Pfannenpizza von Jennifer

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Pfannenpizza von Jennifer

…Camping ohne Backofen hieß bis jetzt leider auch Camping ohne Pizza. Mit dieser Pfannenpizza von Jenny wird das anders – knuspriger Teig und saftiger Belag bringen deine Campingküchen-Speiseplan auf das nächste Level!

Dauer

30 Minuten

Schwierigkeit

mittel

Vegi-Option

vegan möglich

Strom

Nein

Dachzeltnomaden Steckbrief

  • Name: Jennifer
  • Teil der DZN seit: DZF ’19
  • Lieblingsreiseland: Frankreich mit all seinen Facetten
  • DZ-Setup: Sheepie Jimba Jimba M von der DZF’19-Tombola
  • Insta: @seelenreise.jls

Die Story zum Rezept

Vor ca. 3 Jahren als “Camping-Neuling” habe ich öfter von der Pfannenpizza gelesen. Ich fand die Idee ganz nett, habe es aber erstmal nicht weiter beachtet.
Als ich dann tatsächlich los gefahren bin, war immer die Frage: „Was kochst du mit deinen begrenzten Mitteln?“ Du hast nicht viel Platz, du willst nicht ewig viel Geschirr brauchen und auch nicht 20 verschiedene Zutaten.
Für mich muss  Campingküche einfach und schnell gehen und ich möchte Zutaten möglichst für mehrere Gerichte nutzen können. Natürlich ist für mich auch immer ein Argument, dass ich mengenmäßig genau das Kochen kann was ich benötige und nicht 3 Tage lang immer das gleiche esse.
Die Pfannenpizza ist für mich ein perfekter Resteverwerter. Da habe ich noch einen Schnibbel Salami, da ist noch eine Tomate und eine halbe Paprika, ich habe noch ein bisschen Ziegenkäse… Es gibt ja bekanntermaßen fast nichts, was man nicht auf Pizza machen kann.

Ich habe auch schonmal eine Pfannenpizza im Hot Dog Style mit Wiener Würstchen und sauren Gurken gemacht. Die war super lecker 😀

 

Basis-Zutaten
(2 Portionen)

500g Pizza- oder Stockbrotteig
1 Ds. gehackte Tomaten
1 El Majoran gerebelt
1 Zucchini
150g Käse gerieben

3-4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker

Darf es etwas mehr sein...?

Ziegenkäse
Kochschinken
Salami
weitere Beläge nach Wahl

Equipment

1 Pfanne mit Deckel (groß)
1 Kochstelle o.Ä.

Kochanleitung

Für die Pfannenpizza zunächst die 500g Teig in zwei gleich große Stücke zerteilen und jeweils zu einer runden Pizza, ca. einen halben Zentimeter dick, ausrollen (so gart der Boden später optimal und wird außen knusprig und bleibt innen fluffig).
Fertigpizzateig vom Supermarkt deines Vertrauens funktioniert natürlich auch – die gibt es sogar rund ausgerollt zu kaufen.

Eine Seite der Pizza von außen mit ca. 1 El Olivenöl einreiben und mit der geölten Seite bei kleiner bis mittlerer Hitze in die Pfanne geben und den Teig von dieser Seite goldbraun anrösten. Die Oberseite des Teiges ebenfalls mit einem Esslöffel Olivenöl einstreichen und die Pizza drehen sobald die untere Seite goldbraun ist. Die Pfanne von der Hitze nehmen und die Pizza belegen.

Hierfür die gehackten Tomaten, mit Salz, Pfeffer, Zucker und gehackten Kräutern würzen und ggf. einen Esslöffel Olivenöl hinzufügen und durchrühren. Die Zucchini in sehr feine Scheiben schneiden. (Falls die Scheiben zu dick sind, die Zucchini kurz vorher in einer Pfannen anbraten – sonst garen die Scheiben beim “Backvorgang” nicht durch und bleiben sehr knackig.)

Die Tomatensauce auf der bereits gebräunten Pizzaseite verteilen und die Zucchini als Belag darauf verteilen. Den geriebenen Käse darüber streuen und die Pfanne mit dem Deckel verschließen.

Die Pizza bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel solange garen bis der Boden knusprig, der Belag gar und der Käse geschmolzen ist. Wichtig ist das bei niedriger Hitze keine einzelnen Hitzespots am Boden der Pfanne entstehen (eine kleine Gasflamme heizt meistens nur sehr punktuell) und die Pizza an dieser Stelle verbrennt – deshalb sollte die Pfanne in regelmäßigen Abständen über der Gasflamme bewegt werden um ein anbrennen zu vermeiden.

Darf es etwas mehr sein...?

Wie jede andere Pizza auch kann bie den Belägen natürlich bunt variiert werden – je nach dem was dir persönlich schmeckt!

Wenn du Zutaten verwendest die erst beim “backen” gegart werden kann es sich anbieten diese vorher schonmal in einer Pfannen anzubraten (z.B. Pilze oder Gemüse) da bei dieser Version der Pizza natürlich nicht die gleichen Temperaturen herrschen wie in einem echten Holzofen und das Gemüse deshlab nicht so gut mitgegart wird!

Henning

About Henning

Henning ist seit seiner Kindheit als Camper unterwegs und seit 2019 mit dem Dachzelt. Als gelernter Koch stehen für Ihn bei Reisen insbesondere die kulinarischen Besonderheiten der bereisten Regionen im Vordergrund, als auch selbst mit minimalem Küchen-Equipment leckeres Essen auf den Tisch zu bringen. Seine campingtauglichen Rezepte hält er auf seinem Blog www.campingdelicously.com fest. Bei den Dachzeltnomaden kennt man Ihn auch als "Pancake"-Henning 😀
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