Calle baut sich sein Dachzelt selbst

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Von der Idee zur Tat – Dachzelt Eigenbau

Wer schon mal in einem Kleinwagen übernachtet hat, kennt den Aufwand des täglichen Umbauens und Umräumens. Deshalb habe ich eine Alternative gesucht und mir mein Dachzelt einfach mal selbst gebaut.

Als Student mit schlankem Budget und meinem Drang, alles selbst zu planen und zu bauen, stand ein Eigenbau fest. Die Frage war nur, ob es ein „Teardrop“-Trailer oder ein Dachzelt werden sollte.

Obwohl der Bau eines Teardrop-Trailers ein interessantes Projekt ist, gewann nach einigen Überlegungen das Dachzelt, aufgrund der besseren Lagerfähigkeit, der Vielseitigkeit in Verbindung mit verschiedenen Autos und der geringeren Baukosten.

Das erste Ziel stand bereits fest: Norwegen. Mit dem Näherrücken der Semesterferien mussten die über Monate gereiften Gedanken in die Realität umgesetzt werden.

Das erste Ziel mit dem selbstgebauten Dachzelt: Norwegen
Das erste Ziel mit dem selbstgebauten Dachzelt: Norwegen

Das Grundgerüst

Die Basis des Eigenbau Dachzeltes bildet eine aus Siebdruckplatte geleimte und verschraubte Schale mit einem Grundmaß von 120x200cm. Eine etwa 9cm starke Matratze lässt mir dann noch ausreichend Platz, um auch das Bettzeug im Dachzelt zu transportieren.

Nach einigem Recherchieren und Probieren, funktionierte auch die aus Flachstahl bestehende Scharnierschere wie gewollt. Diese befördert den leichten Aluminiumrahmen, der das spätere Dach ergibt um seinen virtuellen Drehpunkt nach oben und sorgt so für mehr Beinfreiheit.

Eine Bestellungsretour und dem Besuch mehrerer Autoverwerter später habe ich den Versuch, den Aufstellmechanismus mit Gasdruckfedern zu realisieren, wieder verworfen. Schließlich habe ich aus Quadratprofilen einen selbständig einrastenden Klappmechanismus geschweißt und für gut befunden.

Das Dachzelt Marke Eigenbau

Die Bespannung

Das Gestell war somit fertiggestellt und musste „nur noch“ mit Stoff bespannt werden.

Für die Dachbespannung fiel die Wahl auf eine graue LKW-Plane, für die Seiten kam ein relativ leichter Stoff, der eigentlich für dünne Zeltböden verwendet wird, zum Einsatz.

Die LKW-Plane habe ich mit Dichtscheiben und Nieten am Alurahmen befestigt. Umlaufend habe ich dabei die LKW-Plane so bemaßt, dass sie im zusammengeklappten Zustand die Mechanik schützend überdeckt.

Druckknöpfe und Gummizüge fixieren die Plane während der Fahrt an der Unterseite des Dachzeltes und verhindern so das Eindringen von Regen und Fahrtwind. Hinten, über dem späteren Einstieg des Dachzeltes, hat die Plane etwa 1m Überstand und kann mit Alurohren zu einem Vordach aufgespannt werden.

Zwei Abende gab ich mich der gemütlichen Näharbeit hin, bevor sich herausstellen sollte, ob der Zeltstoff wie geplant millimetergenau in das Gestell passen sollte. Erst bei der Montage zeigte sich dann, dass sich meine Arbeit gelohnt hatte. Der Zeltstoff lag faltenfrei. Fenster, Fliegengitter sowie Tür ließen sich problemlos öffnen und schließen.

Elektrik

Der letzte Schritt: Löten. In einem kleinen Kontrollpanel aus Walnussholz habe ich zwei USB Buchsen, einen Dimmer für die Innenbeleuchtung sowie einen Schalter für die Außenleuchte untergebracht. Ein LED-Strip an der Aluminiumdachstrebe erhellt das Innere des Zeltes.

Die Kabel habe ich dafür vorher durch die Rahmenkonstruktion geführt. Als Leselampe kann eine Leuchte in den USB-Port eingesteckt werden oder ich verlasse mich einfach auf den Mond.

