Mit dem DIY-Dachzelt durch Kanada

Dachzelt am Meer
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Ich bin Moritz und meine Dachzelterfahrung summierte sich bis zum Sommer 2019 auf null. Ich bin also ein absoluter Dachzelt-Neuling. Dennoch hatte ich schon seit einiger Zeit die Idee, ein Dachzelt auszuprobieren und mit dem Dachzelt durch Kanada zu reisen. So kam ich über einige Umwege auf die Idee, mir ein DIY-Dachzelt zu bauen. Dieser Erfahrungsbericht soll euch zeigen, wie es von der Idee zur Umsetzung kam.

Übrigens: Weitere Informationen zu meinem Dachzelt und meinem Setup findet ihr auf meiner Homepage (Links am Ende des Artikels).

Die Liebe zum Camping

Meine Liebe zum Camping wurde mir schon in die Wiege gelegt, bereits vor meiner Geburt erlebten meine Eltern ihre größten Campingabenteuer in Afrika zwischen Löwen und Elefanten. Nach meiner Geburt bevorzugten sie den Urlaub eher mit einem richtigen Dach über dem Kopf.

Als ich dann etwas älter war, gab es die ein oder andere Gelegenheit zum richtigen Zelten. Mal mit dem Fahrrad, mal zünftig nur mit Plane und Schlafsack in die Berge. Leider ist das in Deutschland und generell auch in Europa mit dem wilden Campen immer etwas problematisch, ganz zu schweigen vom Feuer machen. So kommt es nicht von ungefähr, dass es mich inzwischen dort hin verschlagen hat, wo man noch völlig unberührte Natur erleben kann, ganz ohne Restriktionen: nach Kanada.

Viele werden jetzt sicher gleich an die Rocky Mountains denken, durch meinen Job bin ich aber in Ontario, genauer Toronto gelandet. Der höchste Berg, oder sollte man eher Hügel sagen, ist keine 700 m ü.NN. Was es hier aber gibt, sind fantastische Seenlandschaften, die man mit dem Kanu befahren kann. Das ist quasi ein unendliches Meer an kleinen Seen und Flüssen und je nachdem wo es einen hin verschlägt, wird man keiner einzigen Menschenseele begegnen.

Die Idee ein DIY-Dachzelt selbst zu bauen

Meine Idee ein Dachzelt auszuprobieren, datiert bereits auf den Sommer 2018, als ich einen Trip mit Dachzelt durch Kanada an die Ostküste unternehmen wollte. Um nicht gleich in den sauren Apfel beißen zu müssen ein eigenes Dachzelt zu finanzieren, habe ich mich auf die Suche nach Verleihern gemacht und bin fündig geworden. Leider waren zum Abreisetag meine Dachträger immer noch nicht eingetroffen und so musste ich nochmal konventionell losziehen.

Für etwa 10 Tage war ich unterwegs: von Toronto über Montreal, Quebec City und schließlich St. John in New Brunswick. Dort habe ich dann einige Tage in der Bay of Fundy verbracht.

Der Rückweg ging dann durch die USA, mit einem Zwischenstopp in den White Mountains und einer kleinen Bergtour auf den Mount Adams. Die meiste Zeit habe ich auf offiziellem Crown Land gecampt. Das ist Land, welches der Krone (also dem Staat) gehört und es ist dort offiziell möglich zu nächtigen.

Kanada ist auch Bear Country, das sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn man sich in der Natur aufhält. Besonders beim Campen ist es wichtig, den Campingplatz sauber zu halten und das Essen bärensicher zu verstauen. Beim Car-Camping ist das recht einfach im Auto möglich, ist man zu Fuß oder mit dem Kanu unterwegs, hängt man den Proviant in die Bäume. Natürlich möglichst weit weg von der eigenen Schlafstelle und ebenfalls möglichst weit weg vom Stamm des Baumes, denn Bären können sehr gut klettern.

Proviant im Baum
Den Proviant immer bärensicher aufhängen.

Wenn man es nicht ganz so weit ab der Zivilisation wünscht, dann gibt es hier ebenfalls wunderschöne Campingplätze. Durch die Weitläufigkeit gibt es kein Gedränge und man muss nicht fürchten den ganzen Tag das Radio des Nachbarn zu hören. Und schließlich, wenn man es dann doch abgeschieden, aber trotzdem mit dem Komfort des Car-Campings wünscht, dann gibt es eine große Anzahl von Dirt-Roads und Log-Tracks, die einen – ein einigermaßen geländegängiges Fahrzeug vorausgesetzt – an tolle und abgelegene Orte führen können.

Da ich alleine unterwegs war, habe ich es vorgezogen im Auto zu schlafen – auch wegen der Bären. Das ging insgesamt sehr gut, da ich mit umgeklapptem Rücksitz voll ausgestreckt liegen konnte. Wirklich bequem war es wegen dem kleinen Spalt zwischen Kofferraum und Rücksitz und der leichten Neigung der Rücksitzbank leider nicht.

Nach diesem Trip stand deshalb für mich fest, dass ich ein Dachzelt wollte. Allein die Vorstellung einer richtigen Matratze war schon Grund genug. Jetzt wirst du vielleicht denken: “Dann schmeiß doch einfach die Matratze in den Kofferraum”. Ich schleppe auf diesen langen Roadtrips eine ganze Menge Zeug mit, um autark zu sein. Somit wäre eine Matratze im Auto für mich wahrscheinlich eher nur im Weg, also kommt sie obendrauf ins Dachzelt.

Von der Idee zur Umsetzung des DIY-Dachzelts

Nach dieser doch etwas längeren Einführung über das “warum”, folgt jetzt das “wie”:
Ein Dachzelt von der Stange zu kaufen, wollte ich mir nicht leisten. Also ging es ans virtuelle Reißbrett und ich erstellte ein kleines CAD-Modell, von dem, was ich in den nächsten Wochen als DIY-Dachzelt basteln wollte. Es sollte auf jeden Fall ein Clamshell-Design – also ein dreieckig öffnendes Hartschalenzelt – werden. Denn das ist mechanisch am einfachsten und gleichzeitig am stabilsten.

Die ursprüngliche Idee war ein Holzgerüst zu bauen, dieses mit Leinenstoff und im Flugzeugbau verwendeten Spannlack zu bespannen. Das würde das DIY-Dachzelt wesentlich leichter machen, als viele der kommerziell vertriebenen Dachzelte. Da aber auch mal ein Ast dagegen schlagen könnte, müsste die Bespannung irgendwie verstärkt werden.

Der nächste Gedanke war dann Glasfasergewebe mit Epoxidharz zu verwenden und auf den Leinenstoff zu laminieren. Da dies aber eigentlich den ganzen Aufwand mit dem Spannlack überflüssig machen würde, habe ich mich schließlich zu einer Sandwichbauweise mit einem Holzrahmen, Polystyrolplatten zwischen den Holmen und ein paar Lagen Glasfasergewebe darauf entschieden.

Das macht das DIY-Dachzelt immer noch sehr leicht, aber gleichzeitig robust gegenüber äußeren Einflüssen, wie Hagel, Ästen usw.. Mit dem Polystyrol erhält man außerdem gute Dämmeigenschaften, was besonders bei kalter Witterung sehr angenehm ist. Beim Umziehen im herkömmlichen Dachzelt zieht es mir jedes Mal kalt in den Rücken. Im Dachzelt merke ich jedoch deutlich, wie meine eigene Wärme reflektiert wird. Natürlich ist es andersrum recht schnell sehr warm in dem Dachzelt, wenn die Sonne auf die nicht isolierten Planen an der Seite scheint.

Der Bau des Holzrahmens war schnell erledigt, ebenfalls die Bodenwanne war keine große Herausforderung. Für die Haube bin ich dann letztlich doch von meinem CAD-Modell abgewichen, da das zu aufwändig geworden wäre.

Einzig die Grundmaße von 190cm x 120cm und somit die Wanne am Boden, habe ich übernommen. Das Einpassen der Polystyrolplatten ging ebenfalls leicht von der Hand, da ich bereits beim Konstruieren darauf geachtet habe, möglichst gerade Flächen zu realisieren. Alle Schrägen konnten dann mit dreieckigen oder trapezförmigen Stücken ausgefüllt werden.

Die richtige Arbeit war dann das eigentliche Laminieren der Glasfaser. Da ich hier auf gutes Wetter angewiesen war, (ich konnte das nur draußen machen) hat sich das auch eine ganze Weile hingezogen. Auch war dies mein Erstlingswerk mit Glasfaser (mal von ein wenig Modellbau abgesehen), sodass es etwas uneben geworden ist.

Hier hätte noch gewissenhafteres Abschleifen eine deutlich schönere Oberfläche ergeben. Dennoch bin ich vollends zufrieden, denn was Gewicht und Stabilität angeht, ist es genau so geworden, wie ich es mir erhofft hatte.

Das Zuschneiden und Nähen der Plane ist einfach eine Fleißaufgabe. Viel einpassen und messen, aber alles in allem gut zu bewerkstelligen. Da ich mir den Aufwand sparen wollte seitliche Fenster regendicht zu bekommen, hat das DIY-Dachzelt nur eine große Luke am hinteren Ende.

Ein wenig Elektrik ist auch hinein gekommen: Ein LED-Strip unter der Haube bringt Licht ins Dunkle, eine Ladebuchse fürs Handy oder andere Geräte lässt die Elektronik über Nacht laden (wenn es euch interessiert, ich habe zur Campingstromversorung ebenfalls einen Artikel auf meiner Homepage veröffentlicht).

