Workshop Dachzelt selbst bauen

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

René von Transmantica hat am DACHZELT FESTIVAL 2019 einen Workshop zum Thema Dachzelt selbst bauen gemacht. Er hat uns den Workshop als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt. Du findest hier die Schritt für Schritt Anleitung und am Ende eine Materialliste, damit du dir dein eigenes Dachzelt bauen kannst!

Anleitung zum Workshop Dachzelt selbst bauen

Ein selber gebautes Dachzelt auf einem Transporter auf einer Wiese
So sieht dein Dachzelt am Ende aus

Es freut mich zu hören, dass du dir ein Dachzelt selbst bauen möchtest. Hier bekommst du jetzt einen kleinen Einblick, wie es funktioniert.

Vorab musst du dir natürlich überlegen, wie dein Dachzelt aussehen soll. Hier will ich dir den Bau eines Klappdachzeltes beschreiben ohne geteilten Boden. Du benötigst natürlich eine Nähmaschine und ein bisschen Werkzeug: Also einen Akkubohrer oder eine Bohrmaschine, auch ein Pinsel, ein paar alte Gläser und alles was man eben so hat. Du benötigst alles was man zum Basteln und Schrauben braucht plus eine Rohr-Biegezange.

Die Material Liste findest du unten gesondert. Im ersten Schritt werden wir uns überlegen, wie dein Dachzelt öffnet und wie die Mechanik funktionieren soll. Dieses Thema habe ich als Kinematik bezeichnet.

Die Kinematik

Im ersten Schritt musst du dir den Klappmechanismus für dein Dachzelt überlegen. Es ist besser es mit Pappe und ein paar Stecknadeln auszuprobieren, als ein Gestänge und eine Halterung direkt zu fertigen. Denn so sparst du dir Fehlversuche. Nimm also ein paar Streifen Pappe – am besten farbig.

Diese stellen deine Rohre in zweidimensionaler Weise dar. Dann steckst du diese fest auf ein Stück Karton und bewegst sie so, wie dein Dachzelt klappen soll. Wenn das funktioniert, hast du deine Drehpunkte. Um diese malst du dir deine Halterung und fertig sind deine Punkte, die du dann auf den Winkel, der dein Dachzeltgestänge halten soll und die Rohre überträgst.

Das Gestänge

Im zweiten Schritt biegen wir die Rohre für dein Dachzelt. Hierbei bietet es sich an, pro Gestängerohr zwei Rohre zu verwenden. Denn so kannst du den Winkel nachträglich noch beeinflussen und machst nichts falsch.

Am besten eignet sich ein Rohrbieger für Aluminium- und Kupferrohre, um die Rohre im 90 Grad Bogen zu biegen. Du musst hier darauf achten, die Rohre an der richtigen Stelle zu biegen. Dieser Vorgang hängt von deiner Zange ab und ist in der Regel in der Anleitung der Zange beschrieben. Deshalb, nimm lieber etwas längere Rohre und kürze sie auf das exakte Maß nach dem Biegen.

Wenn du alle 6 Rohre gebogen hast, so musst du diese mit den dünneren Rohren verbinden. Dabei wird das dünnere Rohr in der Mitte eingeschoben und vernietet. Nimm diesen Vorgang bitte auf einen geraden Tisch vor, um Winkelfehler zu vermeiden. Jetzt ist es Zeit aus dem Winkelprofil die Halterungen für dein Gestänge zu bauen. Nimm die Winkel so, dass beide L-Profile ein U bilden und der Winkel innen mit dem Fuß zur Dachzeltmitte zeigt. So steht dein Gestänge stabiler. Wenn du die Winkel zugeschnitten hast, kannst du jetzt die Maße von deinem Karton auf die Winkel übertragen und diese Bohren.

Fang mit einem kleinen Bohrer an und bohre vor. Wenn du die Winkel mit einem Durchmesser von 8,5mm gebohrt hast, setzt du das Gestänge an dem Punkt ein, an dem es später genau sitzen soll.

Dann Bohrst du durch deine Halterung auf das Rohr. Du nimmst das Gestänge heraus und bohrst die 8,5 mm Bohrungen auf 10 mm auf. Dann presst du die Lager beidseitig ein.

Nun kannst du das Gestänge mit Schrauben und Muttern befestigen. Nimm bitte Hutmuttern und sichere diese ggf. mit Schraubensicherung. Denn die Mutter sollte auf der Innenseite sein und du möchtest dich nicht an einer Schraube verletzen. Oder schlimmer noch, du hast Besuch und dieser verletzt sich an einem Schraubengewinde. Dann doch lieber eine Hutmutter auch wenn man dann die Schrauben vielleicht kürzen muss.

Die Bodenplatte und erste Näharbeiten

Damit die Kosten im Rahmen bleiben, möchte ich dir hier eine Methode vorschlagen, wie du dein Dachzelt an der Bodenplatte befestigen kannst, ohne Kederschienen zu verwenden. Als Bodenplatte verwenden wir eine 30 mm starke Faserverbundplatte mit einem Wabenkern.

Die Platte wird von MonoPan hergestellt und besteht aus einem thermoplastischen Kunststoff und Glasfaser. Diese umranden wir mit einem U-Profil. Dafür schneiden wir die Profile mit 45 Grad Schräge zurecht. Mit Reststücken unseres Winkels schneiden wir gerade Stücke in Höhe des U-Profils ab und setzten diese dann an die scharfe Kante des Profils am Ende an, so haben wir die U-Profile später auch untereinander verbunden.

Doch bevor wir dies tun schneiden wir Streifen unserer LKW-Plane zurecht und nähen Häkchenband auf. Diese Streifen verbinden wir dann so, dass sie einen Rand für das Dachzelt bilden – ganz so als würden wir auf unserer Bodenplatte einen kleinen Pool bauen.

Wir können Sie einfach vernähen oder mit PVC-Kleber kaltverschweißen. Eine kaltverschweißte Naht ist direkt wasserdicht. Wichtig ist, dass das Häkchenband nach außen zeigt und sich am oberen Rand von unserem kleinen Pool befindet.

Bodenstoff wird in das U-Profil des selbst gebauten Dachzelts eingeklemmt
Die Bodenplatte des Dachzelts wird bezogen | Bild: Georg Lippisch am DZF19

Dieses kleine Schwimmbad klemmen wir dann in unser U-Profil und der Bodenplatte mit ein. Alles wird dann miteinander vernietet. Um ein bisschen Probieren mit den Ecken wirst du nicht herum kommen. Bedenke dabei immer den Platz, den dein Gestänge und deine Gasfedern innen vom Gestänge benötigen werden.

Vor einem Auf- und Abbau mit Schraubzwingen solltest du dich nicht fürchten, denn einmal mehr probiert ist besser als nachher repariert.

Vernieten des Dachzelt Bodenstoffes mit der Bodenplatte
Jetzt wird das “Schwimmbad” mit der Bodenplatte vernietet | Bild: Georg Lippisch am DZF19

Jetzt kannst du das Gestänge auf der Bodenplatte mit dem kleinen Pool montieren. Im Anschluss positionierst du die Rohre des Gestänges so, wie sie im aufgebauten Zustand stehen sollen und verbindest sie mit 50 mm Gurtband durch Nieten. Der Winkel zwischen jedem Rohr sollte jetzt 45 Grad betragen.

Gasdruckfeder Fixierung im U-Profil des selbst gebauten Dachzelts
Gasdruckfeder zum Öffnen deines selbst gebauten Dachzelts

Probier jetzt aus, wie du die Gasfedern am Rohr befestigen musst, damit alles passt und du herausfinden kannst wie die Gasfeder im eingefahrenen Zustand ist, wenn du das Zelt abgebaut hast. Und genau so ausgefahren, wenn du es aufgebaut hast.

Die Befestigung nimmst du mit einer Bohrung und Schraube vor. Deshalb solltest du die Gasfedern so kaufen, dass Du unten einen Fuß hast in Winkelform und oben einen Kopf mit 8 mm Bohrung. Damit der Kopf nicht genau am Gestänge anliegt, kannst du ein paar Unterlegscheiben verwenden.

Das Dach

Das Dach unseres Zeltes soll auch aus LKW-Plane bestehen. Diese ist absolut wasserdicht und hält viel aus. Hierfür kannst du die Bahnen so zusammen kleben (kaltverschweißen) wie du sie brauchst.

Mach es wie bei einem Hausdach, fang unten an und klebe dann drauf. Den Rand musst du dann noch einschneiden, damit er am Radius unseres Rohres keine Falte bildet. Die Einschnitte kannst du überlappen und verkleben. Den Deckel umsäumst du jetzt noch mit dem Band.

Wenn das Dach drauf liegt, müssen wir es mit Klettband am Rahmen befestigen. Hierzu nähst du Häkchenband mit Flauschband auf der Rückseite an ein Stück rund geschnittene LKW-Plane. Nimm ruhig 3 Stück pro Rohr.

Du musst das so machen, dass du die Plane am Gestänge befestigen kannst wie du einen Schuh mit Klettband verschließt, also um das Gestänge wickelnd. Die runden Stellen klebst du dann an deinem Dach fest.

In der Regel musst du beim Kaltverschweißen beide Seiten mit Kleber bestreichen, ihn fest werden lassen, um dann erneut einzustreichen und direkt zu verkleben.

Der Kleber löst die Oberfläche der Plane an und deshalb nennt man es „Kaltverschweißen“. Du musst natürlich das Dach nicht aus schwerer LKW-Plane herstellen auch eine leichte LKW-Plane kann verwendet werden oder ein wasserdichter Stoff. Bei den Seiten des Daches bietet sich es sogar an, diese lieber aus Stoff zu fertigen und mit Klettband am Dach zu befestigen.

3D Entwurf des selbst gebauten Dachzelts
3D- Entwurf des selbst gebauten Dachzelts

Das Nähen des Dachzeltes

Die Dachzeltwände werden mit einer Kappnaht vernäht. Diese sieht so aus:

Wie du siehst benötigst du keine Nähmaschine mit Zick-Zack-Funktion. Du kannst das Dachzelt auch mit einer normalen Naht innen vernähen und diese mit einem Zick-Zack-Stich verstärken, oder die Naht von Seitenwänden und Dach nach außen legen und mit einem Einfassband verstärken. Die Bahnen für das Dach werden mit einer Kappnaht vernäht. Das ist auch der erste Schritt.

Bevor du aber die Seitenwände des Dachzeltes vernähst, bietet es sich an die Fenster bzw. den Eingang in die zugeschnittene Wand einzunähen. Dafür klebst du den Reißverschluss mit doppelseitigem Klebeband auf deine Dachzeltplane auf und vernähst ihn dann. Beim Einnähen des Fensters gehst du ebenfalls so vor, nur nähst du den Reißverschluss an dem mit Band eingesäumten Mückennetz zuerst an. Alternativ kannst du zum Reißverschluss auch Klettband verwenden.

Wenn du Ihn aufgenäht hast, so schneidest du den Stoff so ein, dass du Ihn öffnen kannst. Am Ende besäumst du den Einschnitt mit Einfassband. Das Band wie alle Textilien kannst du bei extremtextil bestellen oder in Berlin bzw. Dresden kaufen. Zuerst fängst du oben an wie beim Dach nur vernähst du hier das Klettband an der Decke und das Dachzelt hängt diesmal unter dem Gestänge und liegt nicht darauf wie beim Dach.

Wenn du die Decke zugeschnitten hast und die Fenster fertig eingenäht sind dann schneidest du die Seitenwände zu und nähst diese ein. Unten wird das Dachzelt eingeschlagen und mit Flauschband an der Innenseite zusammen genäht.

Dachzelt Unterseite Nähen auf einer Pfaff Nähmaschine
Die Unterseite des Dachzelts wird mit Flauschband versehen | Bild: Dennis Brandt am DZF19

Dieses passt dann auf den kleinen Pool und überlappt von außen. Wir kommen jetzt zum letzten Punkt, der eigentlich zwei beinhaltet. Die Befestigung am Fahrzeug und der Überzug stehen nämlich noch aus.

Fertiges selbst gebautes Dachzelt ohne Überzug
Das selbst gebaute Dachzelt ist fast fertig, fehlt nur noch der Überzug!

Schutzhaube und Fahrzeugbefestigung

Den Überzug des Dachzeltes fertigen wir aus LKW-Plane, die wir verschweißen und unten eine Schlaufe durch machen. Durch diese ziehen wir einen kleinen Strick. Das hat den Vorteil, das im Gegensatz zu einem Reißverschluss weniger Arbeit anfällt und wir den Reißverschluss auch nicht vor Schlamm schützen müssen.

Für die Haube brauche ich dir keine großen Tipps geben, denn du bist jetzt schon ein alter Hase in der Fertigung und es ist einfach nur ein auf dem Kopf stehender Pool mit Schlaufen unten, durch die das Seil dann geht.