Das Ergebnis ungezählter Arbeitsstunden ergab mit 48kg ein relativ leichtes Dachzelt mit einem geringem Luftwiderstand (Windangriffsfläche von 120x16cm).

Das Dachzelt konnte ich pünktlich, einen Tag vor der Abreise, fertigstellen, noch am selben Tag fachgerecht auf dem Dachträger verschrauben und den Einstieg proben.

Los Geht’s! – Der Härtetest

Ohne vorherigen Test ging es dann los nach Skandinavien. Kurz hinter Hamburg habe ich für eine sehr lange Zeit die Sonne das letzte Mal gesehen – denn das Eigenbau Dachzelt wurde direkt in der ersten Nacht mit Regen und Wind eingeweiht. Das Wetter besserte sich auch für die nächsten zwei Wochen nicht sonderlich, doch das Dachzelt blieb dicht und die Stimmung trotz Regen gut.

Der eigentliche Härtetest stand aber noch bevor: An der Atlantikstraße westlich von Trondheim klarte der Himmel das erste Mal auf und gab den Blick auf die Sterne frei. Nach einem Abendessen mit Meerblick auf der Heckstoßstange des VW Golf und einigen Langzeitbelichtungen ging es in das Dachzelt.

Während ich es mir dort gemütlich machte und mich nach zwei Wochen auf die erste Nacht ohne Regen freute, zog ein Sturm über meinem Dachzelt auf.

Kurz darauf, bei etwa sieben Windstärken, war an Schlaf nicht mehr zu denken. Der Aufstellmechanismus an einer Seite klappte sich ein, was sich bei den anschließenden Orkanböen als gut herausstellen sollte. Nach einem hastigen Anziehen habe ich das Zelt zusammengeklappt und das Auto etwas windstiller geparkt.

Selbst im schwankenden Auto, fiel es mir schwer, Schlaf zu finden. Am nächsten Morgen schaute ich als erstes nach, ob die nächtlichen Camper-Nachbarn in ihren Wohnmobilen noch auf allen vier Reifen standen und kontrollierte das Zelt auf Schäden, konnte aber glücklicherweise nichts finden.

Neben Wind und Regen hatte Norwegen im September auch Minusgrade zu bieten. Winterurlaub ist, wenn man Nutella spachteln muss. Da das Leben im Freien bei Regen nur bedingt Freude bereitet und ich kein begeisterter Bücherwurm bin, habe ich mich in die einsamen Hochlagen Norwegens zurückgezogen und den Regen durch Schnee ersetzt.

Weit musste ich dafür nicht fahren, weil auch schon im September die Schneegrenze zeitweise unter 800m liegt. Neben der Bettdecke kamen nun auch Schlafsack und Mütze zum Einsatz. Zur Abwechslung war das Äußere des Dachzeltes diesmal vereist.

Würde ich etwas anders machen?

Natürlich – besser geht doch immer!

Obwohl das Dachzelt im Vergleich zu anderen Fabrikaten schon sehr windstabil ist, würde ich es noch stabiler bauen, weil meine Lieblingsschlafplätze auf Passstraßen sehr windreich sind. Die Kondenswasserbildung würde ich durch eine Lüftungsöffnung an der höchsten Stelle des Zeltes minimieren.

Schon während der Planung bestand die Überlegung das Zeltdach so auszulegen, dass ein Kanu oder Kajak Platz findet und auch bei aufgeklapptem Dach montiert bleiben kann. Es ist noch fraglich, ob durch die schwarze Stoffbespannung die Wärmeentwicklung stärker ist. Das muss ich unbedingt in wärmeren Klimaten ausprobieren! Es bleibt also spannend mit meinem selbstgebauten Dachzelt!

Hast du schon wieder Lust auf ein Treffen?

Komm auf ein DACHZELT MEETUP!

Ein DACHZELT MEETUP ist ein Treffen, das komplett auf Spendenbasis läuft! Hast du Lust bei einem kleinen, regionalen DACHZELT MEETUP dabei zu sein? Oder willst du zusammen mit uns ein DACHZELT MEETUP in deiner Region organisieren? Dann melde dich bei uns!

