Offroad-Dachzeltanhänger selbstgebaut

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Pierre und seine Familie wollten flexibler werden und für Tagestouren im Urlaub auch mal ihr Dachzelt stehen lassen. Ein Dachzeltanhänger schien die ideale Lösung. Aber nicht irgendein Anhänger: Viel Stauraum, eine Küche, Strom- und Wasserversorgung, Platz für den Hund, Klamotten, Stühle, Tische, Reserverad und offroadtauglich sollte er sein! Weil es auf dem Markt nichts passendes gab, bauten Pierre und seine Frau ihren eigenen Offroad-Dachzeltanhänger.

Hallo Pierre. Schön, dass wir dich hier auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 antreffen. Gerne würden wir etwas über euer Setup erfahren.

Wie seid ihr auf die Idee mit dem Dachzeltanhänger gekommen?

Pierre: Letztes Jahr waren wir mit unserem Dachzelt und dem Auto in Norwegen unterwegs und haben festgestellt, dass wir vor Ort gerne flexibler werden würden. Wir hatten die Idee das Dachzelt stehen zu lassen und uns nur mit dem Auto und den Fahrrädern zu bewegen. 

Pierre liebt es mit seiner Familie und dem Dachzelt neue Abenteuer zu erleben.

Ein Anhängerkonzept schien die ideale Lösung zu sein. Nach dem Urlaub haben meine Frau und ich uns über Anhänger mit Dachzelt informiert. Leider entsprach keines der Angebote unseren Vorstellungen. Der Markt ist noch sehr überschaubar. Es gibt nicht viel Auswahl und wenn doch, dann leider auch entsprechend teuer. 

Daraufhin kam die Idee, einen Dachzeltanhänger komplett selbst zu bauen.

Cooles Projekt! Wie seid ihr weiter vorgegangen? 

Pierre: Erstmal haben wir uns überlegt, wie der Dachzeltanhänger aufgebaut sein soll und was er für Funktionen erfüllen muss. Dabei war uns ganz wichtig, dass er auch geländegängig ist, um ihn auf unseren Offroad-Touren mitnehmen zu können

Er sollte einen großen Böschungswinkel und die selbe Rad-Reifen-Kombination haben, wie bei unserem Auto. Das macht den Reifenwechsel einfacher und im Hinblick auf eine Panne sollte er einen zusätzlichen Platz für ein Ersatzrad haben.

Ein Ersatzreifen ist immer dabei und kann universell auf dem Anhänger oder PKW montiert werden.

Außerdem sollte der Anhänger isoliert sein, um ihn auch als Schlafplatz nutzen zu können. Hauptsächlich für unseren Hund, der sonst im Auto geschlafen hat, weil er etwas verfroren ist.

Wie hast du die Idee umgesetzt?

Pierre: Grundlage ist ein alter einachsiger Anhänger den wir komplett neu aufgebaut haben. Vor dem Kabinenbau wurde der Anhänger sandgestrahlt und gekürzt, um eine ideale Offroad-Basis zu schaffen.

Der Aufbau ist ein Sandwich-System aus Sperrholzplatten und Styropor. Diese Kombination erzeugt die gewünschte Isolierung der Kabine. 

Anschließend haben wir die Konstruktion – ähnlich wie beim Bootsbau – viermal mit GFK überzogen und zum Abschluss den kompletten Anhänger lackiert. 

Im Anhänger ist genügend Platz für Tisch, Stühle und was sonst für die ganze Familie benötigt wird.

Nutzt ihr auch den Innenraum des Anhängers?

Pierre: Grundsätzlich ist es möglich, dass die Kinder oder theoretisch auch ein Erwachsener in dem Anhänger gut schlafen könnte. Wir lieben es aber oben in unserem Dachzelt zu schlafen.

Der Anhänger mit Dachzelt ist für die Kinder wie ein rollendes Spielparadies und bietet reichlich Platz zum spielen.

Den inneren Teil nutzen wir wie gesagt als Schlafplatz für unseren Hund und hauptsächlich als Stauraum. Der Hund bekommt dann noch eine Decke mit reingelegt. Eine Lüftung habe ich für ihn auch eingebaut. 

Über die große vordere Tür kann der Anhänger auch zum transportieren von großen Gegenständen genutzt werden.

Wir haben verschiedene Klappen und Türen eingebaut um alle Ecken des Anhängers nutzen und erreichen zu können. Hier hinten neben unserer Küche haben wir zum Bespiel einen kleinen “Kofferraum”, der durch eine Seitenklappe erreichbar ist, dort lagern wir unsere Stühle und Tische. 

Genügend Stauplatz bieten die zahlreichen Fächer und Schubladen, für allerlei Campingutensilien.

Neben dem Ersatzrad haben wir noch ein weiteres kleines Staufach für Kleinigkeiten. Zusätzlichen Stauraum haben wir auch noch über dem Radkasten geschaffen, welchen man über eine kleine Klappe erreichen kann. Dort lagern wir unser Geschirr und die Töpfe. 

Sogar die Kinder haben hier im Innenraum des Dachzeltanhängers ihren eigenen Stauraum in Form von kleinen Schubladen und Staufächern.

Wie habt ihr eure Wasserversorgung und Kühlung organisiert?

Hier im Innenraum haben wir unser kleines Frischwassersystem, das man von außen bedienen kann – ein einfacher Frischwassertank. Der Wasserhahn befindet sich unter dem Anhänger.

Gut erreichbar befindet sich der Wasserkanister versteckt hinter einer Tür im Innenraum des Anhängers.