Außenhaut des selbstgebauten Dachzelts
Fertigung der Außenhaut des Dachzelts im Dunkeln | Bild: Michael Heinrich am DZF19

Im Workshop haben wir das Ganze so gefertigt, dass wir die Ecken nur eingeschlagen und verklebt haben. So können keine Löcher entstehen und du kannst sicher sein, dass alles dicht ist. Vielleicht geht es dir wie uns und du möchtest fertig werden und die Sonne ist schon untergegangen.

Die finalen Arbeiten müssen im Dunkeln stattfinden | Bild: Michael Heinrich am DZF19

Zum Schluss musst du noch eine C-Schiene am Dachzelt fest schrauben. Diese schraubst du bitte durch. Gerne kannst Du hier Linsenkopf-Schrauben verwenden, falls du Angst hast, man könne die Sechskantschrauben durch die Matratze spüren.

In die C-Schiene wird dann die Sechskantmutter gelegt nachdem du alles durchbohrt hast. Mach lieber eine Bohrung mehr als zu wenig – mindestens aber 4 pro Schiene. In die Schiene kannst du dann Sechskantschrauben einschieben und mit einer Platte an deinem Fahrzeug-Gepäck-Querträger befestigen. Es bietet sich an, das Dachzelt ohne Stoff zu montieren und diesen danach wieder einzusetzen.

Das montierte Dachzelt ohne Stoff
Fast fertig! Das selbst gebaute Dachzelt ist montiert, nur noch der Stoff muss wieder eingesetzt werden

Bitte lege unter die Schrauben mit denen du das C-Profil an der MonoPan-Platte befestigst Karosseriescheiben und ziehe die Schrauben nicht zu fest, dadurch könntest du die Waben der Platte beschädigen.

Jetzt gehts los – das Dachzelten

Nun wünsche ich dir viel Spaß mit deinem neuen Dachzelt. Danke an die Sponsoren des Workshops extremtextil und MonoPan, sowie dem gesamten Team des DACHZELT FESTIVALS, ohne die der Workshop nicht möglich gewesen wäre.

Auch ein Dank an alle die auf dem Workshop mitgeholfen haben. Speziell ist hier Nico zu danken, der viel Zeit als Besucher mitgebracht hat und viel beim Workshop geleistet hat.

Selbst gebautes Dachzelt auf Transporter auf einer Wiese
Das fertige selbst gebaute Dachzelt!!

Das Dachzelt war übrigens Teil der Tombola und konnte im Rahmen unserer Spendenaktion auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 verlost werden. 

Willst du mehr über unsere Spendenaktionen erfahren? Dann schau doch einmal hier vorbei!

Material Liste

Material Liste Überblick        
    ges. Preis inkl. MwSt. 1.130,00€  
Baugruppen        
         
Pos. Bezeichnung Beschreibung Preis Bezugsquelle
A Bodenplatte MonoPan 30x2300x1450 mm 224,67€ http://www.monopan.de
B Kleinteile siehe Tabelle ohne Schrauben 145,54€  
C Aluminium siehe Tabelle Aluminium 84,59€  
D Textilien siehe Tabelle extremtextil 675,20€ https://www.extremtextil.de

 

Materialliste Kleinteile
   
ges. Preis inkl. MwSt.:
  145,54€  
      ohne Schrauben      
             
Pos. Bezeichnung Beschreibung Stückzahl Maße Preis ges. Preis
1 Schraube Schaftschraube mit 30mm Schaft 10 M8 0,00€ 0,00€
2 Schraube Sechskantkopf 18 M8x50 0,00€ 0,00€
3 Schraube Senkkopf 20 M5x40 0,00€ 0,00€
4 Mutter Hutmutter 18 M8 0,00€ 0,00€
5 Mutter Hutmutter 20 M5 0,00€ 0,00€
6 Alu.-Nieten für Bodenplatte 200 20×1,5 0,00€ 0,00€
7 Platten Halterung am Fahrzeug 4 100x40x2 0,00€ 0,00€
8 PVC-Kleber 1 kg Dose 1 1 kg 26,22€ 26,22€
9 Lager iglidur® J, zylindrisches Gleitlager mit Bund 12 D1=8 1,61€ 19,32€
10 Gasfedern 100 N Druckkraft 2 10 daN 50,00€ 100,00€
11 U-Scheiben Unterlegscheiben für M8 10   0,00€ 0,00€
12 U-Scheiben Karosserie-Scheiben für M8 8   0,00€ 0,00€
13 Mutter Sechskantmutter M8 8 M8 0,00€ 0,00€
14 Seil Seil 6 mm stark 1 10 m 0,00€ 0,00€

 

Materialliste Aluminium
  ges. Preis inkl. MwSt.: 84,59€        
               
               
Pos. Bezeichnung Beschreibung Stückzahl Maße laufende mm Preis ges. Preis
1 U-Profile zum Einrahmen 2 35x35x35x2 2400 5,53€ 26,54€
2 U-Profile der Bodenplatte 2 35x35x35x2 1400 5,53€ 15,48€
3 L-Winkel Halterung Gestänge 1 100x30x3 1000 11,30€ 11,30€
4 Rundrohr Gestänge 6 20×1,5 1500 2,43€ 21,87€
5 Rundrohr Gestängeverbinder 3 16×2 1000 3,13€ 9,39€

 

Materialliste Textilien
             
Extremtextil  
ges. Preis inkl. MwSt.:
  675,20€   675,20€  
             
Pos. Bezeichnung Artikelnr. Beschreibung Breite Stückzahl / lfm Preis ges. Preis
1 PVC – Gewebe 71585 LKW-Plane 1350 mm 17 9,90€ 168,30€
2 Airtex Stoff 70289 260 g/m² 1700 mm 14 20,90€ 292,60€
3 Gurtband 70068 Polyester 30 mm 5 2,40€ 12,00€
4 Gurtschnallen 70465 Edelstahl 30 mm 2 9,00€ 18,00€
5 Reißverschluss 70296 YKK-Spiral 8 mm 12 5,30€ 63,60€
6 Schieber 70297 beidseitig YKK 8 mm 8 2,10€ 16,80€
7 Flauschband 50434 Klett 30 mm 10 1,30€ 13,00€
8 Häkchenband 50433 Klett 30 mm 10 1,30€ 13,00€
9 Einfassband 71083 Köper 19 mm 30 0,70€ 21,00€
10 Moskitonetz 70075 Polyester 45 g/m² 1500 mm 5 4,40€ 22,00€
11 Gurtband 70068 Polyester stark 50 mm 8 2,40€ 19,20€
12 Klebeband 70408 doppelseitig 6 mm 6 mm 2 2,90€ 5,80€
13 Garn 70277 corespun 50Nm 1 9,90€ 9,90€
Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Dachzelt bei Sonne – das solltest du beachten!

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Finde deinen Dachzelt Händler!

Du kaufst die Katze nicht gerne im Sack? Du möchtest dein zukünftiges Dachzelt vor dem Kauf einmal anfassen und probeliegen? Du suchst einen Dachzelt Händler in deiner Nähe?

Dann schau dich doch einmal auf unseren neuen Händler-Seite um! Dort findest du eine stetig wachsende Übersicht von Dachzelt Händlern auch in deiner Nähe!

Kann man eigentlich bei jedem Wetter im Dachzelt übernachten? Wie ist das bei starkem Regen? Wird das im Sommer nicht ultra heiß im Dachzelt? Und schützt das Dachzelt auch bei Gewitter?

Spätestens nachdem du das erste Mal in ein extremes Wetterphänomen gerätst, wirst du dich mit diesen oder ähnlichen Fragen beschäftigen. Oft ist es aber praktisch, wenn du nicht erst dann mit der Recherche anfängst, sondern schon vorher weißt, worauf du dich in etwa einstellen kannst.

Sonne & Dachzelt

Du fragst dich vielleicht, seit wann zählt das Thema Sonne zu extremen Wetterphänomenen? Das ist eine gute Frage! Tatsächlich kann Sonne und große Hitze aber auch auf Dauer nicht nur sehr anstrengend, sondern auch gefährlich werden.

Es schadet sicher nicht, wenn du dich bereits vor deinem Dachzelt Urlaub damit auseinandersetzt, wie du dich beim Dachzelten vor der Sonne schützen kannst.

Wird es im Dachzelt bei Sonne nicht ultra heiß?

Ob du bei Sonne im Dachzelt schlafen kannst, kommt auf verschiedene Faktoren an und ganz besonders auf das persönliche und individuelle Empfinden. Fakt ist, dass sich ein Dachzelt bei starker Sonneneinstrahlung schnell und stark aufheizen kann – ganz unabhängig von der Farbe und Bauform.

Den Unterschied, ob der Aufenthalt im Dachzelt bei Sonne angenehm ist, macht zum größten Teil die Außentemperatur. Wenn du bei 5 Grad Außentemperatur in der Sonne stehst, dann kann das schon ziemlich geil sein, weil es dann langsam aber sicher warm wird im Dachzelt. Wenn es draussen allerdings 20 Grad oder mehr sind, dann kann es schnell so heiß im Dachzelt werden, dass an schlafen nicht mehr zu denken ist.

Glücklicherweise kann man bei den meisten Dachzelten mindestens zwei gegenüberliegende Fenster öffnen und somit hat man die Chance, auch bei 30 Grad im Dachzelt noch ein wenig weiterzudösen.

Wie das funktioniert? Wärme steigt ja bekanntlich nach oben. Wenn du es schaffst in dem unteren Teil des Dachzeltes, in dem du liegst einen Durchzug zu schaffen, dann kann es dort noch lange angenehm sein im Liegen.

Einige Dachzelte haben auch Zwangslüftungen in Giebelnähe oder können mit Dachfenstern auch nach oben geöffnet werden. Damit schaffst du einen Luftaustausch der wärmeren Luft im oberen Teil deines Dachzeltes mit der meist kälteren Luft außen.

Um ein Aufheizen im Zeltinneren zu vermeiden, nutzen einige Dachzeltmarken außerdem Stoffe mit einer das Sonnenlicht reflektierenden Beschichtung, z.B. Aluminium. Diese sorgt außerdem dafür, dass der Dachzeltstoff blickdichter wird und es im Zeltinneren dunkler ist. Das bietet mehr Privatsphäre und für viele auch einen geruhsameren Schlaf.

Im Sommer bei 30 Grad in der Sonne zu parken und im Dachzelt zu schlafen, wird allerdings trotz ausgeklügelter Technik kein Zuckerschlecken. Heiß ist es dann im Dachzelt auf jeden Fall. Ich finde es ist am ehesten mit einer sehr gut durchlüfteten Dachgeschosswohnung zu vergleichen. Es ist heiß, aber du kannst dir oftmals eine kleine angenehme Brise einbauen.

Bild: Sebastian Klein

Ist die Farbe des Dachzeltes entscheidend?

Oft wird behauptet, dass die schwarze Hartschale oder ein dunkler Stoff das Dachzelt megamäßig aufheizt. Das mag sein und würden wir auch so unterschreiben.

Allerdings wage ich zu behaupten, dass auch eine weiße Schale oder ein heller Stoff das Dachzelt aufheizt, wenn es in der Sonne steht. Einen Test haben wir (noch!) nicht gemacht, allerdings vermuten wir, dass wir da von höchstens ein paar Grad Unterschied sprechen. Und jetzt mal ehrlich: macht es einen Unterschied, ob man bei 30 Grad im Dachzelt schwitzt, oder bei 32 Grad? Ich glaube nicht.

Außerdem fallen andere Faktoren, wie die Lüftungsmöglichkeiten in Bezug auf die Temperatur im Innenraum viel stärker ins Gewicht, als die Farbe.

Positiv kann der Effekt einer dunklen Farbe des Dachzeltes allerdings auffallen, wenn das Dachzelt nass ist und vielleicht sogar im zusammengeklappten Zustand trocknen soll. Die dunkle Farbe sorgt für eine schnellere Aufheizung und trocknet das Dachzelt dadurch auch schneller. Auch das ist aber bisher nicht empirisch bewiesen.

Sobald wir den Farbtest gemacht haben, werden wir hier davon berichten.

Geht das Dachzelt von Sonne kaputt?

Von einer normalen Sonneneinstrahlung wird das Dachzelt nicht kaputt gehen. Was aber durchaus möglich ist, ist eine Ermüdung des Materials.

Die Farbe der Hartschale wird mit der Zeit bleichen und auch der Stoff wird seine Farbe ändern. Das ist vor allem bei dunklen Materialien der Fall. Vorsicht ist vor allem geboten bei Polyester-Materialien. Durch hohe Sonneneinstrahlung und ständiges warm-kalt kann das Material derart brüchig werden, dass es schnell einem Schweizer Käse ähnelt.

Das selbe Problem besteht bei Sichtfenstern aus Plastik. Vor allem bei Dachfenstern solltest du das vorher genau überlegen, ob ein zukünftig (vielleicht) brüchiges, tropfendes Dachfenster den Blick in den Nachthimmel wert ist.

Auch Hartschalen können durch starke Sonneneinstrahlung leiden. Sie verlieren nicht nur ihre Farbe, sondern bilden je nach Qualität im Verlaufe der Zeit feine Haarrisse aus. Da diese meistens die Dichtigkeit nicht beeinträchtigen, sind sie nur ein optisches Problem.