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SILVESTER CAMP gefällig? Oder ein OFFROAD CAMP? Wie wärs mit SOMMER CAMP? Du willst dabei dein bei einem dieser ganz besonderen Treffen? Dann komm auf eines unserer DACHZELT CAMPS!

Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Das größte DACHZELT EVENT des Jahres! Tausende Dachzeltnomaden, die aus ganz Europa zusammenkommen, um gemeinsam zu campen, sich austauschen und am Lagerfeuer sitzen? Vorträge, Workshops, Kinderprogramm, Offroad viele viele wunderbare Menschen und ein Meer von Dachzelten erwarten dich! Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Bei allen unseren Events gilt:

Jeder ist willkommen: Ob oben ohne oder mit! Dachzeltnomade ist man dann, wenn man sich so fühlt! Komm vorbei! Wir freuen uns auf dich!
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Das erste DACHZELT MEETUP Schweiz war ganz besonders!

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Das erste internationale DACHZELT EVENT in der Schweiz

Es gibt wohl kein passenderes Gastgeberland für das erste internationale DACHZELT EVENT als die wunderschöne Schweiz. Vom 19.-22. September 2019 haben wir ein langes Wochenende mit vielen tollen Dachzeltnomaden auf dem Campadi Rein in Rueras, Graubünden verbracht.

Das erste internationale DACHZELT MEETUP war ganz besonders, überzeug dich selbst:

Von überall her sind die Dachzeltnomaden angereist: einige aus der Schweiz, viele aus Deutschland und auch aus Österreich kamen ein paar bis nach Graubünden. Beim ersten internationalen DACHZELT EVENT trafen dadurch ganz besonderes viele unterschiedliche Dialekte aufeinander – von sächsisch bis hin zum tiefsten Schwyzerdütsch war alles dabei. Verstanden haben wir uns trotzdem prima, manchmal musste halt ein wenig gedolmetscht werden.

Alles in allem waren wir wie immer ein bunt gemischter Haufen von großartigen Persönlichkeiten mit den verschiedensten Erfahrungen und Erlebnissen. Das bringt besonders guten Stoff für tolle Lagerfeuergeschichten!

Lange Anreise, langes Wochenende!

Da viele Dachzeltnomaden eine weite Anreise in die Schweiz auf sich nehmen, haben wir uns dazu entschieden das Wochenende um einen Tag zu verlängern.

Der Startschuss des DACHZELT MEETUP Schweiz ist also schon am Donnerstag gefallen und es hat sich eindeutig gezeigt, dass das für viele eine willkommene Verlängerung war. Denn schon am Donnerstag sind über 25 der insgesamt 100 Teilnehmer angereist, haben das Wiedersehen und Kennenlernen bei strahlendem Sonnenschein genossen und den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Wirklich auffallend war am Donnerstag, dass noch nicht ein einziges der 11 angemeldeten Kinder mit von der Partie war. Irgendwie war es dadurch fast langweilig ohne die quirligen Kids, die irgendwo zwischen den Autos rumrennen. Glücklicherweise hat sich das im Laufe des Freitags schnell geändert! Kinder gehören bei DACHZELT EVENTS einfach dazu!

Nach und nach sind an den folgenden Tagen immer mehr Fahrzeuge eingetrudelt, bis am Samstag Abend dann insgesamt 100 Dachzeltnomaden in 66 Autos mit 60 Dachzelten auf dem Campadi Rein ihre Lager aufgeschlagen hatten. So viele Dachzelte vor dem Bergpanorama haben ein Wahnsinnsbild abgegeben!

Sonne pur, grüne Wiese & Bergpanorama

Die Kulisse beim DACHZELT MEETUP Schweiz war eindeutig die atemberaubendste, die wir je bei einem unserer DACHZELT EVENTS hatten.

