Alucab Dachzelt mit Schiffsluke

Was fehlt in einem herkömmlichen Hartschalendachzelt noch? Richtig! Das Fenster aus dem Dach! Georg hat kurzum eine wasserdichte Schiffsluke in die Hartschale seines Alu-Cab Dachzelt eingebaut. Damit kann man nachts wunderbar die Sterne beobachten und tagsüber hat man den besten Ausblick aus dem ersten Stock.

Setup Hunter: Hallo Georg. Schön, dass wir dich hier auf dem OTA Globetrotter Rodeo 2019 antreffen. Gerne würden wir etwas über dich und dein Setup erfahren.

Georg: Hallo! Das hier ist mein Vito mit Dachzelt. Da oben tobt auch noch mein Sohn, wie man hört. Mal sehen, ob wir uns das Dachzelt überhaupt ansehen dürfen.

Wie hast du deinen Vito denn ausgebaut?

Georg: Der Wagen ist sehr sporadisch ausgebaut. Im Sommer sind wir 3-4 Wochen auf Reisen, aber sonst nur gelegentlich. Die Sitzbank kann man noch einmal umlegen, dann ist das für die Mama eine weitere Liegefläche im Auto.

Ein ganz normales Alu-Cab Dachzelt mit Dachfenster.

Hier in das Netz kommen die ganzen Sachen rein, die uns bei einem Umfall nicht um die Ohren fliegen dürfen. Und an der Seite haben wir noch einen Wasseranschluss mit Pumpe  – natürlich voll elektrisch. Es war zwar eine günstige Pumpe, aber sie funktioniert einwandfrei!

Was ist die Besonderheit an deinem Setup?

Georg: Die Besonderheit ist, dass ich dem Dachzelt eine Dachluke eingebaut habe. Schauen wir mal rauf!

Im Dachzelt ist es einfach am schönsten – und vor allem mit Dachfenster.

Ich habe mich für eine Schiffsluke entschieden, weil mir die Qualität der Dachfenster nirgends zugesagt hat. Das Dachfenster sollte ja ordentlich dicht sein und das war es bisher auch. Die Schiffsluke ist jetzt insgesamt ein Jahr montiert.

Das Dachzelt ist ein Alu Cab, welches sich mit der Stichsäge leicht schneiden lies. Innen sind noch Verriegelungen. Damit kann man das Fenster sogar wasserfest schließen, das ist im Dachzelt aber glaube ich nicht unbedingt nötig.

Nicht nur raus schauen kann Georg aus der Schiffsluke!

Kannst du uns etwas über den Einbau erzählen?

Georg: Die Decke war relativ dick zum Sägen, insgesamt 4cm mit Isolation. Aber mit der Stichsäge gut machbar.

Innen habe ich noch einen Fensterrahmen aus Apfelholz gebaut. Das Holz habe ich aus dem Garten eines Freundes bekommen. Abgedichtet habe ich das Ganze mit PVC-LKW Folie. Die habe ich mit PVC Kleber eingeklebt. Mit insgesamt vier Schrauben wird die Luke dann nach außen in den vorgefertigten Löchern verschraubt.

Die Funktion der Dichtfolie ist glaube ich eine recht Wichtige. Am Morgen ist hier innen immer ein bisschen Kondenswasser, das ist aber nach einer Stunde auch weg.

Was noch sehr wichtig ist, ist der zusätzliche Lichtschutz, den ich innen angebracht habe. Nachts schlafen wir dann meistens mit geöffnetem Lichtschutz, weil wir ja Sternschnuppen sehen wollen. Wenn es hell wird können wir ihn dann einfach schließen.

Dank des Sichtschutzes kann Georg auch in den Morgenstunden noch in Ruhe weiter schlummern.

Was gefällt dir an dem Dachzelt besonders gut?

Georg: Das Dachzelt ist ja ein ganz normales Alu Cab. Die Taschen innen sind super und auch super wichtig zum Verstauen von verschiedenen Sachen.

Was mit dem Kleinen auch noch super wichtig ist, ist dass die Wände recht stabil sind. Da kann er reinfallen und nichts passiert. Der Kleine ist jetzt 2 1/2 Jahre alt und auch schon öfters alleine hier oben zum Toben. Wenn er raus will, dann ruft er mich und ich hole ihn wieder runter. Er ist sogar schon alt genug ganz alleine aus der Schiffsluke raus zu schauen, ohne dass ich mir Sorgen machen muss.

