Das erste DACHZELT OFFROAD CAMP war spitze!

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Das erste DACHZELT OFFROAD CAMP

Wie wäre es mit einem DACHZELT OFFROAD CAMP? So oder so ähnliche Rufe wurden in der Dachzeltnomaden Facebook Gruppe immer lauter. Durch einen tollen Tipp in der Dachzeltnomaden Gruppe sind wir dann auf das Gelände des 4×4 Adventure Clubs in Lauchhammer aufmerksam geworden, an dem dann vergangenes Wochenende das erste DACHZELT OFFROAD CAMP stattfinden konnte.

Das erste DACHZELT OFFROAD CAMP war spitze! Was es alles zu erleben gab, wer alles da war und welche Fahrzeuge sich ins Gelände getraut haben erfährst du alles ganz frisch hier in diesem Bericht.

Die Dachzeltnomaden

Schlamm, im Matsch spielen und viel gute Laune – das war versprochen. Ein ganzes Wochenende mit tollen Dachzeltnomaden in einem Offroad Park chillen, kann es da überhaupt anders werden als super spaßig?

Insgesamt 150 Dachzeltnomaden mit 100 Fahrzeugen haben sich in Lauchhammer zum Offroaden getroffen. Das Gelände des 4×4 Adventure Clubs war damit schon ganz gut ausgelastet – umso besser, denn dadurch ist es in den Camps und am Lagerfeuer super schön kuschelig geworden.

Doch nicht nur die Erwachsenen hatten riesigen Spaß. Auch die 25 Kids waren begeistert von dem ganzen Schlamm, Matsch, von dem Spielplatz auf dem Gelände und natürlich dem Offroaden selbst.

Beim DACHZELT OFFROAD CAMP hat sich wieder einmal ganz besonders gezeigt: Es ist völlig egal mit welchem Dachzelt oder Fahrzeug du unterwegs bist. Viel wichtiger ist die gelebte Gemeinschaft. Menschen, die sich noch nie vorher gesehen hatten, sind an diesem Wochenende zusammengewachsen, haben gemeinsam gelacht, gequatscht und voneinander gelernt.

Das Offroad-Gelände – für Jeden was dabei!

Es war wirklich krass mit anzusehen, welche Fahrzeuge sich am Wochenende auf dem Motorsportgelände getummelt haben. Vom klassischen Defender und Jeep, bis hin zu VW-Bus oder sogar Fiat Panda (ohne 4×4!) haben sich auf dem Gelände ausgetobt und wirklich jeder ist auf seine Kosten gekommen. Zu Spitzenzeiten waren über 30 Fahrzeuge gleichzeitig im Fahrgelände – Wahnsinn!

Das Gelände in Lauchhammer besteht aus zwei Bereichen: dem Nordring und der Grünen Hölle. Der Nordring wird normalerweise als Motorcross Strecke genutzt und bietet ziemlich breite und teilweise relativ einfach zu meisternde Pisten – ideal für Anfänger. Ein paar Herausforderungen wie eine Wippe, eine Treppe, eine Wasserdurchfahrt und einige Verschränkungs- und Steilfahrten gibt es aber auch hier schon für die fortgeschrittenen Offroader.

Nur die Harten kommen in den Garten. Nach diesem Motto wagten sich die fortgeschrittenen Offroader in die Grüne Hölle. Das Gelände ist ein Bereich hinter dem Nordring, der sehr dicht bewaldet ist. Herausforderung ist auf dieser Strecke vor allem, dass die die Durchfahrten sehr eng sind. Deshalb ist mit großen Fahrzeugen mit großem Radstand wirklich viel Geschicklichkeit gefragt, um sich und sein Vehikel unbeschadet durch die Grüne Hölle zu manövrieren.

Ab in den Schlamm – egal wie!

Das gesamte Gelände des 4×4 Motorsportclub Lauchhammer stand uns das ganze Wochenende zur freien Verfügung. Bereits am Freitag, dem offiziellen Anreisetag haben sich die ersten Offroader auf dem Gelände getummelt und mächtig Spaß gehabt.

Einige Dachzeltnomaden sind sogar direkt nach der Anmeldung ins Gelände gefahren – noch bevor sie sich eine Stelle auf dem Campground ausgesucht haben. Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und von Matsch triefenden Fahrzeug macht das ja auch im Anschluss viel mehr Spaß.

Das ganze Wochenende ging genau so weiter: Hochbetrieb auf der Rennstrecke und im Offoradpark. Selbst am Sonntag hatten einige noch nicht genug und haben ihre Kisten noch einmal ordentlich eingesaut.

Selbst für Dachzeltnomaden, die ihr Fahrzeug nicht im Gelände bewegt haben, war etwas dabei: Auch nur an der Strecke zu stehen und dem Spektakel zuzusehen war schon ein Erlebnis.

Wer das Offroaden einfach nur mal miterleben wollte, konnte sich zu anderen Dachzeltnomaden ins Auto setzen und durchs Geländen chauffieren lassen. Auch ein großer Allrad-LKW stand vom Verein zur Verfügung, der immer wieder Gruppen und sogar Familien mit Kindern durch das Gelände bewegt hat.

Das hat allen sichtlich Spaß gemacht, ob beim selbst Fahren, beim Mitfahren oder als Zuschauer am Streckenrand.