Alles in allem hat der Bau dann doch von Mai bis Ende Juli gedauert, aber es hat sich voll und ganz gelohnt!

Der erste Trip mit dem DIY-Dachzelt

Die Jungfernfahrt ging gleich mit dem DIY-Dachzelt durch Kanada nochmal an die Ostküste, dieses Mal aber etwas weiter: Halifax, den Cabot Trail auf der Cape Breton Island, nochmal ein paar Tage in New Brunswick und ebenfalls zurück über die USA mit Zwischenstopp am Rogers Lake für eine kleine Klettertour.

Auf der Fahrt nach Halifax geriet ich in einen heftigen Wolkenbruch und ich hatte Befürchtungen, dass sich die Wassermassen doch irgendwie einen Weg ins Dachzelt suchen könnten. Als ich angekommen war und sich das Wetter glücklicherweise wieder beruhigt hatte, konnte ich einen kurzen Blick unter die Haube werfen und zum Glück alles trocken vorfinden.

Nicht nur war dieser Trip gleich der allererste ohne das DIY-Dachzelt vorher getestet zu haben, auch konnte mich meine Partnerin begleiten, sodass das Dachzelt also gleich doppelt belegt war. Die Größe ist gerade richtig, wenn man es kuschelig mag. Es bietet genug Platz, sogar wenn wir beide uns im Dachzelt befinden und uns zum Schlafen umziehen. Der Komfort ist erwartungsgemäß hervorragend. Wichtig ist natürlich, dass man einen ebenen Standplatz findet. Anschließend ist man weit weg von allem, was da so am Boden kreucht und fleucht.

Apropos kreuchen und fleuchen: In der Bucht auf dem ersten Foto (leider war es etwas neblig am Morgen) hatten wir eine unglaubliche Aussicht. Nicht nur auf das Meer, sondern auch auf die Wiese hinter dem Auto, auf der hunderte Leuchtkäfer ihre Lightshow zum Besten gaben. Spannend waren auch die Gezeiten, die in der Bay of Fundy zu den Höchsten weltweit gehören. Während des Tagesrhythmus stieg und fiel das Wasser um gute 6 m. Bei entsprechendem Wind werden aber auch schon 15 m gemessen.

Zurück zu den weiteren Annehmlichkeiten des DIY-Dachzelt: Das fest installierte Licht mit Dimmfunktion ist super praktisch. Es lässt sich dunkel genug einstellen, sodass man nicht gleich geblendet wird. Da es im Deckel verbaut ist, hängt auch nichts im Weg.

Der Strom wird über eine Zusatzbatterie bezogen. Diese kann entweder unter der Fahrt von der Lichtmaschine geladen werden oder wenn das Auto steht, über eine kleine Solarzelle mit 50 W. Diese hängt einfach über ein Verlängerungskabel an meiner Energiezentrale im Kofferraum.

Die weiteren Fotos zeigen das DIY-Dachzelt noch am Strand auf dem Weg zurück von Cape Breton nach New Brunswick . Und schließlich noch unsere letzte Nacht am Lake Ontario, bevor es wieder zurück nach Toronto ging.


Lustig war definitiv der Grenzübergang in die Staaten. Der Grenzpolizist hat sein übliches Programm abgespult, bis sein Blick auf das grüne Etwas auf dem Dach gefallen ist. Man konnte ein kurzes Zögern erkennen, ob er vielleicht doch mal fragen soll, was denn da drin ist. Er hat sich dann aber entschieden keine weiteren Anstalten zu machen und uns passieren zu lassen.

Ähnlich sah es dann auch wieder an der kanadischen Grenze aus. Hier wollte die Polizistin zumindest wissen, um was es sich denn bei dem Ding handelt. Die Antwort „Rooftop tent“ hat sie aber dann ebenfalls zufrieden gestellt.

Und nach dem ersten Trip?

Inzwischen haben wir weitere Trips mit dem DIY-Dachzelt durch Kanada gemacht. Auf einem Kletterfestival in der Nähe von Toronto war es sehr windig und hier haben wir die erste Schwachstelle identifiziert. Das Vordach flattert ganz hervorragend im Wind und macht es schwer Schlaf zu finden.

Irgendwann in den Morgenstunden habe ich es dann einfach zu einem großen Knoten verschlungen und es war Ruhe. Wäre es regnerisch gewesen, hätte das nicht so einfach funktioniert. Hier muss als noch nachgebessert werden. Wahrscheinlich werde ich einen kleinen Rahmen basteln über den die Plane dann gespannt werden kann.

Auf einem weiteren Klettertrip nach Kentucky war die Luft in der Nacht sehr feucht. Wir hatten einen Haufen Kondenswasser an der Innenseite der Planen. Hier galt es also alles gut trocken zu wischen bevor wir das Dachzelt zusammenfalten konnten. Als wir zu Hause ankamen stellten wir erfreut fest, dass der Fahrtwind auf dem Heimweg das Zelt freundlicherweise getrocknet hat. So darf eine lange Reise enden!

Damit hoffe ich, dass euch dieser Erfahrungsbericht gefallen hat. Wenn ihr genaueres zum Bau des DIY-Dachzeltes erfahren wollt, schaut auf meiner Homepage in das Build-Log. Dort habe ich auch weitere Artikel rund ums Camping, z.B. meine Wasserversorgung für unterwegs und die Stromversorgung.

Es grüßt aus dem winterlichen Toronto euer Moritz.

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Alucab Dachzelt mit Schiffsluke

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Was fehlt in einem herkömmlichen Hartschalendachzelt noch? Richtig! Das Fenster aus dem Dach! Georg hat kurzum eine wasserdichte Schiffsluke in die Hartschale seines Alu-Cab Dachzelt eingebaut. Damit kann man nachts wunderbar die Sterne beobachten und tagsüber hat man den besten Ausblick aus dem ersten Stock.

Setup Hunter: Hallo Georg. Schön, dass wir dich hier auf dem OTA Globetrotter Rodeo 2019 antreffen. Gerne würden wir etwas über dich und dein Setup erfahren.

Georg: Hallo! Das hier ist mein Vito mit Dachzelt. Da oben tobt auch noch mein Sohn, wie man hört. Mal sehen, ob wir uns das Dachzelt überhaupt ansehen dürfen.

Wie hast du deinen Vito denn ausgebaut?

Georg: Der Wagen ist sehr sporadisch ausgebaut. Im Sommer sind wir 3-4 Wochen auf Reisen, aber sonst nur gelegentlich. Die Sitzbank kann man noch einmal umlegen, dann ist das für die Mama eine weitere Liegefläche im Auto.

Ein ganz normales Alu-Cab Dachzelt mit Dachfenster.

Hier in das Netz kommen die ganzen Sachen rein, die uns bei einem Umfall nicht um die Ohren fliegen dürfen. Und an der Seite haben wir noch einen Wasseranschluss mit Pumpe  – natürlich voll elektrisch. Es war zwar eine günstige Pumpe, aber sie funktioniert einwandfrei!

Was ist die Besonderheit an deinem Setup?

Georg: Die Besonderheit ist, dass ich dem Dachzelt eine Dachluke eingebaut habe. Schauen wir mal rauf!

Im Dachzelt ist es einfach am schönsten – und vor allem mit Dachfenster.

Ich habe mich für eine Schiffsluke entschieden, weil mir die Qualität der Dachfenster nirgends zugesagt hat. Das Dachfenster sollte ja ordentlich dicht sein und das war es bisher auch. Die Schiffsluke ist jetzt insgesamt ein Jahr montiert.

Das Dachzelt ist ein Alu Cab, welches sich mit der Stichsäge leicht schneiden lies. Innen sind noch Verriegelungen. Damit kann man das Fenster sogar wasserfest schließen, das ist im Dachzelt aber glaube ich nicht unbedingt nötig.

Nicht nur raus schauen kann Georg aus der Schiffsluke!

Kannst du uns etwas über den Einbau erzählen?

Georg: Die Decke war relativ dick zum Sägen, insgesamt 4cm mit Isolation. Aber mit der Stichsäge gut machbar.

Innen habe ich noch einen Fensterrahmen aus Apfelholz gebaut. Das Holz habe ich aus dem Garten eines Freundes bekommen. Abgedichtet habe ich das Ganze mit PVC-LKW Folie. Die habe ich mit PVC Kleber eingeklebt. Mit insgesamt vier Schrauben wird die Luke dann nach außen in den vorgefertigten Löchern verschraubt.

Die Funktion der Dichtfolie ist glaube ich eine recht Wichtige. Am Morgen ist hier innen immer ein bisschen Kondenswasser, das ist aber nach einer Stunde auch weg.

Was noch sehr wichtig ist, ist der zusätzliche Lichtschutz, den ich innen angebracht habe. Nachts schlafen wir dann meistens mit geöffnetem Lichtschutz, weil wir ja Sternschnuppen sehen wollen. Wenn es hell wird können wir ihn dann einfach schließen.

Dank des Sichtschutzes kann Georg auch in den Morgenstunden noch in Ruhe weiter schlummern.

Was gefällt dir an dem Dachzelt besonders gut?

Georg: Das Dachzelt ist ja ein ganz normales Alu Cab. Die Taschen innen sind super und auch super wichtig zum Verstauen von verschiedenen Sachen.