Lieber Georg, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen dir weiterhin viel Spaß auf dem DACHZELT CAMP und auf all deinen Reisen!

Georg: Sehr gerne! Liebe Grüße an alle Dachzeltnomaden!

Du willst noch mehr Inspirationen?

Wenn du nicht genug vom Dachzelten bekommen kannst, dann zieh dir mal unser letztes Setup rein:

Dacia Kombi mit Dachzelt Theke!

Jede Woche erscheint ein neues Portrait mit spannenden Dachzelt Setups hier auf unserem Blog und als Video auf Instagram TV und Youtube! Schaut doch mal wieder vorbei!

Und wenn ihr selbst ein spannendes Dachzelt Setup habt, dann schreibt uns doch einfach und wir verabreden uns bei einem der nächsten Treffen, Camps oder Festivals!

Liebe Grüße vom Dach,
eure Setup Hunter.

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Giftgrüner Dachzelt RAM

Erst zum zweiten Mal unterwegs aber schon mittendrin statt nur dabei: Michael hat seinem giftgrünen Dodge RAM ein passendes Dachzelt spendiert und stürzt sich damit direkt in neue Abenteuer. Auf der Ladefläche seines höhergelegten RAM hat Michael einen alten Wohnzimmerschrank, den er zur Küche umgebaut hat. Und natürlich darf der Smoker auf seinen Reisen nicht fehlen. Was Michael damit Leckers zaubert, erfährst du in diesem Artikel!

Setup Hunter: Hallo Michael. Schön, dass wir dich hier auf dem DACHZELT MEETUP Hamburg antreffen. Gerne würden wir etwas über dich und dein Setup erfahren.

Michael: Klar! Ich bin Michael aus Wolfsburg und das ist mein Dachzelt Setup: ein 2014er Dodge RAM mit einem Treeline Outdoor Tamarac Dachzelt.

Das ist Michael vor seiner giftgrünen Dachzelt-Dodge-Kombi

Die Kombination giftgrün und giftgrün – war das Absicht?

Michael: Eigentlich war das eher Zufall. Auf der Suche nach etwas passenden für das Dach auf dem höhengelegten RAM dachte ich mir: ein Dachzelt wäre doch perfekt!

Grün in grün – das Dachzelt passt wie die Faust aufs Auge!

Ich habe gesucht, auf verschiedenen Homepages geblättert und plötzlich erschien das giftgrüne Dachzelt auf dem Bildschirm. Danach gab es keine andere Wahl mehr. Es musste das sein, ich habe anschließend auch gar nicht mehr weiter geschaut. Das passt doch wie die Faust aufs Auge!

Hast du noch mehr zum Auto zu erzählen?

Michael: Der Wagen ist ein 2014er Dodge RAM Sport mit 5.7 Liter Hubraum und 400 PS. Der RAM hat einen Komplettfahrwerks Umbau. Das bedeutet inklusive Reifen und allem  drum und dran ist er ca. 8 Zoll (20 cm) höher gelegt als die Serie. Zusätzlich habe ich noch Flüssiggas mit einem 80 Liter Tank verbaut. Das ist nicht unbedingt sparsamer aber günstiger als Diesel.

Wie bringst du denn das Dachzelt auf so ein hohes Fahrzeug?

Michael: Ganz so einfach geht das natürlich nicht. Bei der Höhe von 2.20 Meter musste ich ein bisschen basteln und bauen. Ich habe mir für die Montage in meiner Werkstatt einen Kran gebaut. Mit einer Kurbel kann ich das Dachzelt damit jetzt ganz easy hoch- und runterlassen. Noch schnell befestigen und schon ist es drauf.

Wie ist dein erster Eindruck vom Dachzelt?

Michael: Ich halte das Dachzelt für rundum gut gelungen. Wenn ich oben bin, habe ich einen schönen Ausblick durch die zwei großen Fenster und unten habe ich noch einen schönen Raum.

Ich habe das Dachzelt bewusst mit Vorzelt bestellt. Wenn ich aus dem Bett komme, kann ich mich noch umziehen, ohne gleich im Schlüpper draußen zu stehen. Dadurch habe ich meinen Rückzugsraum.