Die Dachzeltmaterialien können übrigens auch vor Sonne geschützt werden. Dafür kann man den Stoff und die Box mit UV-Schutz behandeln.

Ist Dachzelten in der Sonne gefährlich?

Grundsätzlich erst einmal nicht. Allerdings kann es wirklich sehr heiß werden in der Sonne. Der Innenraum des Dachzeltes erreicht dabei schnell einmal Temperaturen, die einen Hitzschlag auslösen können. Bei hohen Temperaturen solltest du dich also nicht zu lange in das Dachzelt chillen, ohne für ausreichend Kühlung zu sorgen und an ausreichende Flüssigkeitsversorgung zu denken.

Wo parkst du am besten bei Sonne?

An heißen Sommertagen ist die Wahl des Stellplatzes auf den ersten Blick nicht so wichtig. Auf den zweiten wirst du aber schnell merken, dass es doch das ein oder andere zu beachten gibt.

Do’s bei der Stellplatzwahl

An heißen Tagen solltest du dir eher einen Schattenplatz suchen. Wenn du im Sommer ein wenig länger schlafen magst, dann suche dir einen Stellplatz, der dir am Morgen noch etwas Schatten wirft.

Falls du mit deinem Auto keinen Schattenplatz erhaschen kannst, dann suche dir wenigstens einen Schattenplatz, an dem du dich außerhalb des Dachzeltes aufhalten kannst.

Wenn du das Glück hast eine Markise dein Eigen zu nennen, hast du deinen Schattenparkplatz immer dabei.

Bild: Rebecca Roß

Kann man Sonne vorhersehen?

Die zu erwartenden Sonnenstunden pro Tag lassen sich mit den gängigsten Wetterapps ganz gut vorhersagen. Wenn also an einem heißen Tag noch 8 Stunden Sonne vorhergesagt sind und das schon ab 6 Uhr morgens, dann würde ich persönlich eher einen Schattenplatz suchen.

Wenn allerdings die nächsten Tage trotz Hitze keine Sonnenstunden vorhergesagt werden, dann ist die Stellplatzwahl im Prinzip egal.

Welches Dachzelt eignet sich bei Sonne?

Im Prinzip gibt es da kein richtig oder falsch und kein bestes Dachzelt bei Sonne.

Einige Dachzeltmarken- und arten, vor allem die aus heißen Gebieten stammenden, sind grundsätzlich eher für die Sonne konzipiert. Das sind vor allem die Klappdachzelte. Sie sorgen durch ihre lockere und luftige Konstruktion für einfachen Luftaustausch und können mit überdachtem Einstieg auch Schatten bieten.

Hartschalenzelte entfalten durch die kompakte und stoffarme Konstruktion ihre vollen Vorteile vor allem an kälteren und regnerischen Tagen.

Insgesamt ist das aber gehupft wie gesprungen. Jedes Dachzelt kann auch bei Sonne eine gute Figur machen. Im Prinzip ist strahlender Sonnenschein ja das einfachste aller Wetterphänomene.

Was ist bei Sonne sonst noch zu beachten?

Die ganz normalen Vorkehrungen bei starker Sonneneinstrahlung wirst du ja ohnehin beachten. Dazu zählen Sonnenschutz für den Kopf & die Haut, sowie ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Das hat aber ja primär erst einmal nichts mit dem Dachzelt zu tun.

Wenn du mit deinem Dachzelt in der Sonne stehst, solltest du allerdings noch beachten, dass alle Teile aus Metall, Plastik und GFK ziemlich heiß werden können. Teste also am besten erst einmal vorsichtig an, bevor du barfuß die Leiter herunter steigen magst.

Zu beachten ist auch noch, dass sich auch dein Auto erheblich aufheizen kann, wenn du in der Sonne stehst. Nicht nur das Auto selbst wird dann heiß, sondern auch noch alles in deinem Auto. Dadurch braucht auch deine Kühlbox schnell einmal mehr Strom, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Das solltest du bei der Berechnung deines Energiebedarfes im Auto unbedingt beachten!

Was mache ich persönlich bei Sonne?

Ich genieße die Sonnentage beim Dachzelten natürlich am liebsten draußen. Trotzdem finde ich es als passionierter Langschläfer und Kälteliebhaber im Sommer nervig, wenn ich schon um 7 Uhr von der Hitze im Dachzelt geweckt werde.

Deshalb versuche ich möglichst so zu parken, dass ich morgens lange Schatten habe und genieße dann die Sonne eher in den Abendstunden.

Gerade an heißen Tagen stehe ich aber am liebsten im Schatten. In die Sonne kann ich auch ohne Auto und Dachzelt ganz gut gehen. Da habe ich es in meinem kleinen Domizil lieber etwas kühler.

Insgesamt ist es bei Sonne im Dachzelt Urlaub aber wirklich angenehm. Wenn du wissen willst, was du bei den Wetterphänomenen Gewitter, Regen und Wind alles beachten solltest, schau dir diese Artikel dazu an.

Titelbild: Sebastian Stöger

Komm mit zum nächsten DACHZELT EVENT!

Dachzelten im Sommer, gemeinsam offroaden oder wie wäre es mit einer DACHZELT RALLYE? Willst du dabei sein bei einem dieser ganz besonderen Treffen?

Jedes Jahr veranstalten wir viele kleine und große Treffen mit Dachzeltnomaden. Ob ganz klein auf unseren DACHZELT MEETUPS oder riesen groß auf dem DACHZELT FESTIVAL – da ist für jeden was dabei!

Bei uns ist jeder willkommen:
Ob oben ohne oder mit!
 

Hier findest du eine Übersichtskarte aller DACHZELT EVENTS:

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Dachzelt im Regen – was tun?

Dachzelt-camping-dzf18-dennis-kroeschell-overtheland.de-Regenbogen-regen
Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Finde deinen Dachzelt Händler!

Du kaufst die Katze nicht gerne im Sack? Du möchtest dein zukünftiges Dachzelt vor dem Kauf einmal anfassen und probeliegen? Du suchst einen Dachzelt Händler in deiner Nähe?

Dann schau dich doch einmal auf unseren neuen Händler-Seite um! Dort findest du eine stetig wachsende Übersicht von Dachzelt Händlern auch in deiner Nähe!

Kann man eigentlich bei Wind im Dachzelt übernachten? Wie ist das bei starkem Regen? Wird das im Sommer nicht ultra heiß im Dachzelt? Und schützt das Dachzelt auch bei Gewitter?

Spätestens nachdem du das erste Mal in ein extremes Wetterphänomen gerätst, wirst du dich mit diesen oder ähnlichen Fragen beschäftigen. Oft ist es aber praktisch, wenn du nicht erst dann mit der Recherche anfängst, sondern schon vorher weißt, worauf du dich in etwa einstellen kannst.

Regen & Dachzelt

Vermutlich wünscht sich das keiner für den Urlaub: es regnet wie aus Eimern und scheint gar nicht mehr aufzuhören. Im Bestfall passiert dir das zwar nicht, du kannst aber durchaus damit rechnen, dass du den ein oder anderen Regentag auf deiner Reise erwischst.

Wie ist das denn nun im Regen überhaupt? Ist das dann im Dachzelt trotzdem trocken? Und worauf musst du achten bei Regen? Gibt es sogar Gefahren? Das alles erfährst du in diesem Artikel!

Kann man bei Regen im Dachzelt schlafen?

Die Antwort ist ganz easy: Ja klar!

Bei Regen passiert dir im Dachzelt erst einmal gar nichts. Ganz anders wie bei den etwas gefährlicheren Vettern Gewitter und Sturm kannst du bei Regen ganz normal in deinem Dachzelt chillen. Das Prasseln des Regens auf dem Dachzelt ist sogar für viele Dachzeltnomaden sehr romantisch und idyllisch.

Im Idealfall genießt du also die Regenstunden einfach im Dachzelt und ärgerst dich nicht über den trüben Tag.

Auch wenn Regen im Dachzelturlaub gar nicht so schlimm ist, ist es durchaus praktisch, wenn du dich schon vorher einmal mit dem Thema Regen beim Dachzelten und dem Thema Feuchtigkeit auseinandergesetzt hast.

Werde ich im Dachzelt nass?

Grundsätzlich lautet die Antwort hier: Nein. Zumindest sollte das nicht passieren. Eigentlich ist jedes Dachzelt wasserdicht und sollte es auch bleiben.

Der Stoff selbst ist grundsätzlich dicht – egal um welches Material es sich handelt. Die Schwachstellen bilden eher alle Nähte, Fliegengitter, Fenster, Reißverschlüsse und Stoffüberlappungen.

Häufig berichten Dachzeltnomaden davon, dass sie in ihrem ersten Urlaub im Dachzelt bei Regen direkt nass geworden sind und wollen das Dachzelt reklamieren. Hier ist es wichtig zu wissen, wo die Feuchtigkeit tatsächlich her kommt.

Nicht selten sammelt sich nämlich auch Kondenswasser im Dachzelt, welches wir selber durch unsere Ausdünstungen oder durch Verdunstung von nassen Klamotten mit ins Dachzelt bringen. Besonders an feuchten Tagen schlägt sich Kondenswasser gerne an metallischen Teilen des Dachzeltes nieder oder sammelt sich an der Decke und tropft im Zweifel auch von dort herunter. Wie viel das ist hängt von deiner Aktivität im Dachzelt und der Anzahl der Personen im Dachzelt ab. Dagegen hilft meist nur lüften, was sich besonders bei Regen etwas schwierig gestaltet. Darauf gehen wir später noch genauer ein.

Wenn du sicher bist, dass es kein Kondenswasser sein kann, könnte es noch an den frischen Nähten liegen: manchmal kann es notwendig sein, das Dachzelt vor dem Gebrauch erst einmal kräftig mit Wasser zu benetzen. Dadurch quellen die (Baumwoll-)Nähte erst richtig auf und werden dann für weitere Regenschauer dicht. Wenn du also Zuhause die Möglichkeit hast, dann nutze ruhig einmal den Wasserschlauch, bevor du auf deine erste Tour gehst.

Ein besonderes Augenmerk solltest du auch auf Fenster und Fliegengitter legen. Diese sind häufig aus einem Material, das nicht so robust ist, wie der restliche Stoff deines Dachzeltes. Gerade bei Dachfenstern kann es vorkommen, dass das Plastik brüchig wird und Wasser eintreten kann.

Eine weitere Schwachstelle, durch die Regenwasser in das Dachzelt dringen kann, sind die Reißverschlüsse. Durch diese kann bei heftigem Regen ebenfalls Wasser ins Dachzelt gelangen. Einige Dachzelte werden deshalb bereits mit wasserdichten Reißverschlüssen geliefert, bei anderen sorgt eine Stoff- oder Plastiklippe für eine entsprechende Abdichtung. Grundsätzlich sollte aber bei einem neuen Dachzelt auch am Reißverschluss kein Regenwasser eindringen. Bei älteren Dachzelten solltest du das im Auge behalten.

Selbst wenn du im Dachzelt nicht nass wirst, solltest du noch bedenken, wie du trocken in das Dachzelt kommst. Vor allem Hartschalenzelte haben selten einen separates Überdach für einen trockenen Einstieg. In ein dreieckiges Hartschalenzelt über den Heckeinstieg zu klettern, ohne eine kleine Sintflut in das Dachzelt zu lassen, grenzt dabei bereits ein wenig an Akrobatik. Klappdachzelte mit integriertem Vorzelt sind da schon angenehmer bei Regen und bieten dir den Komfort eines trockenen Einstieges quasi von Haus aus.

Die Wassersäule: wie viel Regen hält das Dachzelt aus?

Einige Dachzeltmarken geben in ihren Spezifikationen auch die Wassersäule an. Je höher die Wassersäule, desto länger dauert es, bis der Regen durch den Stoff hindurch kommt, wenn er sich in einer Pfütze darauf sammelt. So könnte man es vereinfacht beschreiben. Wichtig ist dabei zu unterscheiden, ob der Stoff nur als wasserabweisend oder wasserfest bezeichnet wird.

Egal wie hoch die Wassersäule dabei ausgezeichnet wird – wir haben bisher noch keinen Dachzeltstoff gesehen, der wirklich undicht war. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle anderen Schwachstellen aufgeben, bevor es ein Stoff schlußendlich schafft, seine Dichtigkeit zu verlieren, ist in unseren Augen sehr viel größer. Außerdem ist es vielleicht gar nicht so ratsam, sich für einen Stoff zu entscheiden, der super dicht ist. Aber dazu kommen wir später noch.

Regen oder Feuchtigkeit – wer ist der Feind?

Du bist dir sicher, dass dein gesamtes Dachzelt dicht ist? Du hast es Zuhause sogar mit dem Wasserschlauch getestet? Dein Dachzelt ist am Morgen aber trotzdem pitschnass und es tropft sogar von der Decke?

Dann hast du vermutlich kein Problem mit der Feuchtigkeit von außerhalb deines Dachzeltes, sondern viel mehr mit der Feuchtigkeit, die in deinem Dachzelt über Nacht entsteht.