Was mit dem Kleinen auch noch super wichtig ist, ist dass die Wände recht stabil sind. Da kann er reinfallen und nichts passiert. Der Kleine ist jetzt 2 1/2 Jahre alt und auch schon öfters alleine hier oben zum Toben. Wenn er raus will, dann ruft er mich und ich hole ihn wieder runter. Er ist sogar schon alt genug ganz alleine aus der Schiffsluke raus zu schauen, ohne dass ich mir Sorgen machen muss.

Lieber Georg, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen dir weiterhin viel Spaß auf dem DACHZELT CAMP und auf all deinen Reisen!

Georg: Sehr gerne! Liebe Grüße an alle Dachzeltnomaden!

Du willst noch mehr Inspirationen?

Wenn du nicht genug vom Dachzelten bekommen kannst, dann zieh dir mal unser letztes Setup rein:

Dacia Kombi mit Dachzelt Theke!

Jede Woche erscheint ein neues Portrait mit spannenden Dachzelt Setups hier auf unserem Blog und als Video auf Instagram TV und Youtube! Schaut doch mal wieder vorbei!

Und wenn ihr selbst ein spannendes Dachzelt Setup habt, dann schreibt uns doch einfach und wir verabreden uns bei einem der nächsten Treffen, Camps oder Festivals!

Liebe Grüße vom Dach,
eure Setup Hunter.

Video, Fotos & Interview by Dennis Brandt
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Text by Rebecca Roß
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Hast du Lust auf ein Treffen?

Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Das größte DACHZELT EVENT des Jahres! Tausende Dachzeltnomaden, die aus ganz Europa zusammenkommen, um gemeinsam zu campen, sich austauschen und am Lagerfeuer sitzen? Vorträge, Workshops, Kinderprogramm, Offroad viele viele wunderbare Menschen und ein Meer von Dachzelten erwarten dich! Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Sei dabei beim nächsten DACHZELT CAMP!

SILVESTER CAMP gefällig? Oder ein OFFROAD CAMP? Wie wärs mit SOMMER CAMP? Du willst dabei dein bei einem dieser ganz besonderen Treffen? Dann komm auf eines unserer DACHZELT CAMPS!  

Bei allen unseren Events gilt:

Jeder ist willkommen: Ob oben ohne oder mit! Dachzeltnomade ist man dann, wenn man sich so fühlt! Komm vorbei! Wir freuen uns auf dich!

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Giftgrüner Dachzelt RAM

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Erst zum zweiten Mal unterwegs aber schon mittendrin statt nur dabei: Michael hat seinem giftgrünen Dodge RAM ein passendes Dachzelt spendiert und stürzt sich damit direkt in neue Abenteuer. Auf der Ladefläche seines höhergelegten RAM hat Michael einen alten Wohnzimmerschrank, den er zur Küche umgebaut hat. Und natürlich darf der Smoker auf seinen Reisen nicht fehlen. Was Michael damit Leckers zaubert, erfährst du in diesem Artikel!

Setup Hunter: Hallo Michael. Schön, dass wir dich hier auf dem DACHZELT MEETUP Hamburg antreffen. Gerne würden wir etwas über dich und dein Setup erfahren.

Michael: Klar! Ich bin Michael aus Wolfsburg und das ist mein Dachzelt Setup: ein 2014er Dodge RAM mit einem Treeline Outdoor Tamarac Dachzelt.

Das ist Michael vor seiner giftgrünen Dachzelt-Dodge-Kombi

Die Kombination giftgrün und giftgrün – war das Absicht?

Michael: Eigentlich war das eher Zufall. Auf der Suche nach etwas passenden für das Dach auf dem höhengelegten RAM dachte ich mir: ein Dachzelt wäre doch perfekt!

Grün in grün – das Dachzelt passt wie die Faust aufs Auge!

Ich habe gesucht, auf verschiedenen Homepages geblättert und plötzlich erschien das giftgrüne Dachzelt auf dem Bildschirm. Danach gab es keine andere Wahl mehr. Es musste das sein, ich habe anschließend auch gar nicht mehr weiter geschaut. Das passt doch wie die Faust aufs Auge!

Hast du noch mehr zum Auto zu erzählen?

Michael: Der Wagen ist ein 2014er Dodge RAM Sport mit 5.7 Liter Hubraum und 400 PS. Der RAM hat einen Komplettfahrwerks Umbau. Das bedeutet inklusive Reifen und allem  drum und dran ist er ca. 8 Zoll (20 cm) höher gelegt als die Serie. Zusätzlich habe ich noch Flüssiggas mit einem 80 Liter Tank verbaut. Das ist nicht unbedingt sparsamer aber günstiger als Diesel.

Wie bringst du denn das Dachzelt auf so ein hohes Fahrzeug?

Michael: Ganz so einfach geht das natürlich nicht. Bei der Höhe von 2.20 Meter musste ich ein bisschen basteln und bauen. Ich habe mir für die Montage in meiner Werkstatt einen Kran gebaut. Mit einer Kurbel kann ich das Dachzelt damit jetzt ganz easy hoch- und runterlassen. Noch schnell befestigen und schon ist es drauf.

Wie ist dein erster Eindruck vom Dachzelt?

Michael: Ich halte das Dachzelt für rundum gut gelungen. Wenn ich oben bin, habe ich einen schönen Ausblick durch die zwei großen Fenster und unten habe ich noch einen schönen Raum.

Ich habe das Dachzelt bewusst mit Vorzelt bestellt. Wenn ich aus dem Bett komme, kann ich mich noch umziehen, ohne gleich im Schlüpper draußen zu stehen. Dadurch habe ich meinen Rückzugsraum.

Das Vorzeit schafft genau den Rückzugsraum, den Michael braucht.

Auf den Boden kann ich mittels eines Reißverschlusses eine Wanne einziehen, dann bin ich auch bei Matsch und Regen in einem trockenen Vorraum und es ist von unten komplett wasserdicht.

An der Kederschiene vor dem Dachzelt hängen noch die Schuhsäcke für Schuhe und Utility-Netze für den ganzen Kram, den man da so braucht.

Was hast du denn auf deiner Ladefläche?

Michael: Ich habe mir am Anfang eine kleine Küche aus einem ganz normalen Low Board gebaut – ein umfunktionierter Wohnzimmerschrank.

Ein Wohnzimmerschrank als Outdoorküche – das ist mal eine Idee!

Die Küche steht auf der Ladefläche, ich kann sie aber auch komplett auf Schienen ausziehen. Das freischwebende Ende verstärke ich dann mit einer Stange und schon kann die Küche auch außerhalb des Fahrzeuges genutzt werden. In den Schränken sitzt der kleine einflammige Gasherd und auf der Klappe der Ladefläche habe ich dann den Platz zum schnibbeln und schneiden.

Platz ist in der kleinsten Hütte!

Vorne an der Küche habe ich mir eine kleine Halterung für die Spülschüssel angebaut. Nein es ist keine Kloschüssel – viel mehr ein mitgeliefertes Waschbecken. Wenn ich den Wasserkanister oben auf die Küche stelle, habe ich sogar fließend Wasser in meiner Küche.

Ein Spülbecken hat Michael auch an den Wohnzimmerschrank angebaut.

Alles andere was ich brauche ist in Kisten verpackt. Bei vielen ist es der Ausbau ja ein Festeinbau, das wollte ich so nicht. Es ist alles so eingebaut, dass ich es zuhause wieder rausnehmen und das Auto noch anderweitig benutzen kann.

Was zauberst du in deiner Wohnzimmerküche?

Michael: Auf meinem Fahrradträger transportiere ich einen Smoker. In diesem kann ich leckeres Fleisch smoken. Pulled Pork aus dem giftgrünen Dachzelt RAM quasi!

Natürlich darf auch der Smoker nicht fehlen!

Beim nächsten Dachzeltnomaden Mahl auf dem DACHZELT SILVESTER CAMP 2019 gibt es übrigens auch Pulled Pork von Michael! Hier gibts noch Essenstickets.

Lieber Michael, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen dir weiterhin viel Spaß auf dem DACHZELT CAMP und auf all deinen Reisen!

Wenn ihr noch mehr über Michael wissen wollt, dann schaut doch mal auf seinen Kanälen vorbei!

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Dacia Kombi mit Dachzelt Theke!

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Liebe Grüße vom Dach,
eure Setup Hunter.

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Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Das größte DACHZELT EVENT des Jahres! Tausende Dachzeltnomaden, die aus ganz Europa zusammenkommen, um gemeinsam zu campen, sich austauschen und am Lagerfeuer sitzen? Vorträge, Workshops, Kinderprogramm, Offroad viele viele wunderbare Menschen und ein Meer von Dachzelten erwarten dich! Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

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Dacia Kombi mit Dachzelt Theke!

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Vor nicht allzu langer Zeit hat Nils noch überlegt und getüftelt, wie er den Dacia Kombi in ein Campingfahrzeug verwandeln kann. Glücklicherweise ist Nils im Internet über die Dachzeltnomaden gestolpert und sofort war es ihm klar: es wird ein Dachzelt. Der erste Härtetest ging ans Nordkap und seit dem ersten Mal zu zweit auf dem DACHZELT MEETUP Hamburg sind die beiden Dachzeltneulinge Ilona und Nils auf jedem DACHZELT EVENT dabei. Einmal mit dem Dachzeltvirus infiziert- los gehts!

Hallo Sabine und Rolf. Schön, dass wir euch hier auf dem DACHZELT CAMP antreffen. Gerne würden wir etwas über euer Setup erfahren.