Das Vorzeit schafft genau den Rückzugsraum, den Michael braucht.

Auf den Boden kann ich mittels eines Reißverschlusses eine Wanne einziehen, dann bin ich auch bei Matsch und Regen in einem trockenen Vorraum und es ist von unten komplett wasserdicht.

An der Kederschiene vor dem Dachzelt hängen noch die Schuhsäcke für Schuhe und Utility-Netze für den ganzen Kram, den man da so braucht.

Was hast du denn auf deiner Ladefläche?

Michael: Ich habe mir am Anfang eine kleine Küche aus einem ganz normalen Low Board gebaut – ein umfunktionierter Wohnzimmerschrank.

Ein Wohnzimmerschrank als Outdoorküche – das ist mal eine Idee!

Die Küche steht auf der Ladefläche, ich kann sie aber auch komplett auf Schienen ausziehen. Das freischwebende Ende verstärke ich dann mit einer Stange und schon kann die Küche auch außerhalb des Fahrzeuges genutzt werden. In den Schränken sitzt der kleine einflammige Gasherd und auf der Klappe der Ladefläche habe ich dann den Platz zum schnibbeln und schneiden.

Platz ist in der kleinsten Hütte!

Vorne an der Küche habe ich mir eine kleine Halterung für die Spülschüssel angebaut. Nein es ist keine Kloschüssel – viel mehr ein mitgeliefertes Waschbecken. Wenn ich den Wasserkanister oben auf die Küche stelle, habe ich sogar fließend Wasser in meiner Küche.

Ein Spülbecken hat Michael auch an den Wohnzimmerschrank angebaut.

Alles andere was ich brauche ist in Kisten verpackt. Bei vielen ist es der Ausbau ja ein Festeinbau, das wollte ich so nicht. Es ist alles so eingebaut, dass ich es zuhause wieder rausnehmen und das Auto noch anderweitig benutzen kann.

Was zauberst du in deiner Wohnzimmerküche?

Michael: Auf meinem Fahrradträger transportiere ich einen Smoker. In diesem kann ich leckeres Fleisch smoken. Pulled Pork aus dem giftgrünen Dachzelt RAM quasi!

Natürlich darf auch der Smoker nicht fehlen!

Beim nächsten Dachzeltnomaden Mahl auf dem DACHZELT SILVESTER CAMP 2019 gibt es übrigens auch Pulled Pork von Michael! Hier gibts noch Essenstickets.

Lieber Michael, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen dir weiterhin viel Spaß auf dem DACHZELT CAMP und auf all deinen Reisen!

Wenn ihr noch mehr über Michael wissen wollt, dann schaut doch mal auf seinen Kanälen vorbei!

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Dacia Kombi mit Dachzelt Theke!

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Liebe Grüße vom Dach,
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Dacia Kombi mit Dachzelt Theke!

Vor nicht allzu langer Zeit hat Nils noch überlegt und getüftelt, wie er den Dacia Kombi in ein Campingfahrzeug verwandeln kann. Glücklicherweise ist Nils im Internet über die Dachzeltnomaden gestolpert und sofort war es ihm klar: es wird ein Dachzelt. Der erste Härtetest ging ans Nordkap und seit dem ersten Mal zu zweit auf dem DACHZELT MEETUP Hamburg sind die beiden Dachzeltneulinge Ilona und Nils auf jedem DACHZELT EVENT dabei. Einmal mit dem Dachzeltvirus infiziert- los gehts!

https://www.youtube.com/watch?v=IbZb2Y21jzU

Setup Hunter: Hallo Ilona und Nils. Schön, dass wir euch hier auf dem DACHZELT MEETUP Hamburg antreffen. Gerne würden wir etwas über euch und euer Setup erfahren.

Nils: Wir kommen aus Schleswig-Holstein und freuen uns auf dieser tollen Veranstaltung sein zu dürfen. Ilona ist heute auch zum ersten Mal dabei, quasi eine Doppelpremiere – für die Theke und für Ilona. Klar erzählen wir ein bisschen über uns und unser Setup.

Ilona und Nils testen ihre neu gewonnene Theke zum ersten Mal!

Super. Wie seid ihr denn zum Dachzelten gekommen?             

Nils: Ich hatte mich informiert, wie man mit einem Kombi auch mal die ein oder andere Nacht verbringen kann. Zuerst habe ich auf einer Luftmatratze hinten auf der umgeklappten Rückbank geschlafen.