Eine Person verliert über Nacht 1-2 Liter an Flüssigkeit über den Atem und über die Haut. Wo soll die ganze Feuchtigkeit denn hin, wenn das Dachzelt von außen und nach außen dicht ist? Gerade bei Regen sind in der Regel alle Fenster und Türen hermetisch abgeriegelt. Dadurch kann die Feuchtigkeit, die im Dachzelt entsteht, nicht entweichen.

Außerdem kommt noch hinzu, dass die Luft um das Dachzelt herum selbst genug Feuchtigkeit enthält. Dadurch kann sie weniger deiner Feuchtigkeit aus dem Dachzelt aufnehmen, als wenn die Luft draußen trocken wäre.

Frau steht vor Auto und hat Tarp über sich gespannt, um im Trockenen zu kochen
Selbst ein kleines Tarp kann bei Regen schon Gold wert sein! | Bild: Julia Nothelfer

Was tun gegen Feuchtigkeit im Dachzelt?

Was kannst du also tun gegen Feuchtigkeit im Dachzelt, wenn es sich nicht um Regen handelt?

Du kannst dafür sorgen, dass in deinem Dachzelt die Luft möglichst gut zirkulieren kann. Auch bei Regen, Wind oder kalten Temperaturen ist es demnach wichtig, dass mindestens ein Fenster, im Idealfall sogar zwei gegenüberliegende Fenster soweit geöffnet sind, dass die entstehende Feuchtigkeit entweichen kann.

Zusätzlich kannst du noch ein Tuch oder einen Socken gefüllt mir Katzenstreu aufhängen, das Feuchtigkeit gut aufnimmt. Morgens das Dachzelt gut durchzulüften hilft übrigens ohnehin. Auch das Aufstellen der Matratze und das Auslüften der Decken und Schlafsäcke trägt seinen Teil dazu bei, dass in der nächsten Nacht wieder Feuchtigkeit aufgenommen werden kann. Denn je trockener alle Elemente deines Dachzeltes sind, desto mehr Feuchtigkeit kann entstehen, ohne dass du aktiv (z.B. durch Tropfen von der Decke) darauf aufmerksam wirst.

Wenn du allerdings deine Decke, dein Kissen und deine Matratze nie lüftest, dann kann in allem recht viel Feuchtigkeit stecken. Wenn deine Matratze bereits feucht ist, kann sie nicht mehr so viel Feuchtigkeit aufnehmen und das Wasser sucht sich andere Stellen, an denen es sich sammeln kann. Oft sind diese Stellen das Gestänge oder ein Dachfenster. Von da aus tropft es dann spätestens am nächsten Morgen unangenehm.

Eine Mesh-Unterlage unter deiner Matratze kann dir übrigens helfen, dass sich auch dort keine Feuchtigkeit bildet, bzw. dass entstandene Feuchtigkeit besser trocknen kann. Diese Mesh-Unterlage sorgt für einen Abstand zwischen Dachzeltboden und Matratze. In diesem Abstand kann Luft zirkulieren und Feuchtigkeit abtransportiert werden.

Hilft eine Thermohaube gegen Feuchtigkeit?

Als Thermohaube wird eine zusätzliche Außenhaut – meist aus Polyester – bezeichnet, die du dem Dachzelt von außen überstülpst. Diese kann dich zusätzlich vor Regen von außen schützen. Doch hilft sie auch gegen Feuchtigkeit im Innenraum?

Durch die Thermohaube entsteht eine Luftschicht zwischen Dachzelt und Thermohaube, die den Innenraum des Dachzeltes zusätzlich isoliert. Dadurch kann produzierte Wärme zwar besser im Dachzelt bleiben, die Feuchtigkeit bleibt aber auch besser drinnen. Gegen Feuchtigkeit hilft eine Thermohaube also eher nicht.

Der beste Zeltstoff bei Regen

Gibt es den besten Dachzeltstoff bei Regen wirklich? Wie so ziemlich alles im Leben ist das auch mit den Dachzeltstoffen so: alle Stoffe haben Vor- und Nachteile.

Reine Baumwollstoffe haben den Vorteil, dass sie immer eine gute Atmungsaktivität haben. Auch im nassen Zustand kommt also noch gut Frischluft rein und gebrauchte Luft kann das Dachzelt verlassen. Dafür hat Baumwolle den klaren Nachteil, dass der Stoff bei Nässe ziemlich schwer wird (er kann viel Feuchtigkeit aufnehmen), nur langsam wieder trocknet und schimmelanfällig ist, wenn er nicht hinreichend getrocknet werden kann.

Die wenigsten Dachzelte haben allerdings reine Baumwollstoffe. Wesentlich gängiger ist die Variante mit einer Baumwoll-Polyester Mischung. Dieser Stoff – meist zusätzlich imprägniert – ist wasserabweisender als Baumwolle und nimmt nicht so viel Feuchtigkeit auf. Gleichzeitig kann er schneller trocknen. Die Gefahr der Schimmelbildung bleibt allerdings bestehen. Die Imprägnierung kann man übrigens bei nachlassender Wirkung erneuern.

Die dritte Variante ist ein reiner Polyesterbezug um dein Dachzelt. Hier hast du kaum mehr Probleme mit Schimmelbildung. Du kannst dein Dachzelt ohne Bedenken nass zuklappen und tagelang ignorieren. Wenn du Glück hast und es warm ist, trocknet es innendrin ohne dass du das Dachzelt wieder aufklappen musst. In der Regel solltest du aber auch beim Polyester-Stoff das Dachzelt spätestens nach ein paar Tagen zum Trocknen und Lüften wieder öffnen. Dieser Vorteil ist gerade in kälteren und feuchteren Regionen Gold wert. Allerdings leidet dafür die Atmungsaktivität erheblich. Der Stoff lässt kaum Luft durch, weder von außen noch von innen. Dadurch bildet sich ebenfalls schnell Kondenswasser im Innenraum – im schlimmsten Fall also Regen von innen.

Wo parkst du am besten bei Regen?

Eine bestimmte Empfehlung gegen das klare Nass von oben bei der Parkplatzwahl haben wir gar nicht. Allerdings gibt es ein paar klare Dont’s, die du bei der Parkplatzwahl beachten kannst.

Dont’s bei der Stellplatzwahl

Diese Tipps solltest du bei deiner Stellplatzwahl beachten.

Vermeide feuchte Untergründe mit schlechtem Wasserabfluss

An den Stellen, an denen bereits Pfützen zu sehen sind, werden es vermutlich noch mehr im Laufe des Regenschauers. Nicht nur der Schlamm an deinen Schuhen und Klamotten wird dich ärgern, sondern auch derselbe an deinem Vorzelt, Leiter usw.

Außerdem solltest du immer bedenken, dass du von jedem Stellplatz auch nach einem langen Dauerregen wieder ohne fremde Hilfe rauskommen solltest. Matschiger Boden ist oft kein Freund einer guten Traktion.

Vermeide Nähe zu Flüssen

Parke nicht zu dicht an Flüssen. Schon leichter Regen kann super schnell zu steigendem Wasserpegel, Sturzfluten und Überschwemmungen führen. Da möchtest du nicht mitten drin stehen.

Vermeide Plätze mit Zufahrten über Brücken

Das selbe gilt für Brücken. Quasi über Nacht kann es passieren, dass eine Brücke eben nicht mehr passierbar ist, weil der Wasserspiegel durch den gefallenen Regen derart angestiegen ist. Wenn du Glück hast kannst du über einen anderen Weg rausfahren oder dann ein paar Tage warten, bis der Pegel sich wieder normalisiert hat. Wenn du Pech hast musst du dich da irgendwie rausholen lassen. Das könnte gefährlich und teuer werden!

So schnell kann es gehen – eine Nacht Regen und schon ist die Brücke nicht mehr befahrbar! Christian hat ganze zweit Tage warten müssen, bis er die Brücke wieder queren konnte.

überschwemmte Brücke im Dachzelt Urlaub
Bild: Christian Cabanski

Kann man Regen vorhersehen?

Klar kann man das! Sogar ziemlich gut heutzutage. Auf allen gängigen Wetterapps findest du ziemlich genaue Regenvorhersagen. Dort wird sogar die voraussichtliche Menge des zu erwartenden Regens in Millimetern angegeben. Ein Millimeter bedeutet dabei, dass 1 Liter Wasser pro Quadratmeter in der Stunde fällt.

Daran kannst du dich orientieren: Von Starkregen spricht man bei 15 bis 25 mm Niederschlag innerhalb einer Stunde oder 20 bis 35 mm innerhalb von sechs Stunden. Über 25 mm in einer Stunde oder 35 mm in sechs Stunden gelten als Unwetterwarnung. Quelle

Wie häufig ist man Regen ausgesetzt?

Dass du deinen gesamten Urlaub im Regen stehst ist ziemlich unwahrscheinlich. Ein paar Regentage sind dir aber statistisch ziemlich sicher!

In Deutschland kannst du mit durchschnittlich 10 Regentagen pro Monat rechnen. In Island sind es 12 Tage, in Norwegen ebenfalls 12 und in Frankreich auch eher 10 Regentage pro Monat, um nur einmal ein paar Beispiele zu nennen. Übersichtliche Klimatabellen findest du dazu bei wetter.de:

Statistik der Regentage in Deutschland
Quelle: Wetter.de

Welches Dachzelt eignet sich bei Regen?

Wie immer hängt solch eine Frage von vielen Faktoren ab und ist deshalb nicht so pauschal beantwortbar.

Insgesamt würden wir aber sagen, dass ein Hartschalenzelt auch bei Regen praktischer ist, denn du kannst es mit relativ wenig Aufwand auf- und zuklappen und hast im Verhältnis zum Klappdachzelt weniger Stofffläche, die grundsätzlich nass werden kann.

Allerdings hat auch ein Klappdachzelt beim Regen klare Vorteile: Du hast meistens mehr Platz im Klappdachzelt, kannst also auch einen Regentag mit der Familie im Dachzelt verbringen. Beim Hartschalenzelt könnte das alleine wegen der fehlenden Sitzhöhe im Dachzelt schwierig werden. Außerdem haben viele Klappdachzelte ein integriertes Vorzelt – das ist Gold wert bei Regen.

Bei längeren Aufenthalten an einem Ort kann ein Klappdachzelt schnell Sinn machen. Bei häufigem Stellplatzwechsel macht ein Hartschalenzelt vermutlich mehr Sinn.

Alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Dachzelttypen findest du hier.

Hält das Vorzelt dicht bei Regen?

Die meisten integrierten Vorzelte sind aus dem selben Stoff, wie das Dachzelt selbst. Bei Regen kannst du also auch von den selben Fähigkeiten ausgehen. Viele separate Vorzelte haben einen hohen Polyesteranteil. Dem Polyester macht Feuchtigkeit wenig aus.

Im Vorzelt ist es auch bei Regen trocknen - zumindest von oben!
Im Vorzelt ist es auch bei Regen trocken – zumindest von Oben | Bild: Julia Nothelfer

Dicht sollten alle Vorzelte sein. Genauso wie beim Dachzelt sind hier eher die Nähte, Reißverschlüsse und Fenster/Türen das Problem. Da kann es durchaus einmal vorkommen, dass du eine Schüssel unterstellen darfst.

Eine größere Herausforderung bei Vorzelten ist der Untergrund. Bei viel Niederschlag kann es passieren, dass das Wasser über den Boden ins Vorzelt läuft und zwar die Klamotten verschont, aber eine Schlammparty auf dem Boden erzeugt. Einziehbare Böden können da helfen, verhindern aber wiederum eine notwendige Luftzirkulation im Vorzelt gegen Feuchtigkeit.

Wird das geschlossene Dachzelt beim Fahren nass?

Klappdachzelte sind mit einer dicken LKW-Plane verschlossen. Währende der Fahrt sollte da kein Regen- oder Spritzwasser eindringen. Viel mehr besteht die Gefahr, dass das Dachzelt beim Öffnen durch die nasse Plane auch nass wird. Bei der Fahrt – oder auch in der SB-Waschanlage – sollte das Dachzelt aber trocken bleiben, wenn keine Nähte oder Reisverschlüsse dem Wasserdruck ausgesetzt sind.

Einige Hartschalendachzelte sind so abgedichtet, dass bei Regen keine Feuchtigkeit eindringen kann. Andere Hartschalendachzelt-Modelle hingegen verzichten auf diese Dichtung zwischen Oberschale und Unterschale. Das hat den Nachteil, dass vor allem Spritzwasser von unten eindringen kann und das Dachzelt an den Seiten nicht vor eindringender Feuchtigkeit schützt. Vorteil von dieser fehlenden Dichtigkeit ist allerdings, dass die Luft besser zirkulieren kann und einmal entstandene Feuchtigkeit – auch sogar bei geschlossenem Dachzelt – besser austreten kann.

Was tun bei Hagel?