Ursprünglich hatten wir auch vor, die Kühlbox im Innenraum zu integrieren, haben uns letztendlich aber dagegen entschieden. Für Tagestouren ist es wichtig, dass die Kühlbox mitkommt und wir Verpflegung dabei haben. 

Deswegen haben wir die Kühlbox in einer großen Verpflegungs-Kiste integriert und können so Essen und Getränke ganz einfach im Auto mitnehmen, wenn wir mal einen Tag unterwegs sind. Die Kühlbox wird über kleine Gaskartuschen betrieben und so sind wir, auch was die Stromversorgung begrifft, komplett unabhängig.

Habt ihr auch eine Stromversorgung?

Pierre: Wir haben keinen großen Strombedarf. Bisher haben wir lediglich eine große Powerbank, mit der wir unsere Handys laden und ein paar Lampen betreiben. Es soll noch weitere Elektrik dazu kommen, aber daran arbeite ich noch. So wie wir jetzt ausgestattet sind, können wir ungefähr 3-4 Tage autark sein.

Welche Besonderheiten gibt es noch an diesem Dachzeltanhänger?

Pierre: Der Anhänger hat vorne und hinten noch Kurbelstützen, damit er beim Freistehen ohne Auto nicht anfängt zu Kippen. Außerdem ist damit die Höhe des Anhängers veränderbar. Jetzt gerade ist er von der Höhe her perfekt auf unsere Größe abgestimmt. 

Die Kurbelstützen können einzeln verstellt oder bei Bedarf schnell demontiert werden.

Außerdem haben wir in der Front des Anhängers noch eine große Klappe integriert, die weniger fürs Campen gedacht ist, sondern eher für den Transport. Wenn wir mal lange Gegenstände transportieren müssen, die nicht komplett in den Anhänger passen, können wir die Klappe öffnen und zusätzlichen Platz erzeugen.

Wir haben aber noch weitere Umbaupläne. Der Dachzeltanhänger soll demnächst noch eine neue breitere Achse bekommen, damit die Räder weiter raus stehen. Dadurch erreichen wir mehr Stabilität im Gelände und eine Verringerung der Wandneigung. Das ist wichtig, weil unser Dachzelt aufgrund der Größe so schwer ist und den Schwerpunkt sehr weit nach oben verlagert. 

Die Verbreiterung des Anhängers sorgt für mehr Stabilität und ein besseres Fahrverhalten.

Wie lange hat der Umbau gedauert?

Pierre: Der Umbau des Dachzeltanhängers war mein Winterprojekt. Insgesamt hat der Umbau 4 Monate gedauert und es stehen noch weitere Umbauten an. Die Dauer ergibt sich aber auch aus den Vorarbeiten, wie z.B. das Sandstrahlen und Kürzen des Anhängers.

Wo geht eure nächste Reise hin?

Pierre: Der Besuch beim DACHZELT FESTIVAL 2019 war unser erster Trip mit dem Dachzeltanhänger. Nächstes Jahr wollen wir dann nach Bosnien, Montenegro, Kroatien und Albanien bis fast nach Griechenland runter.

Die erste Tour hat der Anhänger bereits mit Bravour bestanden.

Pierre, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen euch weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

Du willst noch mehr Inspirationen?

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Black Monster – US Van mit Dachzelt

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Liebe Grüße vom Dach,
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Offroad mal anders: Ein Quad mit Dachzeltanhänger

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Mit einem Quad in den Dachzelturlaub? Dachzeltnomade Ralf hat sich eine abgefahrene Kombination gebaut: Statt eines Autos fährt er einen Quad mit Dachzeltanhänger durch die Republik. Minimal und obendrein noch offroadtauglich! Wie er damit unterwegs ist, hat er uns auf dem Dachzeltfestival erzählt.

Hallo Ralf. Schön, dass wir dich hier auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 antreffen. Gerne würden wir etwas über dein Setup erfahren.

Wie bist du zum Dachzelten gekommen? 

Ralf: Seit den 80er Jahren interessiere ich mich für Dachzelte. Allerdings hatte ich mir damals keins gekauft, sondern bin mit einem Einmann-Zelt kreuz und quer durch Deutschland bzw. ganz Europa gereist. Danach habe ich mir einen Wohnwagen und anschließend auch noch einen Bulli T3 angeschafft.

Nach meiner Hochzeit, verlief sich das Thema ein bisschen. Zu der Zeit waren wir zusammen mit dem Zelt oder dem Wohnwagen nur noch selten unterwegs.

Als dann die Trennung kam, bin ich wieder voll ins Campen eingestiegen. Erst wieder mit dem Zelt und dann habe ich mir endlich meinen jahrelangen Traum erfüllt: Ein Dachzelt.

Das ist das beste, was mir passieren konnte. Ich bereue es keine Sekunde. Ich habe es günstig gebraucht erstanden und fahre damit jetzt auch schon zwei Jahre durch die Gegend.

Ich liebe es minimalistisch und maximal flexibel unterwegs zu sein. Für Quads hatte ich schon immer eine Leidenschaft. Da kam mir die Idee, beides miteinander zu verbinden.

Ralf hat seine beiden Leidenschaften miteinander verbunden: Quad fahren und Dachzelten.

Wirst du oft auf deine Kombination angesprochen? 

Ralf: Ja, ich sorge damit schon für Aufmerksamkeit. Es gibt immer wieder Leute, die mich darauf ansprechen. Viele können sich nicht vorstellen, wie ich das mit dem Platz geregelt bekomme. Ein Quad hat ja noch einmal weniger Stauraum als ein Auto. Von den meisten bekomme ich aber nur positive Rückmeldungen. Viele feiern die coole Kombination.