Dann habe ich geschaut, ob wir einen Wohnwagen hinter unseren Dacia hängen können. Die Idee hat uns aber nicht so gut gefallen, denn dann hat man immer einen Wohnwagen rumstehen und ist nicht mehr so flexibel. Außerdem kann der Dacia auch nicht so viel ziehen. Als nächstes habe ich in Richtung Campingbox überlegt und auch schon ein bisschen was konstruiert aber nicht wirklich zu Ende gebracht.

Und dann kam die Lösung Mitte 2019: ich bin im Internet auf Dachzelte gestoßen. Von da an war keine lange Überlegung mehr nötig. Innerhalb von 3 Tagen hatten wir das Dachzelt bestellt.

Das perfekte Camping Fahrzeug für die beiden: ein Dacia mit Dachzelt.

Das Dachzelt kam dann auch erstaunlich schnell an. Wir haben es schnurstracks auf das Auto montiert und schon ging es damit auf das erste kleine Festival. Einfach super easy und praktisch!

Wie kam es zu der Theke vor eurem Dachzelt?

Nils: Am Anfang hatte ich noch ein Kajak neben dem Dachzelt montiert. Deshalb hat das  Zelt auf einer Seite immer ein wenig über gehangen, da die andere Seite ja mit dem  Kajak belegt war.

Bild von der Skandinavien Tour mit Dachzelt.

Als die Kajak Saison beendet war, wurde die Stelle frei. Damit musste ich überlegen, was ich mit der Stelle mache. So bin ich dann zu unserer kleinen Theke gekommen.

Die Theke eigenen sich perfekt zum Abstellen von Getränken aber auch zum drauf sitzen und chillen.

Zeig uns doch mal, wie du die Konstruktion gebaut hast!

Nils: Eigentlich ist das nur so ein dickes Brett aus dem Baumarkt, 20 cm breit, doppelt nebeneinander gelegt, also insgesamt 40 cm breit und 150 cm lang. Ich habe das dann unten ein bisschen fixiert, so dass die Bretter sich nicht verschieben. Befestigt ist die Theke genau so wie auch das Dachzelt auf den Dachträgern.

Die Theke hat dieses Wochenende Premiere, man sieht sogar noch ein paar Nasen von der Lasur. Ich hatte das in der Garage noch versucht mit dem Heizlüfter trocken zu bekommen. Hat am Ende zeitlich gerade so gepasst.

Durch die etwas breiteren Squarebars ist noch genug Platz auf dem Dach für die Theke.

Unser Dachträger ist ein wenig breiter – das ist eine 1.50m breite Squarevar – von daher haben wir neben dem Dachzelt noch ein bisschen Platz.

Die Theke ist sogar dick genug, dass man sich locker drauf setzen oder auch drauf stellen kann. Meistens ist sie aber ganz klassisch dafür da einfach nur Sachen abzustellen. Das ist praktisch, denn damit haben wir neben dem Dachzelt noch ein bisschen Ablagefläche.

Den besten Ausblick hat man eben aus dem ersten Stock.

Wo seid ihr mit dem Dachzelt schon gewesen?

Nils: Ich war drei Wochen alleine unterwegs durch Skandinavien ans Nordkap und dann die norwegische Küste wieder runter.

7.500 Kilometer in 3 Wochen war doch ein wenig sportlich aber mit Dachzelt hat alles super geklappt, auch wenn es mal 3-4 Tage geregnet hat. Dann habe ich das Dachzelt auch mal ohne Probleme nass zugeklappt. Beim ersten Sonnenstrahl konnte das Dachzelt dann auch gleich wieder ordentlich durchtrocknen.

Die Tour war eine klasse Erfahrung: mit möglichst wenig auskommen und stets diese unglaubliche Ruhe um mich herum. Atemberaubend.

Auf der Rückbank habe ich eine 12 V Kühlbox und sonst im Kofferraum den Wasserkanister, den Gaskocher und ein paar Euroboxen. Eine Box für jedes Thema: Küche, Bad, Klamotten usw.. Platz ist in der kleinsten Hütte.

Noch eine Frage: Was hat es mit der Fahne an dem Dachzelt auf sich?

