“Puls” mit Brokkoli von Holger

Puls mit Brokkoli von Holfer

…dieses Gerstengraupen-Risotto ist das ultimative Powerfood, extrem simpel und so lecker! Schon die Gladiatoren im alten Rom hatten die Qualittäen dieses Gerichts erkannt das fester Bestandteil ihres Speiseplans war.

Dauer

40 Minuten

Schwierigkeit

leicht

Vegi-Option

vegetarisch

Strom

Nein

Dachzeltnomaden Steckbrief

  • Name: Holger
  • Lieblingsreisebuddy: meine Frau Katrin und unser Hund Ben
  • DZ-Setup: Defender 110 TD4 + Bush Ccompany Alpha Dachzelt
  • Lieblingsreiseland:
    Deutschland

Die Story zum Rezept

Eigentlich bin ich Kfz-Mechaniker aber kochen (und seit kurzem auch backen) sind für mich zu einer persönlichen Passion geworden.
Ich koche sehr gerne für Freunde und Familie und bin glücklich wenn es allen schmeckt und alle satt geworde sind.
Meinen ersten Dutch Oven habe ich mir vor 7 Jahren gekauft und er stand ein Jahr ungenutzt in der Ecke weil ich nicht wusste was ich damit machen sollte…mittlerweile habe ich 10 Dutch, eine Muurrika, eine Kastenform und diverse Pfannen und alles aus schwarzem Eisen und keins mehr ungenutzt… 😉

Bei diesem Gericht finde ich es am spannendsten wenn die späteren Mitesser einen beim aufzählen der Zutaten erstmal skeptisch bis fragend anschauen, weil die wenigsten damit rechnen das ein Gericht auf Basis von Gerstengraupen so geil schmecken kann!

Basis-Zutaten
(2-3 Portionen)

1 Tasse Gerstengraupen (ca. 250g)
1 große Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
2 Tassen Wasser (ca. 500ml)
75g Parmesan (fein gerieben)
2 EL frisch gehackte Petersilie
1Tl Gemüsebrühepulver
Salz, Pfeffer
4-5 ELOlivenöl

1 Stk. Brokkoli

Darf es etwas mehr sein...

1/8 Knollensellerie
3 Karotten
1/2 Lauch
Sojasauce nach Geschmack

Equipment

1 Topf
1 Pfanne
1 Feuerstelle o.Ä.

Kochanleitung

Die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden und bei mittlerer Hitze im Olivenöl anschwitzen.
 
Die Gerstengraupen hinzufügen, mit der doppelten Menge Wasser auffüllen und alles mit der Gemüsebrühe und einer Prise Salz & Pfeffer würzen – an dieser Stelle nicht zuviel Salz hinzufügen da im letzten Schritt noch salziger Parmesan hinzugefügt wird.
Alles für ca. 20 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Graupen gar sind, gelegentlich umrühren damit nichts am Topfboden ansetzt.
 
Den Brokkoli waschen und in Rösschen teilen und parallel in einer Pfanne anbraten, mit Salz & Pfeffer würzen und durchgaren.
 
Die Petersilie waschen und hacken, den Parmesan fein reiben.
Wenn die Graupen gar sind, Petersielie und Parmesan unterrühren und alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Brokkoli nach Geschmack unter das Puls rühren oder als Topping dazu servieren.
 

Darf es etwas mehr sein…?

Wenn du den Gemüsenateil in diesem Gericht noch erhöhen möchtest kannst du Sellerie, Lauch und Karotten fein würfeln und zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, so bekommt dieses einfache Gericht noch ein bisschen mehr geschmackliche Tiefe.

Als ultimativen Umami-Booster kannst du auch noch Sojasauce nach Geschmack hinzufügen!

 

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf von Heti & Cello

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf von Heti & Cello

…dieser vegane Süßkartoffel-Erdnusseintopf hatte schon beim Nomadenmahl auf dem DZF '19 seinen großen Auftritt! Superlecker und einfach gemacht!