Das aufgeklappte Klappdachzelt auf dem Anhänger.

Möchtest du uns deinen Dachzeltanhänger und dein Quad genauer zeigen?

Ralf: Klar! Basis ist ein ganz normaler 750 kg Anhänger, in den ich hinten Auszüge integriert habe. Die waren mir sehr wichtig, damit ich nicht immer den Deckel vom Anhänger aufmachen muss, wenn ich an meine Sachen möchte.

In den Euroboxen verstaut Ralf sein gesamtes Equipment.

Auf den Auszügen stehen Euroboxen, in denen meine Sachen verstaut sind. Eine Eurobox für Küchenutensilien, eine für Gas. Außerdem ist noch Platz für ein Solarpanel und die Batterie, sowie Stühle und ein Tisch.

Vor ungefähr drei Monaten habe ich eine der Euroboxen zur mobilen Küche umfunktioniert. Jetzt ist dort eine kleine Spüle mit Spülbecken im Deckel der Box. In der Box selber habe ich einen Kanister mit 10 Liter Frischwasser und einen Kanister für 10 Liter Abwasser. Das System wird über eine Batterie betrieben. Wenn ich sie richtig packe, passen dort auch noch meine Töpfe hinein.

Quadratisch praktisch gut: Eine Küchenkiste aus Euroboxen.

Um den Stauraum noch zu erweitern, habe ich mir für das Quad noch zwei Koffer gekauft, die auf den Gepäckträgern montiert sind. Der hintere Koffer ist doppelwandig und hat ein Volumen von 130 Liter. Der kleinere Koffer ist nur einwandig und hat ein Volumen von 90 Liter.

Mehr Stauraum: Auf den beiden Gepäckträgern sind jeweils noch zwei Koffer montiert.

Ansonsten habe ich hier vorne an meinem Quad noch einen Halter für einen Kaffeebecher, ein Navigationsgerät und außerdem noch einen Halter für eine Kamera.

Der Getränkehalter ist immer in Reichweite.
Am Gepäckträger ist eine Halterung für eine Action-Cam angebracht.

Hast du noch Wünsche oder Verbesserungen für deinen Dachzeltanhänger?

Ralf: Für den Dachzeltanhänger direkt nicht. Ich möchte mir als nächstes gerne eine Heizung anschaffen für den Herbst/Winter. Momentan habe ich nur eine Heidecke aber die reicht bei gewissen Temperaturen nicht mehr aus.

Praktisch: Den Dachzeltanhänger kann man immer vom Quad abkoppeln und ist so maximal flexibel.

Bist du nur mit dem Quad und dem Dachzeltanhänger unterwegs?

Ralf: Ja, überwiegend. Manchmal bin ich aber auch nur mit dem Quad ohne den Dachzeltanhänger unterwegs. Ich habe auch ein Dienstfahrzeug, welches ich privat nutzen kann aber das tue ich sehr selten.

Ich bin lieber mit dem Quad unterwegs und jedes Mal das Dachzelt umzumontieren ist auch zu aufwändig. Hinzu kommt, dass das Auto voll mit Werkzeug beladen ist. Das Ausräumen wäre mir zu umständlich.

Wenn es regnet, dann habe ich meine Regenkombi, die mich bei Regen trocken hält. Nur, wenn es sehr stark regnet, hält die auch nicht dicht aber das macht mir nichts, dann bin ich eben nass.

Ralf bei seiner Anreise auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019.

Wo geht deine nächste Reise hin?

Ralf: Die nächste Reise geht an den Gardasee. In ungefähr 14 Tagen sind wir mit 10 Quads unterwegs, da bleibt der Dachzeltanhänger mal zu Hause und es wird im Bodenzelt geschlafen.

Mit den Quad Monkeys ist Ralf auf seiner nächsten Tour unterwegs.

Anschließend geht es wieder an den Gardasee für anderthalb Wochen. Dann aber wieder mit Auto und dem Dachzeltanhänger. Zusätzlich packe ich auch noch ein Iglu-Zelt für meine Schwester und meine Nichte ein.

Ralf, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen euch weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

Du willst noch mehr Inspirationen?

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Ein Kult-Mercedes mit Dachzelt-Markise

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Liebe Grüße vom Dach,
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Ein Kult-Mercedes mit Dachzelt-Markise

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Michael hat ein Urgestein von Auto für sein Dachzelt. Einen kultigen Mercedes-Benz Kombi. Außerdem hat er seinem Setup noch einen ganz besonderen Leckerbissen spendiert: Eine selbstgebaute Dachzelt-Markise aus LKW-Plane.

Hallo Michael. Schön, dass wir dich hier auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 antreffen. Gerne würden wir etwas über dein Setup erfahren.

Wie bist du zum Dachzelten gekommen??

Michael: Zum Dachzelt bin ich durch einen Bekannten gekommen. Er war zu Besuch und präsentierte sein Dachzelt. Ich war absolut begeistert und habe quasi “Blut geleckt”. 

Michael vor seiner selbstgebauten Dachzelt-Markise

Daraufhin habe ich bei Ebay eine Anzeige geschaltet, dass ich ein Dachzelt suche. Kurz danach hat sich jemand aus Regensburg gemeldet. Es passte alles.

Einziger Wermutstropfen: Leider hatte das Dachzelt keine Markise geschweige denn ein Vorzelt. Weil der Preis aber verlockend war, habe ich mich dafür entschieden und bin nach Regensburg gefahren, um es abzuholen. 