Als ich die drei Wochen in Skandinavien unterwegs war, habe ich die Fahne immer mal wieder aufgehängt. Das ist natürlich die Fahne von Schleswig-Holstein – nicht Holland! Ich mache das gerne als kleines Erkennungsmerkmal woher wir kommen.

Die Fahne von Schleswig-Holstein ist immer dabei!

Euer Resümee zum Dachzelt: 

Nils: Mit dem Dachzelt ist schon ne coole Sache, da hat man die Schlafgelegenheit gleich auf dem Dach und dadurch noch genügend Platz im Auto für das ganze Gepäck und die Ladung.

Dann mal Prost!

Etwas weit oben zum Anstoßen…
… aber Mann weiß sich ja zu helfen =)
Dann mal prost!

Ilona & Nils, wir danken euch für eure Vorstellung und wünschen euch weiterhin viel Spaß auf dem DACHZELT CAMP und auf all euren Reisen!

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VW T3 Synchro mit Dachzelt auf der Sonnenterrasse

Jede Woche erscheint ein neues Portrait mit spannenden Dachzelt Setups hier auf unserem Blog und als Video auf Instagram TV und Youtube! Schaut doch mal wieder vorbei!

Und wenn ihr selbst ein spannendes Dachzelt Setup habt, dann schreibt uns doch einfach und wir verabreden uns bei einem der nächsten Treffen, Camps oder Festivals!

Liebe Grüße vom Dach,
eure Setup Hunter.

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VW T3 Syncro mit Dachzelt auf der Sonnenterrasse

Irgendwie war das alles nicht so geplant, aber so wie es ist, ist es perfekt! 2018 haben sich Sabine und Rolf auf dem DACHZELT FESTIVAL in das Dachzelten verliebt und können sich das Schlafzimmer im ersten Stock seitdem nicht mehr wegdenken. Zwei Zimmer, Küche, Diele, Bad – was braucht man auf Reisen mehr? Klar! Eine Sonnenterrasse! Die beiden Abenteurer sind einmal im Jahr auf Langstrecken-Rallyes unterwegs und verbringen ihren Urlaub im VW T3 Syncro mit Dachzelt.

Hallo Sabine und Rolf. Schön, dass wir euch hier auf dem DACHZELT CAMP antreffen. Gerne würden wir etwas über euer Setup erfahren.

Wie seid ihr zu diesem Schmuckstück gekommen?

Rolf: Der VW T3 hat eine ganz besondere Geschichte. Ich kenne diesen T3 Syncro quasi seit dem Tag seiner Erstzulassung. Vor über 30 Jahren habe ich ihn sogar noch selbst beschriftet. Den Weg zu uns hat er aber erst 2017 gefunden. Ich habe das Gefühl, dass Autos immer mich finden – nicht ich sie – so war es auch bei diesem.

Sabine und Rolf vor ihrem VW T3 Syncro.

Den T3 Syncro habe ich von einem ortsansässigem Unternehmen gekauft. Dort war er seit 7-8 Jahren im Gebrauch, davor wurde er jahrelang in einer Werkstatt gefahren, die in der gleichen Straße liegt. Technisch habe ich den T3 wieder aufgebaut, die Karosse hingegen bleibt wie sie ist – mit allen Beulen und Schrammen.

Der VW T3 war also schon immer im Arbeitsdienst und stand nie als gepflegter Oldtimer in Opas Garage. Insgesamt hat der VW T3 jetzt in seinem stolzem Alter von 30 Jahren mit uns die dritten Besitzer gefunden, alle in einem Umkreis von 2.5 Kilometer. Deshalb habe ich den T3 auch übernommen, damit er nicht so weit wegziehen muss, womöglich noch ins Ausland.

Sabine: Der T3 kommt jeden Berg rauf – nur nicht so schnell. LKWs wollen manchmal schon anschieben, nur sie machen es leider nicht. Bergauf sammeln wir wirklich immer sehr viele Freunde hinter uns.

Insgesamt leistet der VW T3 aber super Dienste, außer einmal in Norwegen auf dem Weg nach Russland. Da haben wir derartige Kühlerprobleme gehabt, dass Rolf den Wagen über 6 Stunden reparieren musste. Erst einmal war aber die Herausforderung 17 Liter Kühlflüssigkeit irgendwie aufzufangen und das mit all den Behältnissen, die wir an Board hatten.