Eine ganz spezielle Form des Regens ist der Hagel. Dieser kommt meistens in wärmeren Jahreszeiten vor und geht eigentlich immer mit einem Gewitter daher. Bei Gewitter solltest du dich ohnehin nicht im Dachzelt aufhalten. Wenn dann noch Hagel dazukommt, gehst du vermutlich ohnehin freiwillig ins Auto – es wäre auf jeden Fall ratsam!

Hagelkörner können unter Umständen zu handtellergroßen, gefährlichen Geschossen werden. Genauso wie Autodächer und Frontscheiben oft darunter leiden, wird es auch dein Dachzelt tun. Um dich auch nicht unnötig in Gefahr zu bringen, solltest du also bei Hagel dein Dachzelt lieber geschlossen lassen.

Was bei Gewitter im Dachzelt alles zu beachten ist, das erfährst du hier.

Was tun bei Dauerregen?

Die wohl pragmatischste Antwort auf diese Frage wäre: weiterfahren.

Da das aber nicht immer das beste Mittel der Wahl und natürlich auch nicht immer möglich ist, brauchen wir einen Plan B bei länger anhaltendem Dauerregen.

Neben all den Freizeitaktivitäten, die man in Räumlichkeiten machen kann (z.B. Museum, Schwimmbad, Sauna, Indoor-Spielplatz usw.) kannst du ebenso gut auch bei Regen eine schöne Zeit im Dachzelt verbringen. Wie wäre es als Single oder Pärchen einfach mal ausgiebig zu chillen? Mal wieder ein Buch lesen, im Internet die Zeit verlieren oder einfach nur den Tag verschlafen? Mit Kids kannst du ebenso viel Zeit im Dachzelt verbringen. Spiele spielen, Lieder singen oder Geschichten vorlesen. Dir wird schon was einfallen!

Hunde und Mann liegen im Dachzelt bei Regen
Auch mit Hunden kann man bei Regen im Dachzelt chillen | Bild: Julia Nothelfer

Außerdem sind wir ja auch alle nicht aus Zucker. Auch bei Regen kann man draussen eine tolle Zeit verbringen. Wann bist du das letzte Mal mit Gummistiefeln in Pfützen rumgesprungen? Die richtige Kleidung macht bei Regen einen Großteil des Spaßes aus! Und dass in jedes Dachzeltmobil wasserdichte Schuhe gehören, wissen wir ja spätestens seit dem DACHZELT CAMP SPECIAAL.

Übrigens ist meist nicht der Regen an sich das Problem, sondern eher die Tatsache, dass nach einer gewissen Zeit im Regen die Luft derart feucht wird, dass auch alles andere Feuchtigkeit zieht: Klamotten, das Auto, Lebensmittel usw..

Es ist in meinen Augen das Unangenehmste an Dauerregen. Dieser Feuchtigkeit kann meiner Erfahrung nach nur eine Heizung im Auto und/oder Dachzelt den Garaus machen. Das empfindet aber ebenfalls jeder anders – ich mag Feuchtigkeit in Klamotten, Auto und Knochen eben nicht gerne.

Was mache ich persönlich bei Regen?

Was mache ich also bei Regen? Wenn ich dem Regen einmal nicht davonfahren will, lege ich meistens dringend nötige Arbeitstage ein. Es wird dann wirklich viel getüftelt, geschrieben und gecallt. Übrigens regnet es bei mir gerade und ich freue mich darüber, endlich diesen schon lang geplanten Beitrag über Regen zu schreiben.

Ein Spaziergang oder eine Wanderung in leichtem bis mittlerem Regen ist bei mir trotzdem immer drin! Ich habe ja den großen Vorteil, dass ich mich und meine Klamotten durch die verbaute Standheizung im Fahrzeug immer wieder trocknen und aufwärmen kann.

Wenn ich den Regentag nicht gerade zum Arbeiten nutze, dann mache ich eben andere Erledigungen. Auto waschen, Klamotten waschen oder mich waschen. Oder alles drei zusammen. Außerdem sind Regentage prädestiniert für ausgiebige Saunagänge. Darauf freue ich mich immer besonders an verregneten Tagen!

Das Wetterphänomen Regen macht mir in der Regel nicht so viel aus. Da empfinde ich Wind als wesentlich anstrengender. Grundsätzlich genieße ich das Dachzelten allerdings bei (fast) jedem Wind und Wetter.

Wenn du wissen willst, wie du bei den Wetterphänomenen Gewitter, Sonne und Wind am besten dachzeltes, schau dir diese Arikel zu den weiteren Wetterpänomenen an.

Titelbild: overtheland.de

Komm mit zum nächsten DACHZELT EVENT!

Dachzelten im Sommer, gemeinsam offroaden oder wie wäre es mit einer DACHZELT RALLYE? Willst du dabei sein bei einem dieser ganz besonderen Treffen?

Jedes Jahr veranstalten wir viele kleine und große Treffen mit Dachzeltnomaden. Ob ganz klein auf unseren DACHZELT MEETUPS oder riesen groß auf dem DACHZELT FESTIVAL – da ist für jeden was dabei!

Bei uns ist jeder willkommen:
Ob oben ohne oder mit!
 

Hier findest du eine Übersichtskarte aller DACHZELT EVENTS:

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Dachzelt im Sturm – geht das?

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Finde deinen Dachzelt Händler!

Du kaufst die Katze nicht gerne im Sack? Du möchtest dein zukünftiges Dachzelt vor dem Kauf einmal anfassen und probeliegen? Du suchst einen Dachzelt Händler in deiner Nähe?

Dann schau dich doch einmal auf unseren neuen Händler-Seite um! Dort findest du eine stetig wachsende Übersicht von Dachzelt Händlern auch in deiner Nähe!

Kann man eigentlich bei Sturm im Dachzelt übernachten? Wie ist das bei starkem Regen? Wird das im Sommer nicht ultra heiß im Dachzelt? Und schützt das Dachzelt auch bei Gewitter?

Spätestens nachdem du das erste Mal in ein extremes Wetterphänomen gerätst, wirst du dich mit diesen oder ähnlichen Fragen beschäftigen. Oft ist es aber praktisch, wenn du nicht erst dann mit der Recherche anfängst, sondern schon vorher weißt, worauf du dich in etwa einstellen kannst.

Sturm & Dachzelt

Einige Dachzeltnomaden denken, dass das anstrengendste Wetterphänomen im Urlaub Regen ist. Allerdings bedenken dabei viele nicht, dass man sich gegen Regen gut schützen kann. Beispielsweise hilft schon gute Kleidung um sich trocken zu halten oder du bleibst einfach den ganzen Tag im Dachzelt und genießt das angenehme Prasseln auf dem Dach. Was hilft aber wirklich gegen Wind? Ist man diesem nicht hilflos ausgeliefert?

Klar gibt es auch Windjacken & Co, außerdem schützt dich natürlich auch das Dachzelt selbst vor Wind. Anhaltende, heftige Windböen können deinen Dachzelturlaub dennoch im Handumdrehen in ein Desaster verwandeln. Schnell ist mal eine Stange gebrochen oder ein Fliegengitter gerissen. Außerdem macht auch das Aufstellen und Einpacken von Dachzelten bei Sturm keinen Spaß.

Kurzum, kräftiger Wind ist in meinen Augen der wahre Feind des Dachzeltnomaden. Da wir uns das Wetter aber nicht immer aussuchen können, müssen wir auch mit diesem Wetterphänomen leben. Wie das am besten geht, welche Gefahren durch Wind beim Dachzelten entstehen und wie du dem Sturm vielleicht doch noch entkommst, das erfährst du in diesem Artikel.

Was ist der Unterschied zwischen Wind, Sturm und Orkan?

Als Wind wird in der Meteorologie eine gerichtete, stärkere Luftbewegung in der Erdatmosphäre bezeichnet – das kann bereits eine laue Brise sein. Ein Sturm dagegen ist ganz genau definiert: ab 74,9 km/h wird ein Wind als Sturm bezeichnet. Ab 117,7 km/h ist der Sturm dann ein Orkan (Quelle: Wikipedia).

Im Prinzip definiert jeder Dachzeltnomade seine Wohlfühlwindstärke selbst. Für den einen sind 50 km/h noch ok, für den anderen wird es schon ab 30 km/h unangenehm. Spätestens bei Sturm können wir euch aber versprechen, dass es unangenehm wird im Dachzelt.

Kann man bei Sturm im Dachzelt schlafen?

Grundsätzlich kann man bei Wind – auch bei starkem Wind oder Sturm im Dachzelt schlafen. Der Wind selbst ist erst einmal nicht gefährlich.

Allerdings wird es bei Wind sehr schnell ungemütlich im Dachzelt. Der Stoff schwingt bereits bei leichtem Wind mehr als melodisch mit und wird bei stärkerem Wind schnell furchtbar laut. Diese lauten, peitschenden Geräusche können dir schnell den Schlaf rauben. Je nach Stoff und Verarbeitung des Dachzeltes kann das auch von Dachzelt zu Dachzelt stark variieren.

Doch auch alle anderen beweglichen Teile am Dachzelt klappern und bewegen sich im Wind: die Reißverschlüsse klimpern, das Gestell des Dachzeltes knarzt, die Verbinder und Schrauben ächzen, ja oder sogar dein Auto spielt bei dem Konzert mit.

Pro-Tipp gegen leichte Klappergeräusche:

Du kannst die Reißverschluss-Zipper mit Wäscheklammern zusammenklammern oder mit Klebeband umwickeln. Dann hörst du das aneinander klimpernde Metall nicht mehr. Alternativ kannst du die Schieber auch mit Schrumpfschläuchen fixieren.

Gegen den trommelartigen Wind, der auf deine Stoffwände peitscht, ist wohl noch kein Gras gewachsen. Dort hilft nur ignorieren oder Watte ins Ohr.

Selbst wenn du aber den Wind und seine Auswirkungen nicht mehr hören solltest, bleibt dir immer noch die rhythmische Bewegung, die durch den Wind entsteht. Dein Dachzelt verwandelt sich nämlich im Handumdrehen zu einem riesigen Segel. Manch einer mag beim Schlafen im Dachzelt bei Wind schon seekrank geworden sein.

Letztendlich reagiert jeder anders auf die Auswirkungen des Windes auf das Dachzelt. Den einen stört das schwankende Dachzelt bei Wind empfindlich und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Der andere lässt sich von dem Wind langsam aber sicher in den Schlaf wiegen. Vermutlich musst du das selbst ausprobieren, um zu wissen, zu welcher Sorte du dich zählen darfst.

Ab wann ist Wind gefährlich im Dachzelt?

Auch wenn du dich gerne in den Schlaf schaukeln lässt, solltest du trotzdem darauf achten, dass dir der Wind nicht gefährlich wird. Wie gesagt, bietet starker Wind zunächst einmal keinen Anlass zur erhöhten Sorge.

Bei Sturm, orkanartigen Böen oder Orkan solltest du dein Glück allerdings nicht überstrapazieren und die Nacht lieber im Auto oder in einem Haus verbringen. Abgesehen davon, dass bei diesen Windstärken die wenigsten von uns beruhigt schlafen können, ist es dort dann einfach sicherer.

So kann das bei starkem Wind (ca. 90 km/h) im Dachzelt abgehen:

Video: Bastian Dingler

Je nachdem mit welcher Windstärke der Sturm bläst, können Gegenstände herumfliegen, Äste abbrechen oder gar ganze Bäume entwurzelt werden. Ganz davon abgesehen, dass dein Dachzelt den starken Winddruck vielleicht sogar gar nicht aushält. Aber dazu kommen wir später noch.

Je höher dein Setup insgesamt ist, desto größer wird vermutlich dein Wellengang sein. Natürlich hängt das auch noch vom Gewicht des Fahrzeuges, dem Gewicht des Dachzeltes und deinem Gewicht im Dachzelt ab – der Unterschied zwischen einem Hochdachkombi zu einem Kombi (Beispiel) bei gleichem Dachzelt ist aber schon deutlich spürbar.

Übrigens gibt es bei Wind noch einen weiteren Faktor, der nicht zu vernachlässigen ist: häufig kannst du bei Sturm auch mit Gewitter rechnen. Und spätestens da hört der Spaß dann vermutlich auf. Mehr über das Dachzelten bei Gewitter und anderen Wetterphänomenen findest du hier.

Wo parkst du am sichersten bei Sturm?

Wenn du eine windreiche Nacht oder gar einen Sturm erwartest, dann solltest du das bereits bei der Stellplatzwahl beachten.

Dont’s bei der Stellplatzwahl

Alles in allem solltest du bei starkem Sturm am besten gar keinen Stellplatz zum Schlafen suchen, sondern besser eine Möglichkeit, dich irgendwo drinnen aufzuhalten. Im Notfall eben im Auto.

Stelle dich nicht in Wälder oder in die Nähe von Bäumen!

Der Wind selbst macht dir und deinem Dachzelt vermutlich wenig aus. Einen herabfallenden Ast wird dein Dachzelt hingegen nicht aufhalten. Deshalb solltest du bei starkem Wind oder Sturm nicht in der Nähe von Bäumen stehen.

Stelle dich nicht in die Nähe von Felswänden!