Was gefällt dir am Dachzelten? 

Michael: Ich liebe die Natur und diese Freiheit, die man beim Dachzelten hat. Man ist draußen und im Grünen, das macht einfach Spaß. Dieses Gefühl hat man in einem Hotel nicht. Meistens sind wir an der Elbe unterwegs. Das ist für uns gut gelegen und schnell erreichbar.

Michael mit seinem Kumpel Andreas auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019

Und die Dachzelt-Markise hast du selbstgebaut?

Michael: Ja, genau. Ich wollte eine Markise haben, um bei Regen trocken zu sitzen. Außerdem ist das praktisch, weil ich mit dem überdachten Einstieg trockenen Fußes ins Dachzelt komme.

Die Dachzelt-Markise wird mit einer Gestängekonstruktion aufgespannt und 2 Zeltstangen und gehalten.

Meine Dachzelt-Markise ist ein Prototyp. Am wichtigsten war mir, dass die Markise leicht aufzubauen ist. Sie besteht aus LKW-Plane und wird direkt am Dachzelt mit einer Kederschiene befestigt. Das ist besonders praktisch, weil ich sie nur seitlich einführen muss und dadurch keine Lücke zwischen Dachzelt und Markise entsteht.  

Die Dachzelt-Markise wird mit einer Kederleiste in eine an das Dachzelt montierte Kederschiene eingeführt.

Zusätzlich habe ich eine Gestängekonstruktion entwickelt, die vom Dachzelt weg führt und mit zwei Zeltstangen auf dem Boden einen großen überdachten Raum bildet. Das Gestänge lässt sich ganz einfach zusammenstecken. Für den gesamten Aufbau inklusive Abspannung brauche ich ca. 20 – 25 Minuten.

No words needed 😉

Wie lange hast du für den Bau deiner Dachzelt-Markise gebraucht?

Michael: Für die Konstruktion habe ich ungefähr 14 Tage gebraucht, wenn man es in Tagen rechnen würde. Dadurch, dass ich aber nur stundenweise oder an den Wochenende gebaut habe, hat sich das Ganze natürlich etwas mehr hingezogen. 

Ich, als Laie, habe meine Idee aber gut umgesetzt bekommen. Hilfreich ist, sich mit den richtigen Leuten zusammenzusetzen, die sich mit dem Thema Camping auskennen bzw. intensiver beschäftigt haben. 

Michael erklärt Anna die Konstruktion der Markise.

Dafür eignet sich übrigens unsere Facebook Gruppe der Dachzeltnomaden perfekt. Auch auf unseren Treffen findet man immer wieder Inspirationen und kompetente Bastler, die einem gerne weiter helfen. 

Hast du schon Umbaupläne bzw. Verbesserungswünsche?

Michael: Ja, ich habe die Idee, meine Dachzelt-Markise noch weiter zu vergrößern. Am liebsten hätte ich sie noch einen Meter breiter und einen Meter länger, damit man mit 4-5 Personen gemütlich und geschützt im Trockenen sitzen kann. Das ist mir sehr wichtig.  

Maura und Anna im Videointerview mit Michael. Das komplette Interview findest du auf unserem Youtube-Kanal.

Hast du die Farben vorher abgestimmt?

Michael: Nein, das war tatsächlich ein Glücksfall. Das Dachzelt ist schon älter und ein wenig ausgeblichen. Die LKW-Plane hat diese beige Farbe und passt dadurch perfekt zur Farbe des Autos.

Michael, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen euch weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

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Die Welt zu Füßen und obendrauf das Dachzelt

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Liebe Grüße vom Dach,
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Die Welt zu Füßen und oben drauf das Dachzelt

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Ursula und Ingo aus Kiel haben ihren Opel Vivaro mit Dachzelt selber ausgebaut und die Welt gleich mitgenommen. Eine riesengroße Landkarte an der Wand oder an der Decke ist im Vanlife häufiger anzutreffen – aber auf dem Fußboden?  Ursula und Ingo haben es getan: Ihnen liegt die Welt zu Füßen.

Hallo Ursula und Ingo. Schön, dass wir euch hier auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019 antreffen. Gerne würden wir etwas über euer tolles Setup erfahren.

Wie seid ihr zum Dachzelten gekommen?

Ursula:  Mein Mann kam eines Tages an und zeigte mir ein Video von einem Dachzelt. Ich war sofort total begeistert und fand die Idee ein Dachzelt zu kaufen einfach cool.

Ingo hat damit gerechnet, dass er mich noch überzeugen muss, aber im Gegenteil: Als Kind war ich viel campen und auch heute bin ich immer viel draußen durch meine Pferde.

Ursula und Ingo auf dem Dachzeltfestival 2019.

Campender Weise an der frischen Luft unterwegs zu sein, ist einfach absolute Freiheit. Wenn wir im Auto sitzen, beginnt für uns der Urlaub. Man kann loslassen und hat einfach unglaublich viele Möglichkeiten.

Den Bus haben wir uns angeschafft, damit wir auch die Möglichkeit haben, uns bei schlechtem Wetter drinnen aufzuhalten. Wir sind keine Wintercamper und eine Standheizung fehlt uns auch.

Unser Dachzelt haben wir nun seit 2 Jahren und sind, wann immer wir können, damit unterwegs. 

Das ist das Setup von Ursula und Ingo: Opel Vivaro mit Dachzelt.

Wie seid ihr auf die Idee mit der Weltkarte als Fußboden gekommen?