Von wegen Kühlerprobleme… Die Firma, von dem wir den T3 Syncro letztendlich gekauft haben, verfolgt uns noch immer auf Facebook. Wir posten auf Reisen jeden Tag ein Update, sodass alle förmlich mitreisen können. Immer wieder kommen lustige Reaktionen von den Mitarbeitern der Firma:

“Was war da auf diesem Parkplatz los?” oder “Ach, Kühlerprobleme hatte er früher schon”.

War der T3 Syncro von Anfang an mit Dachzelt ausgestattet?

Rolf: Nein. Zuerst sind wir mit einem herkömmlichen Wanderzelt gereist. Alle Ösen und Haken des Wanderzeltes waren auf dem Dach fest mit einer Holzplatte verbunden.  Man packte es zum Schlafen aus und klappte es dann nach innen einfach wieder zusammen. Schlafsack, Matratze, bis hin zur Lesebrille konnte im Zelt bleiben und wurde dann mit der Plane abgedeckt.

Der T3 auf der ersten großen Tour mit Wanderzelt auf den Lofoten – Ehre, wem Ehre gebührt!

Der Aufbau auf dem T3 Syncro war insgesamt der gleiche, wir haben nur das Wanderzelt durch ein Dachzelt ersetzt.

Sabine: Der T3 sah wirklich niedlich aus mit der kleinen Mütze. Außerdem war das Wanderzelt für nordische Länder sehr praktisch. Es war nur 1.20m breit und dadurch mit 2 Personen schnell warm und kuschelig.

Jetzt ist das Dachzelt 1.40 m breit – für die nächsten Rallyes überlegen wir schon Tagesgäste oder Untermieter aufzunehmen, weil wir nicht wissen, was wir mit dem ganzen Platz im Dachzelt machen sollen.

Der erste Aufbau hat sich mehr oder weniger durch Zufall ergeben. Eines Abends habe ich Rolf aus Versehen ausgesperrt. Rolf saß dann in der Garage mit einer Flasche Wein und hat beim Warten das heutige Setup gezeichnet.

Was gezeichnet ist, muss man dann auch bauen. Was gebaut wurde, muss man auch fahren.

So kam es, dass wir mit dem VW T3 Syncro seit 2017 auf Langstrecken Rallyes aufgebrochen sind.

Wie kamt ihr dann auf das Dachzelt?

Sabine: 2018 haben wir auf der Anfahrt zu einer Rallye auf dem DACHZELT FESTIVAL 2018 halt gemacht. Wir waren so begeistert von diesem Event, dass wir seitdem infizierte Dachzeltnomaden sind.

Das Wanderzelt musste weichen, weil wir dann ein Dachzelt haben wollten. Alles in allem ist ein Dachzelt doch komfortabler. Seitdem sind wir auch bei allen DACHZELT EVENTS dabei, die wir uns einrichten können.

Sabine und Rolf lieben ihr Dachzelt auf dem T3 und die vielen Vorteile die es bietet.

Wollt ihr uns das Setup einmal vorstellen? 

Sabine: Erst einmal herzlich Willkommen auf unserer Sonnenterrasse. Die Terrasse bietet mit etwa 4 Quadratmetern genug Platz für uns beide, zwei bequeme Stühle, einen Tisch und bei Bedarf auch noch Gästen.

Das Dachzelt von Dare to be different ist im vorderen Teil montiert mit dem Einstieg von der Terrassenseite aus. Die Sonnenterrasse ist im hinteren Teil des T3 auf einem Gestell montiert. So kann man auch noch nach dem ein oder anderen Sundowner sicher ins Dachzelt steigen, ohne die Leiter noch einmal hoch zu müssen.

Der T3 ist wie ein Zuhause auf Rädern und bietet alles was man braucht.

Der erste Stock sieht super aus! Lasst uns doch mal ins Erdgeschoss gehen!

Rolf: Auf der Ladefläche stehen hauptsächlich Kisten mit den Sachen drin, die man halt so braucht. Eine Box auf der Pritsche ist voll mit Werkzeug, Sonnensegel und Ersatzteilen.

Sabine: Außerdem müssen auch noch Gartenmöbel und Auffahrkeile in die Kisten auf die Pritsche passen. Alles natürlich möglichst klein und nachhaltig, Plastik versuchen wir  zu vermeiden, wo es nur geht.