Auch Felswände können gefährliche Geschosse beherbergen. Ein Stein auf dem Dachzelt wird dich genauso wenig erfreuen, wie ein Ast.

Stelle dich nicht in die Nähe von maroden Häusern oder Stromleitungen.

Bei Sturm, orkanartigen Böen oder Orkanen passiert es gar nicht mal so selten, dass sich Häuser abdecken oder gerissene Stromleitungen zu gefährlichen Geschossen werden. Vermeide alte Häuser und Ruinen als Schutz zu nutzen.

Do’s bei der Stellplatzwahl

Suche dir bei zu erwartendem Sturm einen Stellplatz, der dich irgendwie schützt. Wenn Felswände, Bäume und einige Häuser tabu sind, bleibt erst einmal wenig übrig. Du musst dich trotzdem nicht alleine auf weite Flur stellen.

Suche Zuflucht in Büschen und Senken!

Suche dir vielleicht eine Stelle, an der viele Büsche stehen. Da kann nicht so viel passieren. Oder du schaust dich nach Senken und kleinen Tälern um, über die der Sturm hinweg fegen kann.

Suche Zuflucht auf Camping-Plätzen!

Auf einem Campingplatz kannst du den Betreiber oder andere (Dauer-)Camper fragen, von wo in der Regel der Wind weht. Es gibt sicher überall Fleckchen, an denen der Wind seinen Weg einfacher findet und heftiger weht, als an dem Fleckchen um die Ecke.

Suche Zuflucht unter Brücken

Brücken gehören zu den stabilsten Bauwerken. Sie sind (meist) für die Ewigkeit gebaut. Hier kannst du relativ sicher sein, dass sie auch bei starkem Orkan stehen bleiben.

Suche Zuflucht in der Stadt!

Am Wenigsten passiert dir vermutlich in Städten mit solider Bebauung oder in Industriegebieten. Aber halte auch da Ausschau nach Gegenständen die im Zweifel bei Sturm durch die Gegend fliegen können.

Geb dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche!

Sobald dir klar ist, von wo der Wind weht, kannst du dein Fahrzeug entsprechend ausrichten. Das bedeutet, ähnlich wie in der Schifffahrt, “mit dem Wind” parken. Parke nach Möglichkeit in der Länge gegen den Wind, also Schnauze voran!

Kann man Wind vorhersehen?

Ja – glücklicherweise kann man das! In vielen gängigen Wetter-Apps kannst du schon im voraus erkennen, wie viel Wind du ungefähr zu erwarten hast. Ob es am Ende dann 30 oder 40 km/h sind, machen den Bock vermutlich nicht fett. Ein Unterschied zwischen 30 und 90 km/h wirst du aber deutlich spüren.

Auch beim Deutschen Wetterdienst kannst du dich über Wetterwarnungen informieren.

Neben den Temperaturen, der Gewitterbeobachtung und der Regenwarnung solltest du beim Dachzelten also in Zukunft zumindest ein Auge auf die Windvorhersage haben.

Was tun bei Sturm?

Wenn du schon weißt, dass es in der Region deiner Wahl windig werden soll, kannst du noch die ein oder andere Vorkehrung treffen.

Spanne dein Dachzelt ab!

Du kannst dein Dachzelt zusätzlich abspannen. Die meisten Klappzelte haben im Lieferumfang ein Set von Abspannschnüren und Heringen. Sollte das nicht der Fall sein, kannst du dich damit in jedem Campingbedarf eindecken.

Parke in Windrichtung!

Du kannst auch in die entsprechende Windrichtung parken, wenn du bereits weißt von wo der Wind kommen soll (und wohin er sich eventuell im Laufe der Nacht drehen soll!).

Richte dein Dachzelt aus!

Wenn du eine Dreiecks-Hartschale dein Eigen nennst, kannst du die spitze Seite in den Wind drehen. Bei einem Klappzelt empfiehlt es sich, den Einstieg aus dem Wind zu drehen.

Sichere deine losen Gegenstände!

Außerdem kannst du dafür sorgen, dass um dein Dachzelt herum nicht mehr so viel wegfliegen kann. Campinggeschirr, Stühle usw. werden schnell zu Geschossen oder aber auch zu Gegenständen, die du nicht mehr so schnell einfangen kannst.

Ansonsten heißt es bei Wind meistens – wie auch bei dem ein oder anderen Wetterphänomen auch – aussitzen oder weiterreisen.

Wie viel Wind hält das Dachzelt aus?

Das ist eine gute Frage! Bisher haben wir noch nicht viele Dachzelte gesehen, die durch Wind einen kompletten Totalschaden erlitten haben. Aber auch das ist tatsächlich möglich. Am DACHZELT FESTIVAL 2018 hat ein kleines Stürmchen von der Dauer einer halben Stunde beispielsweise ein komplettes Klappdachzelt zerlegt. Alle anderen Dachzelte blieben heile bzw. hatten wenn dann nur leichte Kratzer.

Manche Hersteller werben damit, dass das Dachzelt selbst Windstärke 8 und mehr standhält. Wie das bei bei 72 km/h dann aussieht, das siehst du hier:

Na? Hast du Lust bei diesem Wind im Dachzelt zu liegen? Wahrscheinlich nicht.

Sobald also eine Sturmwarnung vorliegt, ist ein Übernachten im Dachzelt – oder auch nur das Aufstellen eines Dachzeltes – nicht mehr zu empfehlen. Windstärken, die darunter liegen, können durchaus getestet werden.

Je nach deinem Setup und deinem persönlichen Empfinden, können du und dein Dachzelt einem Sturm durchaus standhalten. Vermutlich gibst du sogar auf, bevor das Dachzelt klein bei gibt. Aber bei starkem Wind und Sturm ist und bleibt es einfach unangenehm im Dachzelt.

Wenn du das Dachzelt im offenen Zustand, starkem Wind oder sogar Sturm/Orkan aussetzt, dann kannst du durchaus mit der ein oder anderen Blessur am Dachzelt rechnen. Eine verbogene Stange hier, ein gerissener Stoff da, eine geplatzte Naht oder ein defekter Reißverschluss. Insgesamt solltest du es nicht darauf ankommen lassen, wenn du die Wahl hast.

Wie häufig ist man starkem Wind ausgesetzt?

Glücklicherweise ist das ähnlich, wie bei Gewitter: es stürmt nicht jeden Tag. Genauer gesagt stürmt es sogar relativ selten.

Eine Statistik des Deutschen Wetterdienstes zeigt das recht deutlich. Vereinfacht gesagt dürfen wir also im Schnitt mit 30 oder weniger Sturmtagen im Jahr rechnen. An diesen 30 Tagen müssen wir ja nicht unbedingt dachzelten.

Statistik Sturmtage in Deutschland zwischen 1969-1998
Mittlere Anzahl der Tage mit Spitzenböen von mindestens Bft 8 für Jahr, Sommer und Winter im Zeitraum 1969 bis 1998. Quelle: DWD.de

Außerdem sind “Sturmtage” auch keine Tage, an denen es den ganzen Tag stürmt. Es können durchaus auch nur Spitzenböen der Stärke 8 oder stärker auftreten. Das heißt noch nicht, dass es die ganze Nacht aus allen Löchern pfeift. Auch das kann dir eine Wettervorhersage ziemlich genau prophezeien.

Welches Dachzelt eignet sich am besten für Sturm?

Grundsätzlich sind Hartschalendachzelte bei Wind weniger anfällig als Klappdachzelte.

Hartschalenzelte haben eine relativ kleine Angrifssfläche, einen meist stark gespannten Stoff und weniger Teile, die außen am Zelt angebracht sind. Dadurch hat der Wind nicht so viele Möglichkeiten Schaden anzurichten. Ein dreieckiges Hartschalenzelt kannst du zudem noch ideal mit der Spitze in den Wind stellen und damit die Angriffsfläche ideal verkleinern.

Ein Klappdachzelt hingegen hat von Natur aus eine recht große Angriffsfläche und flattert im Wind wesentlich mehr als ein Hartschalenzelt. Außerdem hat ein Klappdachzelt außen am Dachzelt häufig Stangen, die im Wind einfach verbiegen können oder sich sogar zu gefährlichen Peitschen entwickeln könnten.

Ein Hybriddachzelt kann je nach Bauart die Vor- und Nachteile von Klappdachzelt und Hartschalenzelten vereinen. Insgesamt kommt das aber stark auf die exakte Bauart an. Alle Vor- und Nachteile der drei genannten Dachzelt-Arten findest du hier.

Zusätzlich zu der Bauart macht auch noch der Stoff einen entscheidenden Unterschied. Je schwerer der Stoff, desto robuster wird er sein. Ein leichter Stoff aus reinem Polyester flattert im Wind wesentlich schneller als ein schwerer Stoff aus reiner Baumwolle. Dafür macht die Baumwolle bei starkem Wind erheblich lautere Schläge als die Polyester-Variante.

Ideal ist für mein Empfinden bei Sturm ein Stoff aus einer Polyester-Baumwolle Mischung.

Hält das Vorzelt einem Sturm stand?

Grundsätzlich gibt es Vorzelte, die auch stärkeren Wind aushalten.

Ob du dein Vorzelt im Wind allerdings aufbauen solltest, würde ich von Situation zu Situation entscheiden. Wenn du die Möglichkeit hast, das Vorzelt sicher im Auto verstaut zu lassen, wäre das zumindest bei starkem Wind vermutlich meist die beste Alternative.

Es gibt allerdings auch Dachzelte, die ein integriertes Vorzelt haben. Dieses solltest du bei Wind entsprechend gut abspannen.

Was solltest du noch beachten?

Ein Sturm kommt selten alleine. Wenn du Pech hast, dann bringt der Sturm noch Regen, Schnee, Hagel, Sand oder Staub mit. Außerdem kann ein Sturm auch von Blitz und Donner begleitet werden. Spätestens dann macht das Ganze ohnehin keinen Spaß mehr – bzw. wird schnell noch gefährlicher, als es ohnehin schon ist.

Hier findest du eine Übersicht über alle Wetterphänomene mit Tipps und Tricks wie du dich dabei am besten verhältst.

Meine Erfahrungen mit Dachzelten im Sturm

Ich persönlich habe schon die ein oder andere Nacht bei mäßigem und auch starkem Wind im Dachzelt verbracht. Schön ist das in der Regel nicht, vor allem weil mich die lauten Geräusche der peitschenden Windböen an meinem Dachzelt schnell nerven.

Außerdem klappert alles. An ruhigen Schlaf ist meist nicht zu denken, weil ich bei dem ganzen Gewackel dauernd das Gefühl habe, dass eine Person an meinem Dachzelt rüttelt.

Mein schlimmstes Erlebnis war eine Nacht bei Windstärke 8-9 an der Ostsee. Das war also schon ein deutlicher Sturm. Ich habe erst versucht, im Dachzelt zu bleiben. Als es sich aber im Verlaufe des Sturms immer wieder von selbst halb zugeklappt hat, habe ich entschieden, die Nacht im Auto zu verbringen, bis der Sturm vorbei ist.

Der Versuch das Dachzelt in dieser Situation noch einigermaßen ordentlich zu verschließen hat übrigens auch keinen Spaß gemacht. Glücklicherweise hat es dabei nicht auch noch geregnet.

Ein anderes Mal war es bereits tagsüber so windig, dass ich beim Sitzen im Auto mit geschlossenem Dachzelt nahezu seekrank geworden bin. Da habe ich mir dann für die Nacht einen weitaus geschützteren und nicht so exponierten Platz gesucht. Die Flexibilität haben wir ja mit Dachzelt glücklicherweise meistens.

Ich persönlich empfinde Wind als das anstrengenste Wetterphänomen beim Dachzelten und versuche dem Ganzen – wenn irgendwie möglich – immer aus dem Weg zu gehen.

Wenn es einmal nicht möglich sein sollte, setze ich mein bestes Lächeln auf und versuche das Beste daraus zu machen – selbst wenn das mal bedeutet auf dem Beifahrersitz zu “schlafen”. Denn wenn ich mich ärgere, geht der Wind auch nicht weg.

An dieser Stelle vielleicht noch der Hinweis: Ein Notschlafplatz im Auto ist nicht nur extremen Wetterbedingungen Gold wert.

Grundsätzlich geht Dachzelten allerdings bei (fast) jedem Wind und Wetter. Weitere Tipps und Tricks, wie du bei den Wetterphänomenen Gewitter, Sonne und Regen am besten dachzeltes, findest du hier.

Komm mit zum nächsten DACHZELT EVENT!

Dachzelten im Sommer, gemeinsam offroaden oder wie wäre es mit einer DACHZELT RALLYE? Willst du dabei sein bei einem dieser ganz besonderen Treffen?

Jedes Jahr veranstalten wir viele kleine und große Treffen mit Dachzeltnomaden. Ob ganz klein auf unseren DACHZELT MEETUPS oder riesen groß auf dem DACHZELT FESTIVAL – da ist für jeden was dabei!

Bei uns ist jeder willkommen:
Ob oben ohne oder mit!
 