Ursula: Wir brauchten einen Fußboden für den Van, der als Verankerung für den Schrank dienen sollte. Da mir das aber einfach viel zu langweilig war, habe ich lange überlegt, wie wir den verschönern können und sind letztendlich auf die Idee mit der Weltkarte als Fußbodenbelag gekommen.

Gesagt, getan: Wir befragten Youtube, schauten Anleitungen und holten uns Tips, wie man so etwas richtig macht, damit wir auch länger etwas von unserer Welkarte haben. 

Wie habt ihr die Idee dann umgesetzt?

Ursula: Es war schon sehr aufwändig, die Weltkarte auf den Holzboden zu bringen. Wir haben mit Holzleim gearbeitet und jeder Menge Sprühlack – eine ganze Dose haben wir verbraucht.

Dabei ist es wichtig, mit vielen hauchdünnen Schichten zu arbeiten, die immer wieder trocknen müssen. Zu viel Sprühlack weicht die Farben der Weltkarte ein. Die Tinte käme hoch und die ganze Arbeit wäre umsonst gewesen.

So sieht das komplette Setup von Ursula und Ingo mit Vorzelt aus.

Nach jedem Trocknen wurde geschmirgelt und danach kam die nächste Schicht Sprühlack. So ging das immer weiter, bis genügend Schichten aufgetragen waren und die Dose Sprühlack leer war.

Nun musste das Ganze noch versiegelt werden. Ich wollte zuerst Bootslack nehmen, davon wurde mir abgeraten. Bootslack hat einen sehr intensiven Geruch und ist für Innenräume ungeeignet. Zumal ist er sehr teuer im Verhältnis zu anderen Lacken.

Camping direkt am Wasser: So lassen es sich Ursula und Ingo gut gehen

Wir bekamen einen Tipp es doch mal mit Treppenlack auszuprobieren. Wir haben auch dazu gelernt, dass der Sprühlack und der Treppenlack dieselben Komponenten haben mussten, sonst wäre die Weltkarte milchig geworden und hätte sogar Blasen geworfen. Den Treppenlack haben wir dann letztendlich auch benutzt.

Übrigens: Die Holzplatte, auf der die Weltkarte ist, war auch eigentlich mal eine helle Holzplatte. Durch das viele Bearbeiten ist sie nun dunkel geworden.

Wie lange habt ihr für eure Fußboden-Weltkarte gebraucht?

Ursula: Wir haben für die Karte 3 Tage gebraucht. Das hört sich vielleicht jetzt nicht viel an, aber es war eine Menge Arbeit und ein sehr hoher Aufwand.

Wer gerade Zeit hatte, hat sich um die nächste Schicht gekümmert. Das hat viel Geldulg gefordert. Insbesondere ich bin total ungeduldig und konnte es kaum erwarten. Jetzt bin ich total stolz. Die Arbeit hat sich gelohnt.

Hand in Hand: Ursula und Ingo waren schon auf dem DACHZELT FESTIVAL 2018.

Was habt ihr noch an eurem Opel Vivaro Bus gebastelt?

Ursula: Wir haben hier noch einen halb selbstgebauten Schrank. Die eine Hälfte kommt aus einen großen schwedischen Möbelhaus und die andere haben wir wirklich selber gebaut.

Ursulas und Ingos selbst gebaute Küche mit OSB-Arbeitsplatte.

Es war uns wichtig, dass er ein geringes Gewicht hat und dementsprechend haben wir auf den Korpus lediglich eine einfache OSB-Platte gelegt, dort die Ecken abgerundet und sie auch lackiert.

Natürlich darf auch die Lichterkette nicht fehlen und die Wärmedämmung mit dickem Armaflex. Dadurch haben wir einerseits eine schöne Raumaufteilung und durch die Dämmung ein wirklich gutes Klima im Bus geschaffen.

Ursula erklärt, wie die beiden ihre Küche gebaut haben.

Was sind eure Pläne und Ziele mit eurem Reisemobil?

Ursula: Unser großes Ziel ist es, nach Marokko zu fahren und dort vielleicht auch zu überwintern. Einmal an der Küste entlang, die soll einfach traumhaft schön sein und das Wetter auch. Der Zeitpunkt für dieses Ziel steht aber noch nicht fest.

Es gibt so viele schöne Ziele und wir sind absolut offen und flexibel, wo es hingeht. Eines steht dieses Jahr allerdings schon fest: Das Freiheitsmobiletreffen. Dort treffen wir auch zwei lieb gewonnene Menschen von unserer letzten Tour.

Ursula und Ingo im Interview mit Anna.

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Black Monster – US Van mit Dachzelt

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Black Monster – US Van mit Dachzelt

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Pia und Steve nennen ihren Van liebevoll das riesengroße schwarze Monster mit dem Dachzelt. Der amerikanische Wagen ist ein 1989er Ford Econoline, ein Auto, wie das vom A-Team.

Hallo Pia und Steve. Schön, dass wir euch hier auf dem DACHZELT FESTIVAL antreffen. Gerne würden wir etwas über euer tolles Setup erfahren.

Wieso habt ihr euch für die Kombination Dachzelt und US Van entschieden?

Pia:  Für uns ist diese Kombination einfach die perfekte Lösung für unsere Reisen. Wir haben uns eine 2-Raumwohnung geschaffen. Durch die große Flügeltür an der Seite haben wir einen schönen Einstieg in unseren Wohnraum und unser Bett ist auf dem Dach. Notfalls, wenn das Wetter einfach auch überhaupt nicht mitspielt, können wir auch im Van schlafen.