Wie seid ihr zu diesem Schmuckstück gekommen?

Rolf: Der VW T3 hat eine ganz besondere Geschichte. Ich kenne diesen T3 Syncro quasi seit dem Tag seiner Erstzulassung. Vor über 30 Jahren habe ich ihn sogar noch selbst beschriftet. Den Weg zu uns hat er aber erst 2017 gefunden. Ich habe das Gefühl, dass Autos immer mich finden – nicht ich sie – so war es auch bei diesem.

Sabine und Rolf vor ihrem VW T3 Syncro.

Den T3 Syncro habe ich von einem ortsansässigem Unternehmen gekauft. Dort war er seit 7-8 Jahren im Gebrauch, davor wurde er jahrelang in einer Werkstatt gefahren, die in der gleichen Straße liegt. Technisch habe ich den T3 wieder aufgebaut, die Karosse hingegen bleibt wie sie ist – mit allen Beulen und Schrammen.

Der VW T3 war also schon immer im Arbeitsdienst und stand nie als gepflegter Oldtimer in Opas Garage. Insgesamt hat der VW T3 jetzt in seinem stolzem Alter von 30 Jahren mit uns die dritten Besitzer gefunden, alle in einem Umkreis von 2.5 Kilometer. Deshalb habe ich den T3 auch übernommen, damit er nicht so weit wegziehen muss, womöglich noch ins Ausland.

Sabine: Der T3 kommt jeden Berg rauf – nur nicht so schnell. LKWs wollen manchmal schon anschieben, nur sie machen es leider nicht. Bergauf sammeln wir wirklich immer sehr viele Freunde hinter uns.

Insgesamt leistet der VW T3 aber super Dienste, außer einmal in Norwegen auf dem Weg nach Russland. Da haben wir derartige Kühlerprobleme gehabt, dass Rolf den Wagen über 6 Stunden reparieren musste. Erst einmal war aber die Herausforderung 17 Liter Kühlflüssigkeit irgendwie aufzufangen und das mit all den Behältnissen, die wir an Board hatten.

Von wegen Kühlerprobleme… Die Firma, von dem wir den T3 Syncro letztendlich gekauft haben, verfolgt uns noch immer auf Facebook. Wir posten auf Reisen jeden Tag ein Update, sodass alle förmlich mitreisen können. Immer wieder kommen lustige Reaktionen von den Mitarbeitern der Firma:

“Was war da auf diesem Parkplatz los?” oder “Ach, Kühlerprobleme hatte er früher schon”.

War der T3 Syncro von Anfang an mit Dachzelt ausgestattet?

Rolf: Nein. Zuerst sind wir mit einem herkömmlichen Wanderzelt gereist. Alle Ösen und Haken des Wanderzeltes waren auf dem Dach fest mit einer Holzplatte verbunden.  Man packte es zum Schlafen aus und klappte es dann nach innen einfach wieder zusammen. Schlafsack, Matratze, bis hin zur Lesebrille konnte im Zelt bleiben und wurde dann mit der Plane abgedeckt.

Der T3 auf der ersten großen Tour mit Wanderzelt auf den Lofoten – Ehre, wem Ehre gebührt!

Der Aufbau auf dem T3 Syncro war insgesamt der gleiche, wir haben nur das Wanderzelt durch ein Dachzelt ersetzt.

Sabine: Der T3 sah wirklich niedlich aus mit der kleinen Mütze. Außerdem war das Wanderzelt für nordische Länder sehr praktisch. Es war nur 1.20m breit und dadurch mit 2 Personen schnell warm und kuschelig.

Jetzt ist das Dachzelt 1.40 m breit – für die nächsten Rallyes überlegen wir schon Tagesgäste oder Untermieter aufzunehmen, weil wir nicht wissen, was wir mit dem ganzen Platz im Dachzelt machen sollen.

Der erste Aufbau hat sich mehr oder weniger durch Zufall ergeben. Eines Abends habe ich Rolf aus Versehen ausgesperrt. Rolf saß dann in der Garage mit einer Flasche Wein und hat beim Warten das heutige Setup gezeichnet.

Was gezeichnet ist, muss man dann auch bauen. Was gebaut wurde, muss man auch fahren.

So kam es, dass wir mit dem VW T3 Syncro seit 2017 auf Langstrecken Rallyes aufgebrochen sind.

Wie kamt ihr dann auf das Dachzelt?

Sabine: 2018 haben wir auf der Anfahrt zu einer Rallye auf dem DACHZELT FESTIVAL 2018 halt gemacht. Wir waren so begeistert von diesem Event, dass wir seitdem infizierte Dachzeltnomaden sind.

Das Wanderzelt musste weichen, weil wir dann ein Dachzelt haben wollten. Alles in allem ist ein Dachzelt doch komfortabler. Seitdem sind wir auch bei allen DACHZELT EVENTS dabei, die wir uns einrichten können.

Sabine und Rolf lieben ihr Dachzelt auf dem T3 und die vielen Vorteile die es bietet.

Wollt ihr uns das Setup einmal vorstellen? 

Sabine: Erst einmal herzlich Willkommen auf unserer Sonnenterrasse. Die Terrasse bietet mit etwa 4 Quadratmetern genug Platz für uns beide, zwei bequeme Stühle, einen Tisch und bei Bedarf auch noch Gästen.

Das Dachzelt von Dare to be different ist im vorderen Teil montiert mit dem Einstieg von der Terrassenseite aus. Die Sonnenterrasse ist im hinteren Teil des T3 auf einem Gestell montiert. So kann man auch noch nach dem ein oder anderen Sundowner sicher ins Dachzelt steigen, ohne die Leiter noch einmal hoch zu müssen.

Der T3 ist wie ein Zuhause auf Rädern und bietet alles was man braucht.

Der erste Stock sieht super aus! Lasst uns doch mal ins Erdgeschoss gehen!

Rolf: Auf der Ladefläche stehen hauptsächlich Kisten mit den Sachen drin, die man halt so braucht. Eine Box auf der Pritsche ist voll mit Werkzeug, Sonnensegel und Ersatzteilen.

Sabine: Außerdem müssen auch noch Gartenmöbel und Auffahrkeile in die Kisten auf die Pritsche passen. Alles natürlich möglichst klein und nachhaltig, Plastik versuchen wir  zu vermeiden, wo es nur geht.

Die Seitenklappe der Pritsche nutzen wir als Außenküche. Auf der Klappe steht der Wasserkanister und sogar ein Schneidebrett ist darauf montiert.

In Sekunden wird die Ladefläche zu Küchenplatte.

Auf der Ladefläche stehen zwei weitere Boxen, eine für mich und eine für Rolf.

Unter der Seitenklappe befindet sich eines der Staufächer. Der kleine Bunker auf dieser Seite ist unser persönlicher Weinkeller. Da ist es immer recht kühl und das Fach eignet sich damit perfekt für Vorräte.

Stauraum ohne Ende und immer alles dabei.

Und was versteckt sich in der Doppelkabine?

Sabine: In der hinteren Kabine befindet sich unsere Küche mit allem drum und dran: eine Kühlbox, der Gaskocher und natürlich die Lebensmittel.

Eine vollwertige Küche auf der Rückbank, mit allem was dazu gehört.

Wenn das Wetter mal nicht passt, können wir ein Holzbrett auf das Armaturenbrett legen und dies dann als Tisch nutzen. Das Holzbrett ist genau angepasst und dient als hervorragender Tisch. Das machen wir aber nur, wenn die Sonnenterrasse wetterbedingt nicht genutzt werden kann – dann ist die Fahrerkabine das Esszimmer.

Einfach aber genial, schnell wird die Ablage zum Esstisch.

In der vorderen Kabine – also der Fahrerkabine – verbringen wir den Hauptteil der Zeit auf Reisen. Da das Auto durch den dröhnenden Motor ziemlich laut ist, haben wir uns Micky Mäuse als Gehörschutz zugelegt. Böse Zungen behaupten, dass die dafür da sind, dass ich Rolf nicht hören muss.

Sich in Ruhe unterhalten und den Lärm ausblenden, dank dieser Headsets überhaupt kein Problem.

In Wirklichkeit ist in dem Gehörschutz aber auch die Funktion integriert, dass wir uns trotz lauten Geräuschen ganz leise über Bluetooth unterhalten können. Das ist wirklich gold wert!

Das ist alles. Wir haben uns auch schon einmal über Dusche und Badezimmer nachgedacht.  Uns tut es aber gut, wenn wir uns darauf konzentrieren, was wir wirklich brauchen. Damit haben wir schon den ganzen Tag zu tun. Wir kochen beispielsweise auch auf Reisen immer. Heute Abend gibt es Reis mit Lachs und Mangold in Sahnesoße.

Welche Rallyes habt ihr schon bestritten?

Sabine: 2017 war unsere erste Rallye mit dem T3: Baltic Sea Circle.

Von Hamburg über Skandinavien, Russland, die Baltische Staaten und wieder zurück nach Hamburg. 7500 km und 10 Länder in 16 Tagen ganz ohne GPS – das war schon großartig.

Baltic Sea Circle – eine großartige Rallye rund um die Ostsee.

2018 haben wir die Knights of the Island Rallye in Großbritannien bestritten. Von Brüssel in 10 Tagen einmal rund um Großbritannien.

Knights of the island – einmal rund um die Insel. Eine Ralle mit viel Meer!

2019 sind wir dann die Balkan Express Rallye gefahren.