Hier findest du eine Übersichtskarte aller DACHZELT EVENTS:

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Gewitter im Dachzelt – ist das gefährlich?

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Finde deinen Dachzelt Händler!

Du kaufst die Katze nicht gerne im Sack? Du möchtest dein zukünftiges Dachzelt vor dem Kauf einmal anfassen und probeliegen? Du suchst einen Dachzelt Händler in deiner Nähe?

Dann schau dich doch einmal auf unseren neuen Händler-Seite um! Dort findest du eine stetig wachsende Übersicht von Dachzelt Händlern auch in deiner Nähe!

Kann man eigentlich bei jedem Wetter im Dachzelt übernachten? Wie ist das bei starkem Wind? Wird das im Sommer nicht ultra heiß im Dachzelt? Und schützt das Dachzelt auch bei Gewitter?

Spätestens nachdem du das erste Mal in ein extremes Wetterphänomen gerätst, wirst du dich mit diesen oder ähnlichen Fragen beschäftigen. Oft ist es aber praktisch, wenn du nicht erst dann mit der Recherche anfängst, sondern schon vorher weißt, worauf du dich in etwa einstellen kannst.

Gewitter & Dachzelt

Stell dir vor du wachst nachts in deinem kuscheligen Dachzelt auf einmal von einem lauten Geräusch auf, dass du erst einmal nicht richtig einsortieren kannst. Erst als du den strahlenden Blitz siehst, der den Nachthimmel teilt, erkennst du: es nähert sich ein Gewitter deinem Dachzelt-Stellplatz. Ob das so gut ist?

Das wohl dramatischste und vermutlich auch gefährlichste aller Wetterphänomene bei deinem Dachzelturlaub ist das Gewitter. Gerade im Hochsommer ist die Gewitterhäufigkeit und die Stärke der auftretenden Gewitter besonders hoch. Deshalb solltest du das auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Heutzutage lassen sich Gewitter glücklicherweise ziemlich genau vorhersagen. Ein plötzliches und spontanes Gewitter, dass dich aus dem Schlaf reißt, muss also in der Regel auch bei deinem Dachzelturlaub nicht auf der Tagesordnung stehen.

Kannst du das Gewitter nicht einfach im Dachzelt aussitzen? Oder solltest du dich aus der Gewitterregion ganz fernhalten? Woran erkennst du dein Gewitter? Und wie weit ist es eigentlich weg? Diese und noch weitere Fragen schauen wir uns jetzt einmal genauer an.

Ist man bei Gewitter im Dachzelt sicher?

Grundsätzlich lautet die Antwort erst einmal: NEIN.

Das Dachzelt bildet keinen oder keinen ausreichenden faradayschen Käfig, um dir bei einem Blitzeinschlag Schutz zu bieten. Der Faradaykäfig, wie wir ihn beim Auto kennen, ist eine geschlossene Hülle aus einem elektrischen Leiter. Diese Kriterien wird ein handelsübliches Dachzelt nicht erfüllen können.

Im geschlossenen Auto bist du auch während des Gewitters sicher, im Dachzelt also nicht.

Woran erkennst du ein herannahendes Gewitter?

Ein herannahendes Gewitter erkennt man nicht nur an den dunklen Wolken und dem dröhnenden Donner. Es gibt viele weitere Kleinigkeiten, die dir ein Gewitter vorhersagen:

  • die Temperatur fällt stark ab
  • der Luftdruck sinkt
  • die Vögel hören auf zu zwitschern
  • die Mücken werden aggressiver
  • große (meist dunkle) Wolken türmen sich auf
  • oder einfach durch einen Blick auf den guten alten Wetterbericht

Am Meer oder im flachen Land kann man ein Gewitter schon von weitem herannahen sehen. In den Bergen ist das meist schwieriger und kann schnell einmal eine böse Überraschung innerhalb kürzester Zeit bringen.

Wie weit ist das Gewitter weg?

Wenn du einen Blitz siehst, dann gibt es auch gleichzeitig den Donner. Da aber das Licht schneller bei dir ankommt als der Ton, dauert es je nach Entfernung entsprechend lange, bis der Donner zu hören ist.

Wenn der Abstand zwischen Blitz und Donner eine Sekunde beträgt, dann ist das Gewitter (bzw. dieser Blitz!) 343 Meter von dir entfernt. Wenn 10 Sekunden zwischen Blitz und Donner liegen, dann sind es bereits 3,4 km zwischen dir und dem Blitz.

Mit dieser Formel kannst du ungefähr bestimmen, wie weit das Gewitter weg ist. Allerdings solltest du dabei auch bedenken, dass eine Gewitterwolke zwei Kilometer oder breiter sein kann und sich nicht gerade langsam bewegt. Wenn also der Blitz zwei Kilometer von dir und deinem Dachzelt weg ist, dann kann der nächste schon innerhalb von Sekunden bei dir sein.

Mit dieser Sekundenzählmethode kannst du aber recht gut einschätzen, ob das Gewitter zu dir hin oder von dir weg zieht. Dafür ist die Formel wirklich Gold wert!

Wo zieht das Gewitter hin?

Du kannst nicht nur mit dem Sekunden zählen super bestimmen, wo das Gewitter hinzieht. Auch in aktuellen Satellitenbildern lässt sich das super beobachten. Ich nutze dafür gerne die App von WetterOnline – es gibt aber auch zahlreiche andere Online-Tools.

In dieser App werden Gewitter als farbige Punkte dargestellt. Je größer die Punkte sind, desto größer sind die Gewitterzellen. Du siehst außerdem in der Timeline unten ziemlich genau, wo das Gewitter herkommt, wann es bei dir ist und wo es hinzieht.

Bild von einer Gewitter App zum frühzeitigen Erkennen von herannahenden Gewittern beim Dachzelt Urlaub

Ich bin immer wieder ganz begeistert wie präzise diese Vorhersagen doch sind. Erst letzte Woche hat mir die App das Gewitter auf die Minute vorhergesagt und auch ganz genau, wann ich wieder schlafen gehen kann.

Alleine auf die Technik vertrauen solltest du aber dennoch nicht. Eine Kombination aus der Sekunden-zähl-Taktik und der Satellitenanzeige sollte dich aber schon ganz gut vor unerwarteten Gewittern schützen.

Häufigkeit Gewitter

Im Sommer kannst du schon öfters mal mit einem kleinen Gewitterchen rechnen. In den Monaten Mai bis August sind die Tage am längsten und damit auch die Sonneneinstrahlung am intensivsten. In diesen Monaten ist auch mit den meisten Gewittern zu rechnen.

Ein Gewitter entsteht nämlich vereinfacht gesagt durch aufsteigende, feuchtwarme Luftmassen, die eine Gewitterwolke bilden. Diese Luftmassen treffen in großer Höhe auf kältere Luftmassen – und schon knallt´s!

In Deutschland gibt es je nach Region an 20-35 Tagen im Jahr Gewitter. Hier findest du beim deutschen Wetterdienst genaue Informationen über die Häufigkeit von Gewitttern. Die meisten Gewitter finden im Sommer zwischen Mai und August statt.

grafik der mittleren Anzahl von Gewittertagen pro Monat am Frankfurter Flughafen
Quelle: dwd.de

Übrigens: ein Wärmegewitter dauert in der Regel 0,5 – 1,5 Stunden. Also selbst wenn ein Gewitter ausgerechnet auf dein Wochenende fällt, in dem du mit dem Dachzelt unterwegs sein wolltest, ist noch nicht Hopfen und Malz verloren. Es kommt nämlich sehr selten vor, dass es die ganze Nacht gewittert und das Gewitter dabei gleichzeitig direkt über deinem Dachzelt wütet.

Du kannst demnach auch bei einer Gewitterwarnung mit dem Dachzelt losziehen. Allerdings solltest du super vorsichtig sein: sobald eine Gewitterwolke an deinem Standort sichtbar und/oder das Gewitter hörbar ist, wechsele sicherheitshalber ins Auto und sitze das Gewitter aus. Das grandiose daran: Du kannst das Gewitter live aus der ersten Reihe beobachten!

Mir persönlich ist das in drei Jahren Vollzeit im Dachzelt bisher zwei Mal passiert. In allen anderen Fällen ist das Gewitter dann doch an mir vorbeigezogen und ich konnte relativ ruhig weiterschlafen.

Über Unwetterwarnungen kannst du dich beispielsweise beim deutschen Wetterdienst informieren.

Wo parkst du am sichersten?

Es besteht für deine Region eine Gewitterwarnung? Dann solltest du bei der Parkplatzwahl für dein Dachzelt-Mobil wenn möglich einige Grundregeln beachten.

Dont’s bei der Stellplatzwahl

Regel Nummer 1: Sei nicht der höchste Punkt.

Egal was du machst und wo du dich so aufhältst. Solange du außerhalb deines Autos bist, solltest du auf keinen Fall der höchste Punkt in der Umgebung sein. Der Blitz sucht sich den Weg des geringsten Wiederstandes, um sich zu entladen. Und das möchtest du bzw. dein Dachzelt ganz sicher nicht sein.

Parke also nicht auf offenen Feldern und auf weiter Flur!

Auch ein Parkplatz neben einem einzelnen Baum oder einer kleinen Baumgruppe ist nicht sinnvoll. Gefährlich ist nämlich nicht nur der Blitzeinschlag selbst, sondern auch der sogenannte Potenzialtrichter.

Bei einem Blitzeinschlag entstehen an der Stelle des Einschlages nicht nur sehr hohe punktuelle Spannungen, sondern eine trichterförmige Potentialdifferenz, die nach außen abnimmt. Das bedeutet, dass der Blitzeinschlag selbst sehr gefährlich ist, aber auch der kreisförmige Bereich um den Einschlag kann tödlich sein.

Auch solltest du nicht unbedingt mit deinem Dachzelt im Wald stehen. Denn mit einem Gewitter kommt auch häufig kräftiger Wind einher. Wenn der Blitz dich also verschont, möchtest du sicher nicht Opfer von herabfallenden Ästen oder abknickenden Bäumen werden.

Do’s bei der Stellplatzwahl

Sinnvoll ist es dagegen in der Nähe von einem bebauten Gebiet zu stehen. Wenn dein Stellplatz 100-200 Meter weg vom nächsten Haus ist, dann bist du höchstwahrscheinlich nicht der höchste Punkt und der Blitz schlägt eher in einen Blitzableiter ein als in dein Dachzelt.

Eine Unterführung oder ein kleiner Tunnel können auch prima Plätze zum Gewitter ausharren sein. Dort sollte dir nichts passieren – zumindest nicht durch einen Blitzeinschlag.

Auto mit Dachzelt steht unter einer Unterführung
Noch kein idealer Stellplatz, aber vier Meter weiter links ein guter Anfang für den Notfall!

Unabhängig von der Stellplatzwahl hast du im Auto immer einen sicheren Platz (solange Fenster und Türen geschlossen sind).

Was solltest du noch beachten?

Wenn es gewittert oder ein Gewitter naht, sollest du zusätzlich auf folgende Dinge achten:

Kein Kontakt zu metallischen Gegenständen 

Metall zieht Blitze förmlich an. Du solltest also keine metallischen Gegenstände am Körper tragen, wenn du dich bei Gewitter draußen aufhalten solltest.

Außerdem sollten auch keine metallischen Gegenstände um dein Auto herumstehen oder liegen. Besser ist es diese bereits lange vor dem Gewitter im Auto zu verstauen.

Denke dabei auch unbedingt an deine Leiter vom Dachzelt, wenn diese aus Metall ist!

Gewitter bringt oft Sturm & Hagel mit sich

Ein Gewitter bedeutet häufig auch Sturm und manchmal sogar Hagel. Du solltest also bei einer Gewitterwarnung auch schon darauf achten, dass keine Gegenstände wegfliegen können und im Idealfall dein Fahrzeug irgendwo sicher unterstellen. Dadurch sparst du dir vielleicht den ein oder anderen Hagelschaden.

greller Blitz am Nachthimmel
Red Dunes Camp in Namibia 2016 | Bild: Sasowewi Photography

Was mache ich persönlich bei Gewitter?

Du hast in deinem Dachzelturlaub einen Gewittertag erwischt? Glückwunsch! Ich persönlich feiere es tatsächlich jedes mal extrem, wenn ich ein Gewitter aus nächster Nähe beobachten kann.

Ich will euch jetzt nicht ermutigen absichtlich in ein Gewitter zu fahren. Ein Restrisiko besteht auch, wenn ihr in eurem Auto das Gewitter ausharrt.

Wenn es aber doch passiert und ihr bei eurem Dachzelt-Abenteuer in ein Gewitter geratet: dann genießt die Show! Ich setze mich dann immer in mein Auto, mache mir vorher noch einen Tee oder öffne ein Kaltgetränk und freue mich auf das Schauspiel. Wenn das Gewitter in meiner Nähe ist, verlasse ich das Auto selbstverständlich nicht mehr und warte, bis es dann weit genug weg ist, bevor ich wieder schlafen gehe.