Bei strahlendem Sonnenschein ab Donnerstag Mittag haben wir uns auf der grünen Wiese des Naturcampingplatzes auf knapp 1500 Höhenmetern niedergelassen und das umliegende Bergpanorama bestaunt. Egal in welche Himmelsrichtung man schaut, überall ringsum sind Berge, romantische Holzhütten und weiter oben fährt eine malerisch rote Bahn am Hang entlang. Genau so stellt man sich die Schweiz vor.

Das Wetter war uns dieses Mal wirklich sehr wohl gesonnen. Am Donnerstag Morgen war noch alles neblig und wolkenverhangen, pünktlich zum Start des DACHZELT MEETUPS um 12 Uhr war der Himmel aber strahlend blau aufgeklart und die Sonne kitzelt uns von da ab bis zum Samstag Abend die Nase. Auch am Sonntag haben die Wolken wieder allen Wetterberichten noch alles Nass bis in die Nacht zurück behalten. Besser hätte das Wetter nicht sein können!

Einziger kleiner Nachteil: der ein oder andere Sonnenbrand war in den Gesichtern zu sehen – aber das ist ein durchaus verkraftbares Übel.

Das große Futtern!

Auch auf knapp 1500 Metern ist uns der Appetit nicht vergangen – ganz im Gegenteil! Teilweise hatten wir das Gefühl den lieben langen Tag nur am Futtern zu sein.

Zum Frühstück haben wir an der längsten Dachzeltnomaden Tafel ever gesessen! 22 Meter lang war unser Tisch und wir haben gemeinsam geschlemmt. Pfannkuchen von Wolfgang, Spiegeleier von Melanie & Sascha, heimischen Honig und selbstgemachte Marmelade. Ganz abgesehen von den teuersten aber besten Brötchen der Welt vom Bäcker aus Sedrun. Mmmmmmmh!

Im Laufe des Tages ging das große Futtern dann direkt weiter. Ständig kam jemand mit einer neuen Spezialität um die Ecke: Semmelknödel mit Pilzsoße von Tanja, Low Carb Gemüsesuppe und Auflauf von Lukas & Bibi, Käsefondue von Melanie & Sascha, Schweizer Käse von Charlie und noch viele Leckereien fanden ihren Weg an die lange Tafel zum gemeinsamen Futtern.

Das gemeinsame Essen entwickelt sich zu einer tollen Tradition von allen DACHZELT EVENTS. Gibt es was schöneres, als gemeinsam die unterschiedlichsten Gerichte zuzubereiten und dann lecker zu futtern? Das ganze Essen war eindeutig ein Highlight des gesamten Events!


Wasser, Wandern und Wasserkraft

Auch beim DACHZELT MEETUP Schweiz war ursprünglich kein Programm geplant, zumindest so lange nicht, bis Maurus mit seinen regionalen Vorschlägen zur Freizeitgestaltung um die Ecke kam: Insgesamt drei tolle Aktivitäten sind daraus entstanden, die von einigen Teilnehmern dankend angenommen wurden.

Freitag: Kleine Wanderung und Baden am Lag da Claus

Schon am Freitag haben einige Dachzeltnomaden das grandiose Wetter genutzt und sind etwa eine halbe Stunde zu dem nahegelegenen Lag da Claus gewandert. Der idyllisch gelegene kleine Badesee inmitten der Berge bot für den ein oder anderen Dachzeltnomaden eine ideale Erfrischung. Dank der auf dem See montierten Plattformen war auch noch ganz viel Spiel, Spaß und Spannung auf dem See mit dabei!

Samstag: Auf zur Rheinquelle!

Das DACHZELT MEETUP fand auf dem Campadi Rein statt. Entlang des Naturcampingplatzes fließt ein kleiner, aber feiner Bach entlang. Einige staunten nicht schlecht, als ihnen klar wurde, dass das DER Rhein ist – zumindest der Vorderrhein.

Nicht weit entfernt liegt inmitten der Berge die Rheinquelle, die man in einem 2-stündigen Anstieg erklimmen kann. Das lassen sich 22 motivierte Dachzeltnomaden nicht zweimal sagen und ziehen am Samstag Vormittag gemeinsam los, um den Rhein und seine Quelle zu erkunden.