Die Balkan Express Rallye – 4000 Kilometer quer durch den Balken. Das ist eine ganz besondere Rallye!

Auf allen Rallyes haben wir Spenden für die Kleinen Riesen Nordhessen gesammelt. Das ist ein Kinder-Palliativ Team mit Sitz in Kassel.

Der Kreis soll sich einfach schließen. Wir haben Spaß und gleichzeitig sammeln wir Geld für Kinder, die es leider nicht so gut getroffen haben wie wir. Wir hoffen ihnen dadurch eine gute Zeit bescheren zu können.

Gegen Spende fährt die Unterschrift auf dem Auto auf der nächsten großen Tour mit. Ein paar vom CAMP hier haben auch schon auf dem T3 unterschrieben und gespendet.

Sabine & Rolf, wir danken euch für eure Vorstellung und wünschen euch weiterhin viel Spaß auf dem DACHZELT CAMP und auf all euren Rallyes!

Wenn ihr noch mehr über Sabine, Rolf und ihren VW T3 Syncro wissen wollt, dann schaut doch mal auf dem Facebook Kanal vorbei!

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Du willst noch mehr Inspirationen?

Wenn du nicht genug vom Dachzelten bekommen kannst, dann zieh dir mal unser letztes Setup rein:

Das Eckige muss auf das Runde! Offroad-Käfer mit Dachzelt

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Das Eckige muss auf das Runde! Offroad-Käfer mit Dachzelt

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Es röhrt und knattert auf dem DACHZELT MEETUP Hamburg, wenn Elisabeth und Martin mit ihrem Offroad-Käfer aufs Gelände fahren. Der 30 Jahre alte Offrock zieht die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Zu Recht! Die beiden Rallye-begeisterten Käferliebhaber haben ihrem höhergelegten 72er Baja Bug einen komplett selbsgebauten Motor spendiert: 90 PS und das Abenteuer kann kommen!

Elisabeth und Martin, wie seid ihr zu eurem Käfer mit Dachzelt gekommen?

Martin: Wir beide fahren seit 4 Jahren leidenschaftlich und regelmäßig Adventure Rallyes. Unsere erste Rallye sind wir um die Ostsee gefahren mit einem ausgebauten Krankenwagen.

Elisabeth und Martin brauchen nicht mehr als ihren 72er Käfer mit Dachzelt für ihre Abenteuer.

Es gab da allerdings ein Problem: Ein Krankenwagen ist einfach zu langsam. Zwar war der Krankenwagen nachts eine bequeme Unterkunft, aber tagsüber stresste er uns wegen seiner Behäbigkeit. Wir waren bei den Rallyes immer die ersten, die weg fuhren und die letzten, die ankamen.

Der Käfer ist mit vielen Andenken an vergangene Adventure Rallyes geschmückt.

Wir brauchten ein schnelleres Auto. Vor 3 Jahren fanden wir in Weiden in der Oberpfalz diesen 72er Käfer, der von den Vorbesitzern in den 80ern zu einem Offroad-Käfer umgebaut wurde. Das spannende: Er hatte alle Eintragungen vom TÜV, die man so heute nicht mehr bekommen würde.

Elisabeth: Martin hat den Käfer dann für die nächste Rallye umgebaut. Damals hatten wir für die Übernachtung noch ein ganz normales Bodenzelt mitgenommen. Leider war das nicht wirklich bequem, was aber auch daran lag, dass wir unsere Luftmatratze vergessen hatten.

Das war der Moment, in dem wir beschlossen, bei der nächste Rallye in eine bequemere Unterkunft für die Nacht zu ziehen. So kamen wir zum Dachzelt.

Schlafen in der oberen Etage: Die perfekte Wahl für angenehmen Schlaf auf ihren Rallye Touren.

Martin: Auf der Suche im Internet nach einem passenden Dachzelt sind wir auf die Dachzeltnomaden gestoßen und haben uns in das Thema eingelesen. Bei einem befreundeten Händler haben wir dann unser heutiges Dachzelt gesehen und gekauft.

Welche Herausforderungen gab es mit dem Dachzelt und eurem Käfer?

Martin: Die erste Herausforderung beim Käfer sind seine Rundungen, in Bezug auf einen passenden Dachträger. Es gibt da nichts von der Stange und der Original-Dachgepäckträger aus den 70er Jahren für den Käfer ist nicht ausgelegt für höhere Dachlasten.

Also habe ich selber einen Dachträger gebaut. Der Käfer hat eine zulässige Dachlast von 50kg. Dieser Wert sollte bei der Fahrt nicht überschritten werden. Im stehenden Zustand kann er noch viel mehr tragen.

Martins selbstgebaute Dachträgerkonstruktion für den Käfer.

Also habe ich eine Konstruktion gebaut, die an der Dachrinne befestigt wird und das Dachzelt trägt. Die Konstruktion hat sich bereits über 15.000 km bewährt.

Habt ihr noch weitere Extras verbaut?

Martin: Wir haben noch ein Vorzelt-Sonnensegel angebracht, das wir auf einem Festival bei einem Wohnwagen entdeckt haben. Das geniale an dem Vorzelt ist, dass es mit einem Zeltgestänge nach oben hin abgespannt wird und uns einen weiteren Lebensraum mit Stehhöhe bietet. 

Eine praktische Überdachung für mehr Wohnraum: Das Sonnensegel für den Offroad-Käfer.

Das Vorzelt wird in die umlaufende Kederschiene des Dachzeltes eingeführt, da wo sonst die Abdeckung des Dachzeltes befestigt ist. 

Welche Besonderheiten hat euer Käfer noch?

Martin: Da ist zum Beispiel der Motor, den ich selbst gebaut habe. Ursprünglich war es ein 1,6 Liter Originalmotor mit 50 PS. Er hat eine neue Auspuffanlage und einen Zündverteiler bekommen.

Alle Umbauten am Motor hat Martin selbst vorgenommen. Er kennt die Maschine in und auswendig.

Das besondere am Zündverteiler ist, dass er über Bluetooth mit einer Handy App verbunden ist und ich so während der Fahrt den Zündzeitpunkt live verstellen kann. 

Der Motor selbst hat durch die Erweiterung wahrscheinlich eine Leistung von mehr als 70PS. Ich habe es nicht gemessen, aber es könnten schon 90PS sein. Um die Kraft auch auf die Straße zu bringen hat der Offrock hinten 275er und vorne 180er Reifen drauf. 

Die richtige Bereifung für den Käfer darf natürlich nicht fehlen: 275er Schlappen hinten und 180er vorne.

Im Innenraum ist noch alles weitestgehend Originalzustand. Nur die Rücksitzbank haben wir ausgebaut, um mehr Platz für unser Equipment zu haben. Außerdem haben wir den Schaltknüppel umgebaut und die Sitze sowie das Lenkrad gegen bequemere Modelle ausgewechselt. Damit wir uns während der Fahrt mit anderen Rallyeteilnehmern austauschen können haben wir noch Funkgeräte an Bord. 

Alle Umbaumaßnahmen im Innenraum dienen dem Komfort auf den langen Strecken während der Rallyes.

Außen haben wir die Original-Seitenspiegel vom Käfer durch die vom VW-Bus ersetzt um einen besseren Überblick zu haben. Für Nachtfahrten im Gelände besonders wichtig: Die extra Frontscheinwerfer am Dachgepäckträger. Seit neuestem haben wir sogar eine beheizbare Frontscheibe! So macht Offroaden erst richtig Spaß!

Für den richtigen Durchblick in der Nacht sorgen die separaten Außenscheinwerfer.

Elisabeth und Martin, vielen Dank, dass ihr uns euren Offrock vorgestellt habt! Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß auf euren Rallyes und viele bequeme Nächte in eurem Dachzelt.

Wenn ihr noch mehr über The Offrock wissen wollt, dann schaut doch mal auf den Kanälen von Elisabeth und Martin vorbei!

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Offroad-Dachzeltanhänger selbstgebaut

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Offroad-Dachzeltanhänger selbstgebaut

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Pierre und seine Familie wollten flexibler werden und für Tagestouren im Urlaub auch mal ihr Dachzelt stehen lassen. Ein Dachzeltanhänger schien die ideale Lösung. Aber nicht irgendein Anhänger: Viel Stauraum, eine Küche, Strom- und Wasserversorgung, Platz für den Hund, Klamotten, Stühle, Tische, Reserverad und offroadtauglich sollte er sein! Weil es auf dem Markt nichts passendes gab, bauten Pierre und seine Frau ihren eigenen Offroad-Dachzeltanhänger.

Hallo Pierre. Schön, dass wir dich hier auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 antreffen. Gerne würden wir etwas über euer Setup erfahren.

Wie seid ihr auf die Idee mit dem Dachzeltanhänger gekommen?

Pierre: Letztes Jahr waren wir mit unserem Dachzelt und dem Auto in Norwegen unterwegs und haben festgestellt, dass wir vor Ort gerne flexibler werden würden. Wir hatten die Idee das Dachzelt stehen zu lassen und uns nur mit dem Auto und den Fahrrädern zu bewegen. 

Pierre liebt es mit seiner Familie und dem Dachzelt neue Abenteuer zu erleben.

Ein Anhängerkonzept schien die ideale Lösung zu sein. Nach dem Urlaub haben meine Frau und ich uns über Anhänger mit Dachzelt informiert. Leider entsprach keines der Angebote unseren Vorstellungen. Der Markt ist noch sehr überschaubar. Es gibt nicht viel Auswahl und wenn doch, dann leider auch entsprechend teuer. 

