, kann ich das sagen: Grob aber robust und zuverlässig. Durchweg gut also und für den Preis fast unschlagbar.

Was alles an Zubehör erhältlich ist, entzieht sich meinem Wissens, aber es gibt wohl noch GSM-Module, mit denen man das Teil – ganz im 80th-style oldschool-mäßig – via Smartphone programmieren kann. Ein Höhenkit soll ebenfalls in Vorbereitung oder Produktion sein.

Alles in Allem können wir sagen: Wir freuen uns quasi schon auf schlechtes Wetter und den Winter – so toll funktioniert das System und so sinnvoll war diese Investition.

Komm her du, kleines hässliches Ding und lass dich drücken, knuddeln und umarmen!

So, genug der Abfeierei! Ich hoffe, ich konnte dich inspirieren und du konntest ein bisschen mitfühlen. Vielleicht bekommst du ja auch Lust auf so ein Teil.

Fenny und Thorsten in Marokko

Falls du weitere Fragen hast, die hier nicht beantwortet wurden, kommentier doch einfach hier unter diesem Artikel. Alle Fragen, Anmerkungen, Tipps und Tricks sind willkommen! Sharen, spreaden, teilen und verbreiten ist erwünscht.

Happy tinkering.

Euer T:K von den TRAVELcandies-On-Tour

Links zur Marokko-Reise:

Marokko Tipps
Marokko Galerie

Du brauchst noch mehr Wärme?

Dir ist schnell kalt und du suchst noch mehr Möglichkeiten, dich beim warm zu halten? Dann schau dich doch mal in unserer Zubehör-Sammlung um. Wir haben das nützlichste Dachzelt-Zubehör für dich zusammengestellt.

 

About Thorsten

Thorsten Kuttig ist leidenschaftlicher Dachzeltnomade und bereist mit seiner Frau seit 2005 die Welt (43 Länder bisher). Er ist selbständig als 3D-/VFX Artist, Fotograf und Filmemacher. Thorsten ist u.a. gelernter Flugzeugmechaniker und hat Grafik-Design und Film- und Kommunikationsdesign studiert. Fotografie ist neben dem Reisen seine größte Leidenschaft.

22 Antworten auf „Dachzelt-Heizung selbstgebaut: Planar 2D im Alukoffer“

      1. Не мешало бы придумать и мини туалет для ночных нужд, а в целом очень полезная штука и главное инновационное.

        1. Привет, Денис! Да это верно. Есть несколько отдыхающих с крышей, у которой даже есть туалет в их машине. 🙂 С уважением, Thilo

  1. Super Beitrag – Danke – jedoch enthält er einen gefährlichen Fehler, der auch tödlich enden kann. es wird CO und Gasmelder für Flüssiggas gleichgesetzt.

    Leider kommt es immer wieder vor, dass Personen die auf der Suche nach einem Kohlenmonoxid Melder sind irrtümlicher Weise einen Gasmelder zur Detektion von Erdgas oder Flüssiggas erwerben. Natürlich ist Kohlenmonoxid genauso wie Methan, Butan oder Propan ein Gas, dennoch werden Warnmelder zur Detektion von Kohlenmonoxidgas in der Regel ausdrücklich als CO-Melder oder Kohlenmonoxid Melder bezeichnet.
    Unter einem Gasmelder versteht man hingegen weitläufig ein Gerät zur Detektion von Erdgas oder Flüssiggas. Zwar existieren auch Gasmelder die sowohl Flüssig- und Erdgas als auch CO-Gas detektieren können, jedoch ist hier Vorsicht geboten, da Kohlenmonoxid und Erdgas (Methan) leichter sind als Luft und deshalb aufsteigen, Flüssiggas (Butan, Propan) jedoch schwerer ist und demzufolge absinkt.
    Das bedeutet, dass diese Gasmelder zwar theoretisch in der Lage sind alle Gase zu erkennen, eine zuverlässige Detektion jedoch auf Grund der unterschiedlichen Gas-Dichte mit einem einzelnen Gerät nicht möglich ist.