Dauer

60 Minuten

Schwierigkeit

leicht

Vegi-Option

vegan

Strom

Nein

Dachzeltnomaden Steckbrief

  • Name: Heti & Cello
  • DZ-Setup: Nissan NV200 mit Abanico Dachzelt
  • Insta: @celloscooking & @evila.on.tour
  • Lieblingsreiseland: wohin uns die Räder tragen

Die Story zum Rezept

Schon im Vorfeld faszinierte uns der Gedanke des Dachzeltnomadenmahls beim Dachzeltfestival.
So war für uns klar, dass wir uns bei unserem ersten Dachzeltnomadentreffen überhaupt gerne daran beteiligen wollten, da wir beide gerne kochen und Cello einen großen Feuertopf geerbt hatte.
Unseren 25 Mitessern schien es geschmeckt zu haben, so dass wir auf dem Dachzeltcamp Speciaal erneut den Kochlöffel schwangen.

Basis-Zutaten
(4-5 Portionen)

1 Dose Kichererbsen
1 große Zwiebel
2 Lorbeerblätter
2 EL Olivenöl
1/2 Staudensellerie
300g Kartoffeln (festkochend)
600g Süßkartoffeln
3-4 Knoblauchzehen
1 Chillischote (oder 1Tl Pulver)
150g Tellerlinsen
1/2Tl Kurkumapulver
1 Dose gehackte Tomaten
ca. 800ml Wasser
2-3El Rosinen
2-3El Erdnussbutter/-mus
Zitronensaft

Salz, Pfeffer, Zucker

 

Darf es etwas mehr sein...?

Soja-/Naturjoghurt
Karotten
Lauch
geröstete Erdnüsse

Equipment

1 großer Topf mit Deckel
1 Kochstelle o.Ä.

Kochanleitung

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden oder fein hacken. Die Chili halbieren und ggf. die weißen Membranen und die Kerne entfernen und die Chili ebenfalls in feine Würfel oder Streifen schneiden.
 
Das Olivenöl im Topf erhitzen und Chili, Knoblauch und Zwiebel bei mittlerer Hitze darin anschwitzen.
Den Staudensellerie waschen und in ca. 1cm breite Scheiben schneiden und in den Topf geben und ebenfalls mit anschwitzen.
 
Die Kartoffeln und Süßkartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke (ca. 1,5-2cm groß) schneiden und ebenfalls mit in den Topf geben und kurz anschwitzen, dabei aufpassen das nichts am Topfboden ansetzt.
Die Tellerlinsen, Kichererbsen und die Dosentomaten hinzufügen, alles mit einer großzügigen Prise Salz & Pfeffer sowie dem Kurkumapulver würzen und die Lorbeerblätter im Ganzen hinzufügen.
 
Im Anschluss die gehackten Tomaten hinzufügen und alles mit Wasser auffüllen, so dass die Kartoffeln und das Gemüse knapp mit Wasser bedeckt sind.
Rosinen und Erdnussbutter unterrühren und alles für 20-35 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse und die Linsen gar sind. Falls zu wenig Flüssigkeit im Topf ist und es am Topfboden anzusetzen droht ggf. noch ein bisschen Wasser angießen.
 
Zum Ende der Garzeit die Hitze weiter reduzieren und nur noch so wenig wie nötig umrühren, sonst hat man am Ende Gemüsepampe.
 
Vor dem Servieren die Lorbeerblätter entfernen, alles nochmal mit Salz,Pfeffer und Zitronensaft abschmecken um dem Ganzen einen leichten frische-Kick zu verpassen.

Darf es etwas mehr sein...?

Wer den Gemüsenanteil in diesem leckeren Eintopf noch erhöhen möchte kann natürlich auch noch Kartoffeln und Lauch (in Würfel geschnitten) zusammen mit dem Sellerie hinzufügen.

Um die leichte Schärfe der Chilli auszugleichen bieten Sich Sojajoghurt oder geröstete Erdnüsse als individuelle Toppings an.

 

One-Pot-Kürbis-Huhn aus dem Dutch Oven von Oliver

One-Pot Kürbis-Huhn aus dem Dutch Oven von Oliver

…am offenen Feuer gekocht lässt dieser herzhafte Eintopf nach einem kalten Tag wirklich keine Wünsche mehr offen und sorgt dafür dass einem auch von innnen schnell wieder warm wird!

Dauer

120 Minuten

Schwierigkeit

leicht

Vegi-Option

vegi möglich

Strom

Nein

Dachzeltnomaden Steckbrief

  • Name: Oliver

Die Story zum Rezept

Wenn die Tage wieder kürzer werden und das Wetter ein kleines bisschen ungemütlicher ist es Zeit das der Kürbis als Zutat das “Spielfeld” betritt. In diesem Gericht kombiniert mit Ingwer und Wurzelgemüse sorgt er für den richtigen Wohlfühlfaktor.