Pia und Steve auf dem DACHZELT FESTIVAL 2019

Möchtet ihr uns euren Van mal vorstellen?

Pia: Klar! Der Vorbesitzer hat schon ein paar campingtaugliche Umbauten an dem Van vorgenommen, nachdem er ihn aus den USA importiert hat. Den Fußboden hat der Vorbesitzer schon eingebaut, ebenso die kleine Küchenzeile mit Unterschrank. 

Die Küchenzeile hat eine kleine Spüle und einen kleinen Wasserhahn. In dem Schrank haben wir Vorräte und Spülutensilien. Die Kühlbox, die ihr links neben dem kleinen Küchenschrank seht, hatten wir schon und passte einfach perfekt dort hin. Wir haben auch einen Anschluss für Strom und hier drinnen dann gleich 3 Steckdosen neben der Küchenzeile. 

Die Küchenzeile des Black Monsters mit 230V Stromversorgung

Unseren Tisch vor der Rücksitzbank kann man nach vorne umklappen und ist daher sehr platzsparend.  

Der praktische Tisch zum Umklappen.
Der Blick nach hinten mit Rückbank, Staufächern und Musikanlage

Die Rücksitzbank kann man umklappen und daraus ein Bett bauen, falls wir oben im Dachzelt nicht schlafen können oder wollen.

Wen man die Rücksitzbank umklappt wird daraus eine riesige Spielwiese
Geschäfte entspannt erledigen: Der Hocker zwischen den drehbaren Sitzen ist eine Campingtoilette

Die beiden Sitze, Fahrer- als auch Beifahrersitz, sind drehbar. Habt ihr den Hocker zwischen den beiden Vordersitzen gesehen? Auf den ersten Blick nicht zu erkennen, aber das ist eine Campingtoilette. 

Hier im hinteren Bereich des Vans fehlen auch noch die Vorhänge, um ein bisschen Wohnzimmerfeeling zu schaffen. Aber mal sehen, wann wir das schaffen. Die Stangen dazu liegen hier schon im Van.

Wie lange habt ihr für den Umbau gebraucht?

Pia:  Viele Umbauten wurden schon vom Vorbesitzer vorgenommen. Er hat den Van campingtauglich gemacht. Wir haben uns hauptsächlich um die Details gekümmert, die wir angepasst haben, damit der Van zu uns passt. Hier in der Seitentür zum Beispiel ist ein Regal, dort steht jetzt noch der Hundenapf. Das Regal soll noch eine Tür bekommen, damit wir dort auch noch Vorräte unterbringen können.

Wo geht denn eure nächste Reise hin?

Pia: Wir müssen jetzt noch eine Woche arbeiten und dann geht es nach Venedig, Griechenland und weiter an den Küsten von Albanien und Kroatien.

Pia und Steve, wir danken euch für eure Vorstellung und wünschen weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

Wenn du noch Fragen zu diesem Setup hast, dann findest du Pia & Steve hier auf Instagram und Facebook.

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Elektrifiziertes Dachzelt – Alles Strom oder was?

Jeden Mittwoch erscheint ein neues Portrait mit spannenden Dachzelt-Setups hier auf unserem Blog und als Video auf Instagram TV und Youtube! Schaut doch mal wieder vorbei!
 

Und wenn ihr selbst ein spannendes Dachzelt-Setup habt, dann schreibt uns doch einfach und wir verabreden uns bei einem der nächsten Treffen, Camps oder Festivals!

Liebe Grüße vom Dach,
eure Set-Up Hunters.

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Elektrifiziertes Dachzelt – Alles Strom oder was?

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Frank ist mit seinem Elektroauto und dem Dachzelt nicht nur privat sondern seit mehr als 3 Jahren als auch geschäftlich als Unternehmensbeater im Elektroauto unterwegs. Pro Jahr reißt er 50.000 km ab. Für ihn ist sein E-Auto-Dachzelt-Reisemobil eine wunderbare Reisemöglichkeit: Auf jedem Campingplatz kann er auftanken und Dank des großen 64 kwh Akkus ist zum kühlen, kochen und heizen immer genug Energie da. 

Hallo Frank. Schön, dass wir dich hier antreffen. Gerne würden wir etwas über deine tolle Kombination aus Elektroauto und Dachzelt erfahren.

Frank, wie bist du zum Dachzelt gekommen?

Frank: Ich bin privat und geschäftlich viel mit dem Auto unterwegs, da wollte ich einfach unabhängiger sein und vor allem mobil. Da habe ich angefangen, mich über Dachzelte zu informieren und über die verschiedenen Varianten von Dachzelten. Ich habe mich schlussendlich für ein Hartschalendachzelt entschieden, weil es für mich vom Auf- und Abbau einfach bequemer ist, wenn ich alleine unterwegs bin.

Frank Diefenbach informiert auf Youtube als Professor E über die Chancen der Elektromobilität.

Möchtest du uns dein Auto mal vorstellen?

Frank: Natürlich! Schaut mal hier vorne. Hier an der Front hat der Hyundai Kona eine Klappe, hinter dieser Klappe befinden sich die Anschlüsse zum Aufladen der Batterie. Man nennt das auch Nasenlader, da die Klappe sich vorne befindet und nicht wie bei anderen Elektrofahrzeugen seitlich am Auto. 

Diese Art des Ladens ist sehr praktisch, da man direkt vor die Ladesäulen fahren kann. Dort hinter der Klappe sind zwei Anschlüsse, der eine ist für Wechselstrom und der andere für CCS. 

Frank zeigt uns, was den Nasenlader so besonders macht. Die Ladeklappe ist vorne.