Daraufhin kam die Idee, einen Dachzeltanhänger komplett selbst zu bauen.

Cooles Projekt! Wie seid ihr weiter vorgegangen? 

Pierre: Erstmal haben wir uns überlegt, wie der Dachzeltanhänger aufgebaut sein soll und was er für Funktionen erfüllen muss. Dabei war uns ganz wichtig, dass er auch geländegängig ist, um ihn auf unseren Offroad-Touren mitnehmen zu können

Er sollte einen großen Böschungswinkel und die selbe Rad-Reifen-Kombination haben, wie bei unserem Auto. Das macht den Reifenwechsel einfacher und im Hinblick auf eine Panne sollte er einen zusätzlichen Platz für ein Ersatzrad haben.

Ein Ersatzreifen ist immer dabei und kann universell auf dem Anhänger oder PKW montiert werden.

Außerdem sollte der Anhänger isoliert sein, um ihn auch als Schlafplatz nutzen zu können. Hauptsächlich für unseren Hund, der sonst im Auto geschlafen hat, weil er etwas verfroren ist.

Wie hast du die Idee umgesetzt?

Pierre: Grundlage ist ein alter einachsiger Anhänger den wir komplett neu aufgebaut haben. Vor dem Kabinenbau wurde der Anhänger sandgestrahlt und gekürzt, um eine ideale Offroad-Basis zu schaffen.

Der Aufbau ist ein Sandwich-System aus Sperrholzplatten und Styropor. Diese Kombination erzeugt die gewünschte Isolierung der Kabine. 

Anschließend haben wir die Konstruktion – ähnlich wie beim Bootsbau – viermal mit GFK überzogen und zum Abschluss den kompletten Anhänger lackiert. 

Im Anhänger ist genügend Platz für Tisch, Stühle und was sonst für die ganze Familie benötigt wird.

Nutzt ihr auch den Innenraum des Anhängers?

Pierre: Grundsätzlich ist es möglich, dass die Kinder oder theoretisch auch ein Erwachsener in dem Anhänger gut schlafen könnte. Wir lieben es aber oben in unserem Dachzelt zu schlafen.

Der Anhänger mit Dachzelt ist für die Kinder wie ein rollendes Spielparadies und bietet reichlich Platz zum spielen.

Den inneren Teil nutzen wir wie gesagt als Schlafplatz für unseren Hund und hauptsächlich als Stauraum. Der Hund bekommt dann noch eine Decke mit reingelegt. Eine Lüftung habe ich für ihn auch eingebaut. 

Über die große vordere Tür kann der Anhänger auch zum transportieren von großen Gegenständen genutzt werden.

Wir haben verschiedene Klappen und Türen eingebaut um alle Ecken des Anhängers nutzen und erreichen zu können. Hier hinten neben unserer Küche haben wir zum Bespiel einen kleinen “Kofferraum”, der durch eine Seitenklappe erreichbar ist, dort lagern wir unsere Stühle und Tische. 

Genügend Stauplatz bieten die zahlreichen Fächer und Schubladen, für allerlei Campingutensilien.

Neben dem Ersatzrad haben wir noch ein weiteres kleines Staufach für Kleinigkeiten. Zusätzlichen Stauraum haben wir auch noch über dem Radkasten geschaffen, welchen man über eine kleine Klappe erreichen kann. Dort lagern wir unser Geschirr und die Töpfe. 

Sogar die Kinder haben hier im Innenraum des Dachzeltanhängers ihren eigenen Stauraum in Form von kleinen Schubladen und Staufächern.

Wie habt ihr eure Wasserversorgung und Kühlung organisiert?

Hier im Innenraum haben wir unser kleines Frischwassersystem, das man von außen bedienen kann – ein einfacher Frischwassertank. Der Wasserhahn befindet sich unter dem Anhänger.

Gut erreichbar befindet sich der Wasserkanister versteckt hinter einer Tür im Innenraum des Anhängers.

Ursprünglich hatten wir auch vor, die Kühlbox im Innenraum zu integrieren, haben uns letztendlich aber dagegen entschieden. Für Tagestouren ist es wichtig, dass die Kühlbox mitkommt und wir Verpflegung dabei haben. 

Deswegen haben wir die Kühlbox in einer großen Verpflegungs-Kiste integriert und können so Essen und Getränke ganz einfach im Auto mitnehmen, wenn wir mal einen Tag unterwegs sind. Die Kühlbox wird über kleine Gaskartuschen betrieben und so sind wir, auch was die Stromversorgung begrifft, komplett unabhängig.

Habt ihr auch eine Stromversorgung?

Pierre: Wir haben keinen großen Strombedarf. Bisher haben wir lediglich eine große Powerbank, mit der wir unsere Handys laden und ein paar Lampen betreiben. Es soll noch weitere Elektrik dazu kommen, aber daran arbeite ich noch. So wie wir jetzt ausgestattet sind, können wir ungefähr 3-4 Tage autark sein.

Welche Besonderheiten gibt es noch an diesem Dachzeltanhänger?

Pierre: Der Anhänger hat vorne und hinten noch Kurbelstützen, damit er beim Freistehen ohne Auto nicht anfängt zu Kippen. Außerdem ist damit die Höhe des Anhängers veränderbar. Jetzt gerade ist er von der Höhe her perfekt auf unsere Größe abgestimmt. 

Die Kurbelstützen können einzeln verstellt oder bei Bedarf schnell demontiert werden.

Außerdem haben wir in der Front des Anhängers noch eine große Klappe integriert, die weniger fürs Campen gedacht ist, sondern eher für den Transport. Wenn wir mal lange Gegenstände transportieren müssen, die nicht komplett in den Anhänger passen, können wir die Klappe öffnen und zusätzlichen Platz erzeugen.

Wir haben aber noch weitere Umbaupläne. Der Dachzeltanhänger soll demnächst noch eine neue breitere Achse bekommen, damit die Räder weiter raus stehen. Dadurch erreichen wir mehr Stabilität im Gelände und eine Verringerung der Wandneigung. Das ist wichtig, weil unser Dachzelt aufgrund der Größe so schwer ist und den Schwerpunkt sehr weit nach oben verlagert. 

Die Verbreiterung des Anhängers sorgt für mehr Stabilität und ein besseres Fahrverhalten.

Wie lange hat der Umbau gedauert?

Pierre: Der Umbau des Dachzeltanhängers war mein Winterprojekt. Insgesamt hat der Umbau 4 Monate gedauert und es stehen noch weitere Umbauten an. Die Dauer ergibt sich aber auch aus den Vorarbeiten, wie z.B. das Sandstrahlen und Kürzen des Anhängers.

Wo geht eure nächste Reise hin?

Pierre: Der Besuch beim DACHZELT FESTIVAL 2019 war unser erster Trip mit dem Dachzeltanhänger. Nächstes Jahr wollen wir dann nach Bosnien, Montenegro, Kroatien und Albanien bis fast nach Griechenland runter.

Die erste Tour hat der Anhänger bereits mit Bravour bestanden.

Pierre, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen euch weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

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Black Monster – US Van mit Dachzelt

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Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Das größte DACHZELT EVENT des Jahres! Tausende Dachzeltnomaden, die aus ganz Europa zusammenkommen, um gemeinsam zu campen, sich austauschen und am Lagerfeuer sitzen? Vorträge, Workshops, Kinderprogramm, Offroad viele viele wunderbare Menschen und ein Meer von Dachzelten erwarten dich! Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

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Calle baut sich sein Dachzelt selbst

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Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020

Das DACHZELT FESTIVAL 2019 war schon der Hammer! Wie geil wird dann wohl das DACHZELT FESTIVAL 2020? Willst du das DACHZELT FESTIVAL 2020 auf keinen Fall verpassen? Dann bist du hier genau richtig! Aktuell steht noch keine Location fest, was aber sicher ist: das DACHZELT FESTIVAL 2020 wird stattfinden und es wird geil!!! 

DACHZELT FESTIVAL 2020
Wann? 13.-17. Mai 2020
Wo? irgendwo in diesem Universum
Für wen? mit oder ohne Dachzelt, jeder ist herzlich willkommen!
Wir können es kaum erwarten und sind schon super gespannt! Nicht nur darauf, wo das DACHZELT FESTIVAL letztendlich stattfinden wird, sondern auch euch alle wieder zu sehen. Alle News rund um das DACHZELT FESTIVAL 2020 findest du hier: Hier findest du eine Übersichtskarte aller DACHZELT EVENTS 2020

Von der Idee zur Tat – Dachzelt Eigenbau

Wer schon mal in einem Kleinwagen übernachtet hat, kennt den Aufwand des täglichen Umbauens und Umräumens. Deshalb habe ich eine Alternative gesucht und mir mein Dachzelt einfach mal selbst gebaut.

Als Student mit schlankem Budget und meinem Drang, alles selbst zu planen und zu bauen, stand ein Eigenbau fest. Die Frage war nur, ob es ein „Teardrop“-Trailer oder ein Dachzelt werden sollte.

Obwohl der Bau eines Teardrop-Trailers ein interessantes Projekt ist, gewann nach einigen Überlegungen das Dachzelt, aufgrund der besseren Lagerfähigkeit, der Vielseitigkeit in Verbindung mit verschiedenen Autos und der geringeren Baukosten.

Das erste Ziel stand bereits fest: Norwegen. Mit dem Näherrücken der Semesterferien mussten die über Monate gereiften Gedanken in die Realität umgesetzt werden.