Basis-Zutaten
(4-5 Portionen)

1 Stk. Hokkaido Kürbis
3 Zwiebeln
1/2 Stk. Sellerie
3 große Karotten
500g Kartoffeln
1 Stk. Ingwer (ca. 3cm)
2 Knoblauchzehen
100ml Weißwein
2 TL Brühpulver
100g Bauchspeck
400g Hähnchenbrust
2 Lorbeerblätter
Chilliflakes oder -pulver
3 El Rapsöl

Salz, Pfeffer

Darf es etwas mehr sein...?

200ml Sahne
frisch gehackte Petersilie
2 Stk. Hähnchenschenkel (ohne Knochen)
Rauchsalz / Räuchertofu

Equipment

1 Dutch Oven
1 Kochstelle o.Ä.

Kochanleitung

Den Dutch auf der Feuerstelle vorheizen.

Die Hähnchenbrust in Würfel schneiden (ca. 2cm) und im Dutch Oven bei großer Hitze mit dem Öl scharf anbraten, so dass sich an allen Seiten schöne Röstaromen bilden.
Währenddessen  den Speck in Würfel schneiden.

Die fertig angebratenen Hähnchenbruststücke aus dem Dutch Oven nehmen und an die Seite stellen (dafür eignet sich der Deckel des Dutch Oven wunderbar).

Die Hitze reduzieren und den gewürfelten Speck in den Dutch Oven geben und langsam auslassen, so das dass Fett austritt und der Speck außen schön knusprig wird.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln in feine Würfel schneiden und den Knoblauch, sowie den Ingwer, fein hacken oder reiben.

Wenn der Speck knusprig ist, die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer hinzufügen und alles gemeinsam schön glasig anschwitzen.

Während die Zwiebeln & Co angeschwitzt werden kann das weitere Gemüse gewaschen, geschält und in Würfel (bzw. mundgerechte Stücke) geschnitten werden
(ACHTUNG: Der Hokkaido Kürbis muss nicht geschält werden – die Schale kann mitgegessen werden, bitte nur vor dem Kleinschneiden die Kerne mit einem Löffel entfernen.)

Sobald die Zwiebeln und der Knoblauch glasig sind kann alles an weiterem Gemüse hinzugefügt und ebenfalls mit angeschwitzt werden; wer möchte kann an dieser Stelle die Hitze nochmal kurz erhöhen damit sich auch am Gemüse noch ein paar Röstaromen bilden bevor alles mit dem Weißwein abgelöscht wird.

Als nächstes das Brühpulver hinzufügen und mit einer großzügigen Prise Salz und Pfeffer würzen. Die Lorbeerblätter (im Ganzen) hinzufügen und nach Geschmack Chillipulver oder -flakes. Alles mit Wasser auffüllen, so dass das Gemüse knapp mit Wasser bedeckt ist und als letztes die Hähnchenbruststücke obenauf legen.

Den Dutch Oven mit dem Deckel verschließen und alles so lange durchköcheln bis das Gemüse und die Kartofeln gar sind. Nach Bedarf zwischendrin umrühren damit nichts anbrennt.
 
Vor dem Servieren nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Darf es etwas mehr sein...?

Für die vegetarische Version können einfach die Fleischkomponenten weggelassen werden und der Speck durch Räuchertofu ersetzt werden oder stattdessen mit Rauchsalz gewürzt werden.

Wenn man das ganze noch ein bisschen reichhaltiger gestalten möchte kann man kurz vor Ende der Kochzeit noch 200ml Sahne hinzufügen und unterrühren, so wird die Soße ganz besonders sämig.

Wenn man dann noch frisch gehackte Petersilie darüberstreut hebt man dieses einfache Gericht direkt auf die nächste Stufe.

Dieses Gericht funktioniert auch super mit Hähnchenkeulenfleisch (ohne Knochen). Da es durchwachsener und geschmacksintensiver ist als die Hähnchenbrust ist, muss man es nach dem anbraten nicht aus dem Topf nehmen sondern kann es für den kompletten Garprozess im Topf belassen. Man kann natürlich auch Keulenfleisch und Brustfleisch in dem Gericht kombinieren.