    Ein weiterer entscheidender Unterschied zwischen einem CO-Melder und einem Gasmelder für Erd- und Flüssiggas liegt in der Art der Stromversorgung. Während Kohlenmonoxidmelder problemlos über mehrere Jahre hinweg mit Batterien betrieben werden können ist dies bei einem Gasmelder nicht möglich. Gasmelder werden je nach Anwendungsgebiet entweder über das 230V Stromnetz oder direkt über ein 12V Stromnetz (z.B. Wohnmobil, Boot) betrieben. Quelle; http://www.kohlenmonoxidmelder.com/

    1. Hallööle…
      Hab ich was verpasst oder schrieb ich was von Gasmeldern?
      Ich setze eine X-Sense CO03D Melder ein, der eindeutig für Kohlenmonoxid gedacht ist.
      Im Übrigen schrieb ich auch, dass ich den Melder vor einem Auspuff natürlich auf Funktion getestet habe.

      Ein Gasmelder für Kohlenmonoxid macht natürlich kein Sinn, allerdings erkenne ich – und das sei mir gestattet – im Beitrag keinen „lebensgefährlichen“ Fehler.
      Oder übersehe ich etwas?

  2. Wir sind auch dem Planar-Virus erlegen.
    Die Nächte in Nieder-Moos waren ja nicht sooo warm, und Schlafsäcke mögen auch wir nicht.
    Da im Anhänger genug Platz ist, hat jetzt eine Heizung darin Einzug gehalten.
    Die Stromversorgung erfolgt über Solarzelle und Batterie, also weitestgehend autark.
    Unsere nächste Tour soll Richtung Schottland gehen, da werden wir wohl noch genug Test-Nächte bekommen.

    Lebt dieses Leben und bleibt mobil.

    Liebe Grüße
    Alex

    1. Hey Alexander, das hört sich mega gut an! Wir sind gespannt wie das aussieht! Möchte meine Standheizung auch nicht mehr missen. Ich hoffe wir sehen uns auf dem DACHZELT FESTIVAL! 🙂 Obwohl, da wirste sie dann wahrscheinlich nicht brauchen… 😉 Liebe Grüße, Thilo

  3. Danke für den Beitrag! Wirklich sehr gut und inspirierend!
    Ich selber lebe seit November in nam alten Krankenwagen und meine Planar leistet mir gute Dienste. Kann ich nur empfehlen.
    Aber wie schon bemerkt ist die Qualität russisch 😀
    Man sollte schon über etwas handwerkliches Geschick haben und mit einer Feile umgehen können um die viele Grate entfernen zu können. Die mitgelieferten Schrauben kann man eigentlich direkt alle weg schmeißen, so schlechte Qualität habe ich noch nie gesehen es sind super weiche 4.8er. Bei der Montage sind mir da diverse von abgerissen, schließlich hab ich alle durch 8.8er ersetzt. Denn war es gut.
    Wie schon oben beschrieben ist sie ansonsten Top im Verbrauch, macht warm und ist einfach zu bedienen. Habe sie mit nem Drehregler. Nen Tank war nach Wahl auch glich mit lieferbar.

    1. Klar geht das. Die Kiste sollte halt so groß sein, dass die Planar noch irgendwie belüftet wird und sich keine Hitze in der Box staut.
      Ich habe nur eine 70 Liter Kiste genommen, da diese die passende Größe für den Dieseltank hatte.

    1. Hey Uwe, ja, eine Diesel-Luftstandheizung ist nicht flüsterleise, obwohl die Planar schon deutlich leiser ist als vergleichbare Webasto oder Eberspächer Heizungen. Die Pumpe gibt ein leises Klickgeräusch von sich. Wenn du willst kannst du die Geräusche mit Schaumstoff noch isolieren…

  4. Hallo Thilo,
    danke für die Antwort.
    Bis zu welcher Höhe (Höhe über Meeresspiegel) läuft die Planar 2d noch zufriedenstellend?
    Leider habe ich bis jetzt nirgend eine Angabe dazu gefunden.
    Gruß Uwe

  5. Moin,
    wie handhabt ihr das mit dem Aufladen der Batterie der Standheizung? Lässt ihr die im Fahrbetrieb laden oder haltet ihr regelmäßig an ner Steckdose?
    Gruß Julian

    1. Hallo Julian, die Standheizung an sich hat keine Batterie, die im Lieferumfang enthalten wäre. Sie wird direkt an das 12V System des Fahrzeuges angeschlossen. Normalerweise über die Aufbau- bzw. Verbraucherbatterie. Besonders die Planar 2D ist recht sparsam. Du kannst sie auch über die Starterbatterie des Fahrzeuges laufen lassen. Liebe Grüße,Thilo

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*