CCS steht für Combined Charging System. Durch zwei zusätzliche Kontakte zur Gleichstrom-Ladung können Spannungen von über 500 Volt und Ladeströmen über 100 Ampere erreicht werden. 

Damit erreichen die meisten CCS-Ladesäulen Ladeleistungen von 50 Kilowatt. Damit kann ich innerhalb einer halben Stunde die Batterie von 20 % auf 75 % laden. Das reicht dann auch wieder für ungefähr 200 km.

Der Motorraum ist voll mit Ladetechnik und Elektrik. Der Innenraum bietet dafür sehr viel Raum, ist modern gestaltet und hat wenig Schalter. Das Navigationsgerät ist ein schwebendes Navi und ist nur durch Touch zu bedienen.

Hast du eine Standheizung?

Frank: Ja, habe ich. Ich nutze die Standheizung des Autos. Euch ist bestimmt der Schlauch für die Luftzufuhr aufgefallen. Auf der Fahrerseite an der Lüftungsdüse habe ich provisorisch einen Aufsatz gebastelt, an den ich einen Schlauch ansetzen kann. 

Ich kann dann die Lüftungsanlage des Kona so einstellen, dass nur diese eine Düse mit Luft angesteuert wird. In Kombination mit dem Aufsatz auf der Düse und dem Schlauch, der ins Dachzelt gelegt wird, habe ich eine Dachzeltheizung ohne Dieselverbrauch, ohne Abgase und absolut lautlos.

Und dein Equipment zum Reisen hast du dann im Kofferraum?

Frank: Genau, im Kofferraum habe ich meine Equipment. Dafür habe ich mir so ganz einfache Schubladencontainer aus dem Baumarkt besorgt, damit alles auch seine Ordnung hat und nicht so einfach im Auto liegt. 

In der Mitte zwischen den beiden Stauchfächerboxen sieht man jede Menge Kabel. Die Kabel sind für alle Möglichkeiten den Kona aufzuladen. Man kann ihn nämlich auch über eine ganz normale Schukosteckdose laden. Dafür gibt es extra einen Adapter. Wenn er so richtig leer ist, dann braucht der schon seine 20-30 Stunden an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose.

So ist Frank in seinem E-Auto bestens eingerichtet.

Du hast einen Vortag über Elektromobilität auf dem Dachzeltfestival gehalten, oder?

Frank: Genau richtig, das Thema Elektromobilität wird immer größer und auch das Interesse daran wird mehr. Das möchte ich den Leuten gerne näher bringen und erklären, wie das System funktioniert. Das Thema ist einfach so umfassend und da kann man gut etwas darüber vortragen.

Wo gehen deine nächsten Reisen hin?

Hier beim DACHZELT FESTIVAL habe ich das erste mal den Brombachsee kennengelernt.  Wenn du da unten am Wasser stehst, könnte man meinen, man  ist in Canada. Da stellt man wieder fest wie schön Deutschland eigentlich ist. Ich würde sagen, ich erkunde erstmal einige schöne Ecken in Deutschland.

Außderdem stehen noch einige Treffen auf dem Plan. Ich hab schon viele Anfragen von Menschen bekommen, die wissen wollen, wie man Elektroautos mit dem Dachzelt kombinieren kann, weil sie nicht die Möglichkeit haben, das Auto mit einer Anhängerkupplung auszustatten.  

Frank, wir danken dir für deine Vorstellung und wünschen weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

Wenn ihr mehr über Dachzelten und Elektroautos wissen möchte, dann schaut doch mal auf seinem Franks YouTube Kanal vorbei.

👉 Prof. E auf YouTube

Ihr wollt noch mehr Inspirationen?

Wenn du nicht genug vom Dachzelten bekommen kannst, dann zieh dir mal den unser letztes Setup rein:

Wolfs-Rudel mit dem Overlander on Tour

Jeden Mittwoch erscheint ein neues Portrait mit spannenden Dachzelt-Setups hier auf unserem Blog und als Video auf Instagram TV und Youtube! Schaut doch mal wieder vorbei!
 

Und wenn ihr selbst ein spannendes Dachzelt-Setup habt, dann schreibt uns doch einfach und wir verabreden uns bei einem der nächsten Treffen, Camps oder Festivals!

Liebe Grüße vom Dach,
eure Set-Up Hunters.

Video und Fotos by NeverStopExploringCrew
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Fotos by Felix Meyer 
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Interview by Anna und Tobi
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Hast du Lust auf ein Treffen?

Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Das größte DACHZELT EVENT des Jahres! Tausende Dachzeltnomaden, die aus ganz Europa zusammenkommen, um gemeinsam zu campen, sich austauschen und am Lagerfeuer sitzen? Vorträge, Workshops, Kinderprogramm, Offroad viele viele wunderbare Menschen und ein Meer von Dachzelten erwarten dich! Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Sei dabei beim nächsten DACHZELT CAMP!

SILVESTER CAMP gefällig? Oder ein OFFROAD CAMP? Wie wärs mit SOMMER CAMP? Du willst dabei dein bei einem dieser ganz besonderen Treffen? Dann komm auf eines unserer DACHZELT CAMPS!  

Bei allen unseren Events gilt:

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WOLFS-Rudel mit dem Overlander on Tour

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Die Leidenschaft für Offroadfahrzeuge und die Wildnis ist Markus und Marianne aus der Schweiz sofort anzusehen, wenn man sich ihren Toyota Hilux ansieht. Die beiden sind absolute Fans von außergewöhnlichen Abenteuerreisen und dafür haben sie sich den perfekten Begleiter geschaffen.