Zuerst geht es mit der Bahn über den malerischen Oberalppass zum Start der Wanderung. Von da aus haben wir einen zweistündigen Anstieg zur Rheinquelle und dem Tomasee auf 2344 Höhenmetern vor uns. Der Anstieg ist zwar kräftezehrend, aber dafür werden wir mit einem traumhaften Ausblick auf die umliegende Berglandschaft und strahlend blauem Himmel belohnt.

Nachdem wir am Ziel unserer Wanderung eine ausgiebige Rast und ein paar Bilder geschossen haben, machen wir uns wieder auf den Abstieg und zurück zum Camp. Wir wollen ja pünktlich da sein, denn am nachmittag beschließen wir gemeinsam wohin die Spenden des DACHZELT MEETUPS Schweiz gehen sollen.

Sonntag: Besichtigung Elektrizitätswerk

Am Sonntag gab es noch ein ganz besonderes Schmankerl für alle technikbegeisterten Dachzeltnomaden. Ein paar Minuten Fußweg vom Camp entfernt gibt es ein Wasserkraftwerk im Berg verborgen.

Dieses Kraftwerk wird mit dem Wasser des Rhein betrieben. Drei Stauseen erzeugen in insgesamt drei Krafwerken so viel Energie, dass eine Stadt wie Bern rund um die Uhr mit Strom vesorgt werden könnte. Maurus konnte uns eine kostenlose Führung organisieren, die von einigen Dachzeltnomaden dankend angenommen wurde – man lernt ja bekanntlich nie aus.

Eine grandioses Spendensumme für Casa Soldanella

Alle DACHZELT MEETUPS sind reine Spendenprojekte. Beim diesem DACHZELT MEETUP in der Schweiz konnten wir gemeinsam eine riesige Spendensumme generieren.

Insgesamt gehen 4.400 Euro an das Behindertewohnheim Casa Soldanella in Rueras.

Dies Spendensumme setzt sich zusammen aus:

  • allen Ticketeinnahmen
  • viele grandiose Barspenden vor Ort
  • den Einnahmen vom Brötchenservice
  • online Spenden aus dem DZN Live! am Sonntag

Außerdem hat der Naturcampingplatz noch maßgeblich dazu beigetragen, dass bei dem DACHZELT MEETUP keine Kosten entstehen! Die Platzmiete wurde von den Betreibern des Campadi Rein Christin und Lea komplett erlassen. Damit aber nicht genug: Die beiden haben zusätzlich das in der Schweiz wirklich teure Feuerholz komplett gespendet. 4 Ster Holz geschenkt. Vielen lieben Dank dafür!

Aber alles das wäre nicht möglich ohne euch, die starke Community der Dachzeltnomaden und eure großzügigen Spenden! Gemeinsam könnten wir viel erreichen und ihr habt bei diesem Event ein weiteres Mal gezeigt:

Das WIR zählt!

DANKE!

Wir freuen uns schon auf die nächsten DACHZELT EVENTS und viele weitere tolle Stunden mit euch, ob beim Chillen, beim Grillen, beim Wandern oder einfach nur am Lagerfeuer! Bis zum nächsten Mal!

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Das größte DACHZELT EVENT des Jahres! Tausende Dachzeltnomaden, die aus ganz Europa zusammenkommen, um gemeinsam zu campen, sich austauschen und am Lagerfeuer sitzen? Vorträge, Workshops, Kinderprogramm, Offroad viele viele wunderbare Menschen und ein Meer von Dachzelten erwarten dich! Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

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Autarke Akkukiste: Stückliste und Infos zum Workshop auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019

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Auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 bieten wir einen Workshop an, wo du lernst, wie du dir eine autarke Dachzeltnomaden Akkukiste selber bauen kannst. Eine Akkukiste, die deine komplette Stromversorgung im Fahrzeug regelt. Stephan Kaufmann ist gelernter Elektroniker und zeigt dir wie das geht.

In diesem Artikel findest du eine Stückliste der Komponenten, die wir in unserer Akku-Kiste einsetzen. Wenn du weitere Informationen zum Bau der Akkukiste suchst, schau dir doch mal die dreiteilige Artikelserie zu diesem Theman von Stephan an. Hier findest du eine komplette Anleitung mit viel Hintergrundwissen.