Tipp aus der Praxis

Ich bin bereits seit 2017 Vollzeit unterwegs und kann an einer Hand locker abzählen, wie oft ich nachts schon ins Auto wechseln musste. Die Wahrscheinlichkeit von einem nahen Gewitter überrascht zu werden, ist eher nicht allzu hoch einzuschätzen.

Jetzt weißt du alles über Gewitter in deinem Dachzelturlaub. Aber wie ist das eigentlich mit Schnee, Wind und Sonne? Hier findest du alle Tipps und Tricks für das Dachzelten bei extemen Wetterphänomene noch einmal in der Übersicht!

Komm mit zum nächsten DACHZELT EVENT!

Dachzelten im Sommer, gemeinsam offroaden oder wie wäre es mit einer DACHZELT RALLYE? Willst du dabei sein bei einem dieser ganz besonderen Treffen?

Jedes Jahr veranstalten wir viele kleine und große Treffen mit Dachzeltnomaden. Ob ganz klein auf unseren DACHZELT MEETUPS oder riesen groß auf dem DACHZELT FESTIVAL – da ist für jeden was dabei!

Bei uns ist jeder willkommen:
Ob oben ohne oder mit!
 

Hier findest du eine Übersichtskarte aller DACHZELT EVENTS:

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Wild Camping

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Jede Woche neu – das DZN Live!

Willst du alles über Dachzelte, Camping und Outdoorleben wissen? Willst du immer hautnah dabei sein, wenn es NEWS rund um die Dachzeltnomaden und die DACHZELT EVENTS gibt? 

Dann verpasse kein DZN Live mehr! Jeden Sonntag um 20 Uhr steigt die Sause in deinem Internetz auf Youtube, Instagram und Facebook mit spannenden Themen, Gästen und guter Laune!

Wild und frei campen…

Wie seht ihr das? Wie steht ihr dazu? Wird es mehr, oder täuscht das? Ändert sich gerade jetzt nach Corona etwas in der Campingwelt? Gibt es auf einmal mehr Camper? Und: Campen davon immer mehr wild? Was hat das Wildcampen für Auswirkungen auf die Natur? 

Aktuelle Diskussionen rund um das Thema

In letzter Zeit häufen sich die Posts über Wildcamper und deren Verhalten in öffentlichen Räumen bzw. die Auswirkungen des Wildcampens auf Natur und Umwelt.

Das Thema bewegt anscheinend viele, sorgt für Berichterstattungen in Zeitungen und geht in den letzten 2 Wochen durch sämtliche Gruppen auf Facebook.

Da sich die geposteten Artikel immer wiederholen, haben wir uns gedacht, wir machen daraus ein Wochenthema, in dem wir das Thema ausgiebig diskutieren können. Hier können wir gerne auch alle Artikel und Links zu diesem Thema sammeln.

Habt ihr spannende Artikel zu dem Thema? Dann schickt sie uns gerne per Mail. Wir fügen sie dann in diesen Beitrag ein.

Jetzt seid ihr gefragt!

Lasst uns mal diskutieren: Was ist eure Meinung zum wilden campen? Alles schlecht wie in den Medien berichtet oder wird da übertrieben? Liegt in dem ganzen auch eine Chance? Können Wildcamper eventuell sogar auch einen Beitrag zur Erhaltung von Natur und Stellplätzen leisten? Gibt es Lösungsansätze, kreative Ideen, wo seht ihr Möglichkeiten? 

Schreibt eure Meinung unten in die Kommentare!

Und wenn ihr wollt, könnt ihr euch unser Live zum Thema Wild Camping von vor einem Jahr noch einmal anschauen!

Komm mit zum nächsten DACHZELT EVENT!

Dachzelten im Sommer, gemeinsam offroaden oder wie wäre es mit einer DACHZELT RALLYE? Willst du dabei sein bei einem dieser ganz besonderen Treffen?

Jedes Jahr veranstalten wir viele kleine und große Treffen mit Dachzeltnomaden. Ob ganz klein auf unseren DACHZELT MEETUPS oder riesen groß auf dem DACHZELT FESTIVAL – da ist für jeden was dabei!

Bei uns ist jeder willkommen:
Ob oben ohne oder mit!
 

Hier findest du eine Übersichtskarte aller DACHZELT EVENTS:

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Dachzelt Urlaub: Dachzeltnomaden in Teilzeit

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Willst du in Vorträgen spannenden Reisegeschichten von Abenteurern und Aussteigern lauschen? Sie mit Fragen löchern und dich inspirieren lassen?

Bist du dabei?

AUFGRUND DER AKTUELLEN LAGE VERSCHOBEN

Sichere dir dein vergünstigtes Online DZF Ticket für das DACHZELT FESTIVAL 2020, noch bis einschließlich 30. April! Und sei dabei, wenn wir wieder gemeinsam feiern, grillen und chillen!

Jeder kann dabei sein! Ob mit Dachzelt oder ohne!

Werde Teilzeit-Dachzeltnomade!

Du interessierst dich auch für einen Dachzelt Urlaub? Gerne geben wir, Sonja und Bernhard, es zu: Wir sind „Schönwetter-Camper“, und nutzen das Dachzelt auch deshalb so gern, weil wir mit unserer 3- bis 5-köpfigen Familie ferienunabhängig und spontan unseren gewohnten Ausflugs-Radius erweitern können. Das spontane Umherreisen, der Kurzurlaub im Dachzelt, erfüllt unseren inneren Wunsch nach Freiheit, Unabhängigkeit und einem einfachen Leben.

Wir haben einen gemeinsamen 3-jährigen Sohn, und als Patchworkfamilie auch ganz oft Bernhards zwei große Söhne bei uns. So gestalten sich unsere Ausflüge, von der Zusammensetzung her, immer wieder anders und müssen an unser aller Bedürfnisse angepasst werden. Das ist die Herausforderung, aber Gott sei dank sind wir sehr flexibel und pragmatisch. Familienurlaub im Dachzelt ist toll.

Noch etwas ist ganz typisch für uns: unsere Begeisterung für die Fotografie. Deshalb möchten wir mit diesem Beitrag nicht nur unsere Erfahrungen als Familie mit Dachzelt, sondern auch die Bilder von unseren Dachzelterlebnissen mit euch teilen. „Dachzelt Urlaub: Dachzeltnomaden in Teilzeit“ weiterlesen

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Unterwegs duschen? 36 geile Möglichkeiten!

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Finde deinen Dachzelt Händler!

Du kaufst die Katze nicht gerne im Sack? Du möchtest dein zukünftiges Dachzelt vor dem Kauf einmal anfassen und probeliegen? Du suchst einen Dachzelt Händler in deiner Nähe?

Dann schau dich doch einmal auf unseren neuen Händler-Seite um! Dort findest du eine stetig wachsende Übersicht von Dachzelt Händlern auch in deiner Nähe!

Keine Dusche und trotzdem fresh!

Eine der ersten Fragen, die mir Menschen stellen, wenn ich mich mit ihnen über meinen Lebenstil unterhalte, ist, wo man unterwegs duschen kann.

Jetzt bin ich mittlerweile fast 2 Jahre nonstop im Dachzelt unterwegs, und ich kann sagen: Unterwegs duschen ist einfacher, als du denkst. Denn Duschen gibt es wie Sand am Meer. Glaubst du nicht? In diesem Artikel verrate ich dir 36 Möglichkeiten, wo man unterwegs duschen kann, also, wie du ohne eigene Dusche trotzdem frisch, gepflegt und gut riechend durch die (Outdoor-)Welt kommst.

„Unterwegs duschen? 36 geile Möglichkeiten!“ weiterlesen

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

STELLPLÄTZE FÜR DACHZELTNOMADEN

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Finde deinen Dachzelt Händler!

Du kaufst die Katze nicht gerne im Sack? Du möchtest dein zukünftiges Dachzelt vor dem Kauf einmal anfassen und probeliegen? Du suchst einen Dachzelt Händler in deiner Nähe?

Dann schau dich doch einmal auf unseren neuen Händler-Seite um! Dort findest du eine stetig wachsende Übersicht von Dachzelt Händlern auch in deiner Nähe!

Gesucht, gefunden: Stellplätze für Dachzeltnomaden!

In dieser Karte findest du eine Übersicht von Stellplätzen für Dachzeltnomaden. Vielleicht ist dein Stellplatz für heute Nacht dabei? Es gibt zwei unterschiedlichen Arten von Stellplätzen: 

PRIVATE Stellplätze = ORANGE
Stellplätze, die von anderen Dachzeltnomaden zur Verfügung gestellt werden oder Kostenpflichtig sind. 

ÖFFENTLICHE StellplätzeGRÜN
Stellpätze, die bereits von anderen Dachzeltnomaden getestet und für empfehlenswert befunden worden sind.

Hier ist der Deal: 

Jeder der, einen Stellplatz nutzt, trägt einen neuen dafür ein! Das ist keine Bedingung, aber damit wird die Sammlung immer bunter und vielfältiger. Natürlich darfst du auch Stellplätze eintragen, ohne je einen genutzt zu haben. Sharing is Caring – mach mit!

 

Rücksicht und Sauberkeit ist eine Pflicht!

Auch wenn es klar sein sollte, hier noch einmal der Hinweis: Wir Dachzeltnomaden haben Respekt vor der Natur und den Menschen die dort leben. Leben und leben lassen. Und vor allem: Nichts hinterlassen! Gehe mit gutem Beispiel voran und verlasse jeden Stellplatz sauberer(!) als du ihn vorgefunden hast. So wirst du und noch viele andere, die nach dir folgen, viel Spaß und Freude an den Stellplätzen und der Natur haben!

Viel Spaß beim Suchen, Finden, Teilen der Stellplätze & Dachzelten!

Fülle einfach folgendes Formular aus. Wir prüfen dein Stellplatz und tragen innerhalb von 1-3 Tagen deinen Platz mit allen Eckdaten ein. Falls Rückfragen entstehen, melden wir uns bei dir.

 

Stellplatz eintragen

Hier kannst du die Daten zu deinem Stellplatz einfach und bequem eintragen und an uns schicken. Je mehr Infos du zu deinem Stellplatz hast, umso besser! Ein Bild zum jeweiligen Stellplatz ist für andere Dachzeltnomaden besonders aussagekräftig. Die Felder, die mit einem Stern gekennzeichnet sind sind Pflichtfelder. Wenn du das Formular abgesendet hast, erledigen wir die Eintragung in die Karte so schnell wie möglich. 

So findest du die Koordinaten deines Stellplatzes:

Starte Google Maps
Bei Google Maps kannst du ganz leicht die Koordinaten holen
Hier zu Google Maps
Orientierung
Suche den Stellplatz auf der Karte
Koordinaten
Klicke in die Karte um eine Markierung zu setzen. Am unteren Rand erscheinen die Koordinaten. Kopiere sie und trage sie im Formular ein.
Voriger
Nächster

Hilfe?

Du kommst mit der Stellplatzeintragung nicht ganz klar? Etwas stimmt nicht mit der Karte? Du magst an deinem Eintrage noch etwas ändern? Oder hast eine andere Frage? Dann schicke uns einfach eine Mail an stellplaetze@dachzeltnomaden.com.

Wenn du einen Eintrag löschen willst, wende dich bitte auch an uns, wir machen das für dich.

Komm mit zum nächsten DACHZELT EVENT!

Dachzelten im Sommer, gemeinsam offroaden oder wie wäre es mit einer DACHZELT RALLYE? Willst du dabei sein bei einem dieser ganz besonderen Treffen?

Jedes Jahr veranstalten wir viele kleine und große Treffen mit Dachzeltnomaden. Ob ganz klein auf unseren DACHZELT MEETUPS oder riesen groß auf dem DACHZELT FESTIVAL – da ist für jeden was dabei!

Bei uns ist jeder willkommen:
Ob oben ohne oder mit!
 

Hier findest du eine Übersichtskarte aller DACHZELT EVENTS:

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Wie werde ich Dachzelt-Rallyefahrer?

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Willst du in Vorträgen spannenden Reisegeschichten von Abenteurern und Aussteigern lauschen? Sie mit Fragen löchern und dich inspirieren lassen?

Bist du dabei?

AUFGRUND DER AKTUELLEN LAGE VERSCHOBEN

Sichere dir dein vergünstigtes Online DZF Ticket für das DACHZELT FESTIVAL 2020, noch bis einschließlich 30. April! Und sei dabei, wenn wir wieder gemeinsam feiern, grillen und chillen!

Jeder kann dabei sein! Ob mit Dachzelt oder ohne!

Eine Kurzanleitung zur Vorbereitung

Mit dem Begriff „Rallye“ verbindet man entweder hochgerüstete Offroad-Boliden, die durch die Wüsten dieser Welt hasten, oder Schönwetterausflüge von Liebhabern hochpreisiger Oldtimer-Fahrzeuge. Beide Varianten haben sowohl als Zuschauer und Teilnehmer zweifelsohne ihre Faszination. Es gibt aber auch die andere Sorte: Rallyes für jedermann! „Wie werde ich Dachzelt-Rallyefahrer?“ weiterlesen

Sharing is caring! Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!