Hallo Markus. Schön, dass wir dich hier antreffen. Gerne würden wir etwas über deinen tollen Toyota Hilux mit der ExKAB1 erfahren.

Markus, wie seid ihr zu eurer Idee gekommen eine Kabine statt eines Dachzeltes auf den Toyota zu setzen?

Markus: Wir hatten vor der Kabine ein Hardtop mit einem Hartschalendachzelt. Nach unserer Reise zum Nordkapp im letzten Jahr haben wir uns vorgenommen, weiterhin Skandinavien zu entdecken und zu bereisen. Dafür wollten wir aber nicht mehr so wetterabhängig sein. Schweren Herzens haben wir dann unser Dachzelt und das Hardtop verkauft und dafür eine gebrauchte EXKAB 1 gekauft.

Die Kabine hatte eine Heizung, eine Toilette und Solar als wir sie abgeholt haben. Damit sie absolut unseren Wünschen und Vorstellungen entspricht, haben wir in den letzten zwei Monaten noch einiges angepasst. 

Willst du uns deine Kabine mal vorstellen?

Markus: Ja klar! Also erstmal von außen: die Kabine sieht gewaltig aus, ist aber nicht breiter und nicht länger als das Auto. Das macht sie so perfekt, auch für anspruchsvolle Touren. Auch das Gesamtgewicht von 3,2 Tonnen halten wir ein. Somit musste auch keine Auflastung erfolgen.

Die Außenansicht vom Setup von Markus und Marianne sieht schon gewaltig aus.

Dann kommen wir mal zum Innenraum. Hier haben wir 2 Sitzplätze und einen kleinen Tisch, was absolut ausreichend für uns beide ist. Unser Bett oben hat einen Lattenrost in der Größe von 1,6 x 2 Meter. Hier rechts haben wir unsere Küchenzeile. Da uns die alte nicht gefiel und für uns nicht zweckdienlich war, haben wir uns selbst eine kleine Küche entworfen und dann auch gebaut. Wichtig war uns, dass möglichst wenig Gas im Auto ist. Deshalb arbeiten wir mit einem einfachen 2-Flammenkocher, welcher mit Gaskartuschen betrieben wird. Außerdem haben wir fließend Wasser installiert, welches durch eine Pumpe mit einem angeschlossenen 20 Liter Kanister funktioniert.

Wir haben außerdem Auszüge als Schubladen, die während der Fahrt mit kleinen Verschlüssen gesichert werden. Darunter auf der rechten Seite ist die gesamte Elektrik verbaut.

Der direkte Blick in die Kabine.
Mit wenigen Handgriffen kann aus dem Wohnbereich für 2 Personen ein gemütliches Bett werden.
Ein Blick auf die Küchenzeile und das Schranksystem mit den Verschlüssen durften wir auch werfen.

Außen am Auto habt ihr auch einiges verändert oder?

Markus: Ja, von außen haben wir an dem Hilux auch einiges verändert, dennoch eignet er sich wunderbar als Alltagsauto und das war uns sehr wichtig.

Was habt ihr denn verändert?

Markus: Wir haben den Hilux höhergelegt und auch andere Felgen und Reifen aufgezogen. Vorne haben wir zusätzliche Scheinwerfer angebracht und auch eine Seilwinde haben wir montiert. Damit können wir uns immer selber befreien, falls wir mal steckenbleiben. Außerdem hat er einen neuen, stabilen Unterbodenschutz bekommen. Den genauen Verlauf, wie wir den Hilux verändert haben, könnt ihr auf dem Blog verfolgen und nachlesen.

Welch eine Erscheinung dieser Offroader.

Wo geht eure nächste Reise hin?

Markus: Für uns geht es im Juni wieder für zwei Wochen nach Skandinavien. 

Wenn ihr euch für die Abenteuer von Markus und Marianne interessiert, dann schaut doch mal auf ihren Blog oder besucht die beiden auf ihren Social Media Kanälen. 

Markus, wir danken Dir und Marianne und wünschen euch noch viel Freude mit dem Hilux und der Kabine und weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

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Ihr wollt noch mehr Inspirationen?

Wenn du nicht genug vom Dachzelten bekommen kannst, dann zieh dir mal den unser letztes Setup rein:

Dachzelt-TRIPLE-Kitchen

Jeden Mittwoch erscheint ein neues Portrait mit spannenden Dachzelt-Setups hier auf unserem Blog und als Video auf Instagram TV und Youtube! Schaut doch mal wieder vorbei!
 

Und wenn ihr selbst ein spannendes Dachzelt-Setup habt, dann schreibt uns doch einfach und wir verabreden uns bei einem der nächsten Treffen, Camps oder Festivals!

Liebe Grüße vom Dach,
eure Set-Up Hunters.

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Das größte DACHZELT EVENT des Jahres! Tausende Dachzeltnomaden, die aus ganz Europa zusammenkommen, um gemeinsam zu campen, sich austauschen und am Lagerfeuer sitzen? Vorträge, Workshops, Kinderprogramm, Offroad viele viele wunderbare Menschen und ein Meer von Dachzelten erwarten dich! Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Sei dabei beim nächsten DACHZELT CAMP!

SILVESTER CAMP gefällig? Oder ein OFFROAD CAMP? Wie wärs mit SOMMER CAMP? Du willst dabei dein bei einem dieser ganz besonderen Treffen? Dann komm auf eines unserer DACHZELT CAMPS!  

Bei allen unseren Events gilt:

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