Wenn du Lust hast, kannst du dich durch die Stückliste klicken und dir deine eigene Kiste zusammenstellen. Diese kannst du dir zu Hause selber zusammenbauen, oder auch gemeinsam mit Hilfe von Stephan auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019.

Stückliste

Dies ist eine Stückliste für eine autarke Akku-Kiste. Du hast damit die Möglichkeit, den darin enthaltenen Akku über deine Lichtmaschine, Landstrom oder Solar zu laden. Du kannst diese Kiste auch in neue Fahrzeuge (mit Euro 6 Norm und Smart-Generator) einbauen. Mit der 5 Meter langen Anschlussleitung bist du völlig flexibel.

Als Anschlüsse stehen dir 2x USB und 2x Zigarettenanzünder zur Verfügung. Natürlich ist das Ganze auch erweiterbar.

In der Kiste, die wir auf dem DACHZELT FESTIVAL zusammenbauen, ist ein kleines Solarpanel verbaut. Dieses ist mit Hilfe von Magneten abnehmbar und frei positionierbar.

Die Solarfunktion ist natürlich erweiterbar, so dass du auf jeden Fall immer genug Sonnenstrom parat hast. Aus diesem Grund findest du in der Stückliste ein größeres Panel mit 100Wp, dass das kleine “Festival-Panel” ersetzt.

Achte bitte darauf, dass du an die Akku-Kiste kein Panel mit mehr als 23V Leerlaufspannung anschließt. Ich empfehle auf jeden Fall ein monkristalines Panel.

Nachdem du alle Komponenten zusammengebaut hast, musst du in deinem Fahrzeug lediglich noch die Anschlussleitungen und ggf. eine Steuerleitung verlegen. Wie du das machst, und noch viel mehr, erfährst du im Workorkshop von Stephan Kaufmann auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019.

Gehäuse

Elektronik

Steckverbindung Last

Solar

Verdrahtung

Werkzeug

Lastsicherung

Verbrauchersicherungen

Output / Ausgänge

Batterie Anschluss

Was du noch wissen solltest

Die Montage des Akkus sollte auf einer ca, 12mm starken Multiplexplatte (oder ähnlich) erfolgen. Diese Platte liegt später vollflächig auf dem Boden der Alubox. Eine zweite Holzplatte wird im hochkant in der Box montiert. Sie dienst als Trennung zwischen Akkus und Elektronik. Alle elektronischen Bauteile sind auf ihr montiert.

Des weiteren benötigst du div. Holzschrauben und eine Befestigung für den Akku an der Holzplatte. Hier kannst du z.B. einen kleinen Spanngurt einsetzen.

Die Löcher in der Alukiste (Für alle Stecker, etc.) machst du am besten mit einem Stufenbohrer.

Wichtig: Die Zuleitung von der Starterbatterie zur Box darf nicht länger sein als 5 Meter!

Zusätzlich benötigst du noch ein wenig Werkzeug:

  • Schraubendreher (Verschiedene Typen)
  • Inbusschlüssel (Satz)
  • div. Maulschlüssel
  • Multimeter

Auf dem DACHZELT FESTIVAL wird es eine “Notversorgung” mit Kleinteilen und Werkzeug geben. So kannst du auf jeden Fall mit einer funktionsfähigen Kiste nach hause fahren.

Mehr Infos zum Workorkshop “Autarke Dachzeltnomaden Akkukiste” von Stephan Kaufmann findest du hier.

Übrigens: Die Autarke Dachzeltnomaden Akkukiste kannst du bei der großen Tombola auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 Gewinnen! Schau dich mal um, was wir für wunderbare Preis im Lostopf haben.

Wir freuen uns, dich auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 zu sehen!

Lass dich inspirieren und mitreißen!

Hast du auch Bock hast, deinen Horizont zu erweitern, geilen Input aufzusaugen und dich inspirieren zu lassen? Dann sei hautnah dabei und erlebe den Dachzelt Spirit mit 3000 anderen Dachzeltnomaden auf der Badehalbinsel am schönen Brombachsee!

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