Das erste Ziel mit dem selbstgebauten Dachzelt: Norwegen
Das erste Ziel mit dem selbstgebauten Dachzelt: Norwegen
 

Das Grundgerüst

Die Basis des Eigenbau Dachzeltes bildet eine aus Siebdruckplatte geleimte und verschraubte Schale mit einem Grundmaß von 120x200cm. Eine etwa 9cm starke Matratze lässt mir dann noch ausreichend Platz, um auch das Bettzeug im Dachzelt zu transportieren.

Nach einigem Recherchieren und Probieren, funktionierte auch die aus Flachstahl bestehende Scharnierschere wie gewollt. Diese befördert den leichten Aluminiumrahmen, der das spätere Dach ergibt um seinen virtuellen Drehpunkt nach oben und sorgt so für mehr Beinfreiheit.

Eine Bestellungstour und dem Besuch mehrerer Autoverwerter später habe ich den Versuch, den Aufstellmechanismus mit Gasdruckfedern zu realisieren, wieder verworfen. Schließlich habe ich aus Quadratprofilen einen selbständig einrastenden Klappmechanismus geschweißt und für gut befunden.

Das Dachzelt Marke Eigenbau

Die Bespannung

Das Gestell war somit fertiggestellt und musste „nur noch“ mit Stoff bespannt werden.

Für die Dachbespannung fiel die Wahl auf eine graue LKW-Plane, für die Seiten kam ein relativ leichter Stoff, der eigentlich für dünne Zeltböden verwendet wird, zum Einsatz.

Die LKW-Plane habe ich mit Dichtscheiben und Nieten am Alurahmen befestigt. Umlaufend habe ich dabei die LKW-Plane so bemaßt, dass sie im zusammengeklappten Zustand die Mechanik schützend überdeckt.

Druckknöpfe und Gummizüge fixieren die Plane während der Fahrt an der Unterseite des Dachzeltes und verhindern so das Eindringen von Regen und Fahrtwind. Hinten, über dem späteren Einstieg des Dachzeltes, hat die Plane etwa 1m Überstand und kann mit Alurohren zu einem Vordach aufgespannt werden.

Zwei Abende gab ich mich der gemütlichen Näharbeit hin, bevor sich herausstellen sollte, ob der Zeltstoff wie geplant millimetergenau in das Gestell passen sollte. Erst bei der Montage zeigte sich dann, dass sich meine Arbeit gelohnt hatte. Der Zeltstoff lag faltenfrei. Fenster, Fliegengitter sowie Tür ließen sich problemlos öffnen und schließen.

Elektrik

Der letzte Schritt: Löten. In einem kleinen Kontrollpanel aus Walnussholz habe ich zwei USB Buchsen, einen Dimmer für die Innenbeleuchtung sowie einen Schalter für die Außenleuchte untergebracht. Ein LED-Strip an der Aluminiumdachstrebe erhellt das Innere des Zeltes.

Die Kabel habe ich dafür vorher durch die Rahmenkonstruktion geführt. Als Leselampe kann eine Leuchte in den USB-Port eingesteckt werden oder ich verlasse mich einfach auf den Mond.

Das Ergebnis ungezählter Arbeitsstunden ergab mit 48kg ein relativ leichtes Dachzelt mit einem geringem Luftwiderstand (Windangriffsfläche von 120x16cm).

Das Dachzelt konnte ich pünktlich, einen Tag vor der Abreise, fertigstellen, noch am selben Tag fachgerecht auf dem Dachträger verschrauben und den Einstieg proben.

Los Geht’s! – Der Härtetest

Ohne vorherigen Test ging es dann los nach Skandinavien. Kurz hinter Hamburg habe ich für eine sehr lange Zeit die Sonne das letzte Mal gesehen – denn das Eigenbau Dachzelt wurde direkt in der ersten Nacht mit Regen und Wind eingeweiht. Das Wetter besserte sich auch für die nächsten zwei Wochen nicht sonderlich, doch das Dachzelt blieb dicht und die Stimmung trotz Regen gut.

Der eigentliche Härtetest stand aber noch bevor: An der Atlantikstraße westlich von Trondheim klarte der Himmel das erste Mal auf und gab den Blick auf die Sterne frei. Nach einem Abendessen mit Meerblick auf der Heckstoßstange des VW Golf und einigen Langzeitbelichtungen ging es in das Dachzelt.

Während ich es mir dort gemütlich machte und mich nach zwei Wochen auf die erste Nacht ohne Regen freute, zog ein Sturm über meinem Dachzelt auf.

Kurz darauf, bei etwa sieben Windstärken, war an Schlaf nicht mehr zu denken. Der Aufstellmechanismus an einer Seite klappte sich ein, was sich bei den anschließenden Orkanböen als gut herausstellen sollte. Nach einem hastigen Anziehen habe ich das Zelt zusammengeklappt und das Auto etwas windstiller geparkt.

Selbst im schwankenden Auto, fiel es mir schwer, Schlaf zu finden. Am nächsten Morgen schaute ich als erstes nach, ob die nächtlichen Camper-Nachbarn in ihren Wohnmobilen noch auf allen vier Reifen standen und kontrollierte das Zelt auf Schäden, konnte aber glücklicherweise nichts finden.

Neben Wind und Regen hatte Norwegen im September auch Minusgrade zu bieten. Winterurlaub ist, wenn man Nutella spachteln muss. Da das Leben im Freien bei Regen nur bedingt Freude bereitet und ich kein begeisterter Bücherwurm bin, habe ich mich in die einsamen Hochlagen Norwegens zurückgezogen und den Regen durch Schnee ersetzt.

Weit musste ich dafür nicht fahren, weil auch schon im September die Schneegrenze zeitweise unter 800m liegt. Neben der Bettdecke kamen nun auch Schlafsack und Mütze zum Einsatz. Zur Abwechslung war das Äußere des Dachzeltes diesmal vereist.

Würde ich etwas anders machen?

Natürlich – besser geht doch immer!

Obwohl das Dachzelt im Vergleich zu anderen Fabrikaten schon sehr windstabil ist, würde ich es noch stabiler bauen, weil meine Lieblingsschlafplätze auf Passstraßen sehr windreich sind. Die Kondenswasserbildung würde ich durch eine Lüftungsöffnung an der höchsten Stelle des Zeltes minimieren.

Schon während der Planung bestand die Überlegung das Zeltdach so auszulegen, dass ein Kanu oder Kajak Platz findet und auch bei aufgeklapptem Dach montiert bleiben kann. Es ist noch fraglich, ob durch die schwarze Stoffbespannung die Wärmeentwicklung stärker ist. Das muss ich unbedingt in wärmeren Klimaten ausprobieren! Es bleibt also spannend mit meinem selbstgebauten Dachzelt!

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Offroad mal anders: Ein Quad mit Dachzeltanhänger

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Mit einem Quad in den Dachzelturlaub? Dachzeltnomade Ralf hat sich eine abgefahrene Kombination gebaut: Statt eines Autos fährt er einen Quad mit Dachzeltanhänger durch die Republik. Minimal und obendrein noch offroadtauglich! Wie er damit unterwegs ist, hat er uns auf dem Dachzeltfestival erzählt.

Hallo Ralf. Schön, dass wir dich hier auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 antreffen. Gerne würden wir etwas über dein Setup erfahren.

Wie bist du zum Dachzelten gekommen? 

Ralf: Seit den 80er Jahren interessiere ich mich für Dachzelte. Allerdings hatte ich mir damals keins gekauft, sondern bin mit einem Einmann-Zelt kreuz und quer durch Deutschland bzw. ganz Europa gereist. Danach habe ich mir einen Wohnwagen und anschließend auch noch einen Bulli T3 angeschafft.

Nach meiner Hochzeit, verlief sich das Thema ein bisschen. Zu der Zeit waren wir zusammen mit dem Zelt oder dem Wohnwagen nur noch selten unterwegs.

Als dann die Trennung kam, bin ich wieder voll ins Campen eingestiegen. Erst wieder mit dem Zelt und dann habe ich mir endlich meinen jahrelangen Traum erfüllt: Ein Dachzelt.

Das ist das beste, was mir passieren konnte. Ich bereue es keine Sekunde. Ich habe es günstig gebraucht erstanden und fahre damit jetzt auch schon zwei Jahre durch die Gegend.

Ich liebe es minimalistisch und maximal flexibel unterwegs zu sein. Für Quads hatte ich schon immer eine Leidenschaft. Da kam mir die Idee, beides miteinander zu verbinden.

Ralf hat seine beiden Leidenschaften miteinander verbunden: Quad fahren und Dachzelten.

Wirst du oft auf deine Kombination angesprochen? 

Ralf: Ja, ich sorge damit schon für Aufmerksamkeit. Es gibt immer wieder Leute, die mich darauf ansprechen. Viele können sich nicht vorstellen, wie ich das mit dem Platz geregelt bekomme. Ein Quad hat ja noch einmal weniger Stauraum als ein Auto. Von den meisten bekomme ich aber nur positive Rückmeldungen. Viele feiern die coole Kombination.

Das aufgeklappte Klappdachzelt auf dem Anhänger.

Möchtest du uns deinen Dachzeltanhänger und dein Quad genauer zeigen?

Ralf: Klar! Basis ist ein ganz normaler 750 kg Anhänger, in den ich hinten Auszüge integriert habe. Die waren mir sehr wichtig, damit ich nicht immer den Deckel vom Anhänger aufmachen muss, wenn ich an meine Sachen möchte.