Die Seitenklappe der Pritsche nutzen wir als Außenküche. Auf der Klappe steht der Wasserkanister und sogar ein Schneidebrett ist darauf montiert.

In Sekunden wird die Ladefläche zu Küchenplatte.

Auf der Ladefläche stehen zwei weitere Boxen, eine für mich und eine für Rolf.

Unter der Seitenklappe befindet sich eines der Staufächer. Der kleine Bunker auf dieser Seite ist unser persönlicher Weinkeller. Da ist es immer recht kühl und das Fach eignet sich damit perfekt für Vorräte.

Stauraum ohne Ende und immer alles dabei.

Und was versteckt sich in der Doppelkabine?

Sabine: In der hinteren Kabine befindet sich unsere Küche mit allem drum und dran: eine Kühlbox, der Gaskocher und natürlich die Lebensmittel.

Eine vollwertige Küche auf der Rückbank, mit allem was dazu gehört.

Wenn das Wetter mal nicht passt, können wir ein Holzbrett auf das Armaturenbrett legen und dies dann als Tisch nutzen. Das Holzbrett ist genau angepasst und dient als hervorragender Tisch. Das machen wir aber nur, wenn die Sonnenterrasse wetterbedingt nicht genutzt werden kann – dann ist die Fahrerkabine das Esszimmer.

Einfach aber genial, schnell wird die Ablage zum Esstisch.

In der vorderen Kabine – also der Fahrerkabine – verbringen wir den Hauptteil der Zeit auf Reisen. Da das Auto durch den dröhnenden Motor ziemlich laut ist, haben wir uns Micky Mäuse als Gehörschutz zugelegt. Böse Zungen behaupten, dass die dafür da sind, dass ich Rolf nicht hören muss.

Sich in Ruhe unterhalten und den Lärm ausblenden, dank dieser Headsets überhaupt kein Problem.

In Wirklichkeit ist in dem Gehörschutz aber auch die Funktion integriert, dass wir uns trotz lauten Geräuschen ganz leise über Bluetooth unterhalten können. Das ist wirklich gold wert!

Das ist alles. Wir haben uns auch schon einmal über Dusche und Badezimmer nachgedacht.  Uns tut es aber gut, wenn wir uns darauf konzentrieren, was wir wirklich brauchen. Damit haben wir schon den ganzen Tag zu tun. Wir kochen beispielsweise auch auf Reisen immer. Heute Abend gibt es Reis mit Lachs und Mangold in Sahnesoße.

Welche Rallyes habt ihr schon bestritten?

Sabine: 2017 war unsere erste Rallye mit dem T3: Baltic Sea Circle.

Von Hamburg über Skandinavien, Russland, die Baltische Staaten und wieder zurück nach Hamburg. 7500 km und 10 Länder in 16 Tagen ganz ohne GPS – das war schon großartig.

Baltic Sea Circle – eine großartige Rallye rund um die Ostsee.

2018 haben wir die Knights of the Island Rallye in Großbritannien bestritten. Von Brüssel in 10 Tagen einmal rund um Großbritannien.

Knights of the island – einmal rund um die Insel. Eine Ralle mit viel Meer!

2019 sind wir dann die Balkan Express Rallye gefahren.

Die Balkan Express Rallye – 4000 Kilometer quer durch den Balken. Das ist eine ganz besondere Rallye!

Auf allen Rallyes haben wir Spenden für die Kleinen Riesen Nordhessen gesammelt. Das ist ein Kinder-Palliativ Team mit Sitz in Kassel.

Der Kreis soll sich einfach schließen. Wir haben Spaß und gleichzeitig sammeln wir Geld für Kinder, die es leider nicht so gut getroffen haben wie wir. Wir hoffen ihnen dadurch eine gute Zeit bescheren zu können.

Gegen Spende fährt die Unterschrift auf dem Auto auf der nächsten großen Tour mit. Ein paar vom CAMP hier haben auch schon auf dem T3 unterschrieben und gespendet.

Sabine & Rolf, wir danken euch für eure Vorstellung und wünschen euch weiterhin viel Spaß auf dem DACHZELT CAMP und auf all euren Rallyes!

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Das Eckige muss auf das Runde! Offroad-Käfer mit Dachzelt

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eure Setup Hunter.

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Interview by Thilo Vogel
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