In den Euroboxen verstaut Ralf sein gesamtes Equipment.

Auf den Auszügen stehen Euroboxen, in denen meine Sachen verstaut sind. Eine Eurobox für Küchenutensilien, eine für Gas. Außerdem ist noch Platz für ein Solarpanel und die Batterie, sowie Stühle und ein Tisch.

Vor ungefähr drei Monaten habe ich eine der Euroboxen zur mobilen Küche umfunktioniert. Jetzt ist dort eine kleine Spüle mit Spülbecken im Deckel der Box. In der Box selber habe ich einen Kanister mit 10 Liter Frischwasser und einen Kanister für 10 Liter Abwasser. Das System wird über eine Batterie betrieben. Wenn ich sie richtig packe, passen dort auch noch meine Töpfe hinein.

Quadratisch praktisch gut: Eine Küchenkiste aus Euroboxen.

Um den Stauraum noch zu erweitern, habe ich mir für das Quad noch zwei Koffer gekauft, die auf den Gepäckträgern montiert sind. Der hintere Koffer ist doppelwandig und hat ein Volumen von 130 Liter. Der kleinere Koffer ist nur einwandig und hat ein Volumen von 90 Liter.

Mehr Stauraum: Auf den beiden Gepäckträgern sind jeweils noch zwei Koffer montiert.

Ansonsten habe ich hier vorne an meinem Quad noch einen Halter für einen Kaffeebecher, ein Navigationsgerät und außerdem noch einen Halter für eine Kamera.

Der Getränkehalter ist immer in Reichweite.
Am Gepäckträger ist eine Halterung für eine Action-Cam angebracht.

Hast du noch Wünsche oder Verbesserungen für deinen Dachzeltanhänger?

Ralf: Für den Dachzeltanhänger direkt nicht. Ich möchte mir als nächstes gerne eine Heizung anschaffen für den Herbst/Winter. Momentan habe ich nur eine Heidecke aber die reicht bei gewissen Temperaturen nicht mehr aus.

Praktisch: Den Dachzeltanhänger kann man immer vom Quad abkoppeln und ist so maximal flexibel.

Bist du nur mit dem Quad und dem Dachzeltanhänger unterwegs?

Ralf: Ja, überwiegend. Manchmal bin ich aber auch nur mit dem Quad ohne den Dachzeltanhänger unterwegs. Ich habe auch ein Dienstfahrzeug, welches ich privat nutzen kann aber das tue ich sehr selten.

Ich bin lieber mit dem Quad unterwegs und jedes Mal das Dachzelt umzumontieren ist auch zu aufwändig. Hinzu kommt, dass das Auto voll mit Werkzeug beladen ist. Das Ausräumen wäre mir zu umständlich.

Wenn es regnet, dann habe ich meine Regenkombi, die mich bei Regen trocken hält. Nur, wenn es sehr stark regnet, hält die auch nicht dicht aber das macht mir nichts, dann bin ich eben nass.

Ralf bei seiner Anreise auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019.

Wo geht deine nächste Reise hin?

Ralf: Die nächste Reise geht an den Gardasee. In ungefähr 14 Tagen sind wir mit 10 Quads unterwegs, da bleibt der Dachzeltanhänger mal zu Hause und es wird im Bodenzelt geschlafen.

Mit den Quad Monkeys ist Ralf auf seiner nächsten Tour unterwegs.

Anschließend geht es wieder an den Gardasee für anderthalb Wochen. Dann aber wieder mit Auto und dem Dachzeltanhänger. Zusätzlich packe ich auch noch ein Iglu-Zelt für meine Schwester und meine Nichte ein.

Ralf, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen euch weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

Du willst noch mehr Inspirationen?

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Ein Kult-Mercedes mit Dachzelt-Markise

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Ein Kult-Mercedes mit Dachzelt-Markise

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Michael hat ein Urgestein von Auto für sein Dachzelt. Einen kultigen Mercedes-Benz Kombi. Außerdem hat er seinem Setup noch einen ganz besonderen Leckerbissen spendiert: Eine selbstgebaute Dachzelt-Markise aus LKW-Plane.

Hallo Michael. Schön, dass wir dich hier auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 antreffen. Gerne würden wir etwas über dein Setup erfahren.

Wie bist du zum Dachzelten gekommen??

Michael: Zum Dachzelt bin ich durch einen Bekannten gekommen. Er war zu Besuch und präsentierte sein Dachzelt. Ich war absolut begeistert und habe quasi “Blut geleckt”. 

Michael vor seiner selbstgebauten Dachzelt-Markise

Daraufhin habe ich bei Ebay eine Anzeige geschaltet, dass ich ein Dachzelt suche. Kurz danach hat sich jemand aus Regensburg gemeldet. Es passte alles.

Einziger Wermutstropfen: Leider hatte das Dachzelt keine Markise geschweige denn ein Vorzelt. Weil der Preis aber verlockend war, habe ich mich dafür entschieden und bin nach Regensburg gefahren, um es abzuholen. 

Was gefällt dir am Dachzelten? 

Michael: Ich liebe die Natur und diese Freiheit, die man beim Dachzelten hat. Man ist draußen und im Grünen, das macht einfach Spaß. Dieses Gefühl hat man in einem Hotel nicht. Meistens sind wir an der Elbe unterwegs. Das ist für uns gut gelegen und schnell erreichbar.

Michael mit seinem Kumpel Andreas auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019

Und die Dachzelt-Markise hast du selbstgebaut?

Michael: Ja, genau. Ich wollte eine Markise haben, um bei Regen trocken zu sitzen. Außerdem ist das praktisch, weil ich mit dem überdachten Einstieg trockenen Fußes ins Dachzelt komme.

Die Dachzelt-Markise wird mit einer Gestängekonstruktion aufgespannt und 2 Zeltstangen und gehalten.

Meine Dachzelt-Markise ist ein Prototyp. Am wichtigsten war mir, dass die Markise leicht aufzubauen ist. Sie besteht aus LKW-Plane und wird direkt am Dachzelt mit einer Kederschiene befestigt. Das ist besonders praktisch, weil ich sie nur seitlich einführen muss und dadurch keine Lücke zwischen Dachzelt und Markise entsteht.  

Die Dachzelt-Markise wird mit einer Kederleiste in eine an das Dachzelt montierte Kederschiene eingeführt.

Zusätzlich habe ich eine Gestängekonstruktion entwickelt, die vom Dachzelt weg führt und mit zwei Zeltstangen auf dem Boden einen großen überdachten Raum bildet. Das Gestänge lässt sich ganz einfach zusammenstecken. Für den gesamten Aufbau inklusive Abspannung brauche ich ca. 20 – 25 Minuten.

No words needed 😉

Wie lange hast du für den Bau deiner Dachzelt-Markise gebraucht?

Michael: Für die Konstruktion habe ich ungefähr 14 Tage gebraucht, wenn man es in Tagen rechnen würde. Dadurch, dass ich aber nur stundenweise oder an den Wochenende gebaut habe, hat sich das Ganze natürlich etwas mehr hingezogen. 

Ich, als Laie, habe meine Idee aber gut umgesetzt bekommen. Hilfreich ist, sich mit den richtigen Leuten zusammenzusetzen, die sich mit dem Thema Camping auskennen bzw. intensiver beschäftigt haben. 

Michael erklärt Anna die Konstruktion der Markise.

Dafür eignet sich übrigens unsere Facebook Gruppe der Dachzeltnomaden perfekt. Auch auf unseren Treffen findet man immer wieder Inspirationen und kompetente Bastler, die einem gerne weiter helfen. 

Hast du schon Umbaupläne bzw. Verbesserungswünsche?

Michael: Ja, ich habe die Idee, meine Dachzelt-Markise noch weiter zu vergrößern. Am liebsten hätte ich sie noch einen Meter breiter und einen Meter länger, damit man mit 4-5 Personen gemütlich und geschützt im Trockenen sitzen kann. Das ist mir sehr wichtig.  

Maura und Anna im Videointerview mit Michael. Das komplette Interview findest du auf unserem Youtube-Kanal.

Hast du die Farben vorher abgestimmt?

Michael: Nein, das war tatsächlich ein Glücksfall. Das Dachzelt ist schon älter und ein wenig ausgeblichen. Die LKW-Plane hat diese beige Farbe und passt dadurch perfekt zur Farbe des Autos.

Michael, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen euch weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

Du willst noch mehr Inspirationen?

Wenn du nicht genug vom Dachzelten bekommen kannst, dann zieh dir mal den unser letztes Setup rein:

Die Welt zu Füßen und obendrauf das Dachzelt

Jede Woche erscheint ein neues Portrait mit spannenden Dachzelt-Setups hier auf unserem Blog und als Video auf Instagram TV und Youtube! Schaut doch mal wieder vorbei!
 

Und wenn ihr selbst ein spannendes Dachzelt-Setup habt, dann schreibt uns doch einfach und wir verabreden uns bei einem der nächsten Treffen, Camps oder Festivals!

Liebe Grüße vom Dach,
eure Set-Up Hunters.

Video und Fotos by NeverStopExploringCrew
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Foto by Michael Heinrich
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Interview by Anna und Tobi
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Jeder ist willkommen: Ob oben ohne oder mit! Dachzeltnomade ist man dann, wenn man sich so fühlt! Komm vorbei! Wir freuen uns auf dich!

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