Offroad Workshops

Was wäre ein DACHZELT OFFROAD CAMP ohne einen anständigen Offroad Workshop? Sicherlich nur halb so lehrreich!

Dennis Kroeschell von overtheland.de hat am Samstag insgesamt drei informative und super interaktive Workshops geleitet. Da war für jeden was dabei, der beim Offroadfahren noch etwas dazulernen wollte.

Workshop Anfänger

Am Samstag durften zuerst alle Anfänger an den Start. Um 10 Uhr ging es los mit der kleinen Theoriestunde auf dem Nordring. Dennis erklärte allen, die noch nie im Gelände unterwegs waren, zunächst die Basics: An ein paar Beispielen veranschaulicht er im Vorfeld die Grundregeln zum offroad Fahren.

Nach der kurzen Theorie ging es auch gleich los. Insgesamt 18 Fahrzeuge der unterschiedlichsten Art haben sich ins Gelände getraut. Egal ob mit Allrad oder ohne, Front- oder Heckantrieb, Kombi oder Bus – der Haufen war bunt gemischt.

Und alle haben sich was getraut: Steile Hänge hoch und wieder runter, Schrägfahrten und einige andere kleine Hindernisse galt es für die Offroad-Anfänger zu überwinden.

Jeder hat dabei das gemeistert, was im Bereich des Möglichen war für Fahrer und Fahrzeug. Sogar das Wasserloch stand mit auf dem Streckenplan für die Offroad-Anfänger. Für Manche galt dabei: man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Andere sind aus dem Fahrgelände in den nächsten zwei Tage kaum mehr raus gekommen.

Workshop Fortgeschrittene

Am Nachmittag sind ca. 15 Fahrzeuge für den Fortgeschrittenen Workshop mit Dennis ins Gelände gezogen. Zuerst wurden die Fahrer und Fahrzeuge auf dem Nordring warmgefahren.

Denn selbst für die erfahrenen Offroader hat der Nordring Einiges zu bieten. So haben schon an der ersten herausfordernden Stelle manche Herzen höher geschlagen. Dank der fachkundigen Anleitung von Dennis sind aber alle, die wollten, über die Herausforderungen und Verschränkungspassagen drüber gekommen.

Direkt nach dem Nordring ging es für fast alle weiter in die Grüne Hölle. Hier ist wirklich höchste Konzentration für Fahrer und Beifahrer gefragt. Die engen Wege und vielen Bäume, die kaum weiter auseinander stehen als die Autos breit sind, erfordern viel Rangieren, genaue Kenntnisse des Fahrzeuges und mancherorts nicht nur einmal starke Nerven.

Den Ausgang markierte eine sehr schmale Brücke die für einige der Fahrzeuge eigentlich schon zu schmal erschien! Erleichtert aber auch stolz waren allen, als sie es wieder heil aus dieser grünen Hölle geschafft haben!

Letztendlich sind alle wieder heile aus der Grünen Hölle rausgekommen und konnten am Abend von ihren Erlebnissen und Erfahrungen am Lagerfeuer erzählen.

Workshop Nachtfahrt

Sobald die Dunkelheit eingesetzt war, gab es noch ein paar mutige Offroader, die zur Nachtfahrt ins Gelände aufbrachen. An den Fahrzeugen wurden die Lightbars angeschmissen, die Fotografen haben die Blitzgeräte aufgestellt und die Drohnenpiloten sind in Stellung gegangen.

Das war ein Spektakel! Plötzlich tauchten die Offroader den dunklen Wald in ein spannendes Lichterspiel. Es hatte ein bisschen was von Flugzeugen, die in der dunklen Nacht ihre Bahnen ziehen und an den Steilfahrten wie an einer Perlenschnur aufgehangen zur Landung im Schlamm ansetzen.

Für viele war das etwas ganz Besonderes, denn diese Möglichkeit, nachts noch ins Gelände zu fahren, hat man selten in einem Offroadpark.

Lecker, lecker Essen 

Auch bei dem DACHZELT OFFROAD CAMP gab es wieder super viele Leckereien. Das gemeinsame Essen ist mittlerweile bereits Tradition bei den DACHZELT EVENTS!

Beim gemeinsamen Frühstück an der langen Dachzeltnomaden Tafel konnten wir uns über den vom Verein organisierten Brötchenservice freuen. Jeder konnte am Vortag seine Bestellung aufgeben und morgens wurden die Brötchen von einem Bäcker auf das Gelände geliefert.

Überraschung waren vor allem die von einigen Dachzeltnomaden bestellten Pfannkuchen, die sich bei Lieferung als Kreppel/Krapfen herausstellten und zu lustigen Diskussionen über die regionalen Benennungen der verschiedenen Spezialitäten führten.

Dieser regionale Einschlag, nicht nur beim Essen, macht die Dachzeltnomaden Events auch so besonders. Immer wieder gibt es was zu lernen und zu entdecken. Ganz besonders schön: Die Weißwürste vom DACHZELT MEETUP in Oberbayern haben eine Woche später ihren Weg auch zum DACHZELT OFFROAD CAMP gefunden.

Jeden Abend haben wir uns zum gemeinsamen Grillen und Abendessen getroffen. Es wurde gebrutzelt und gebraten und neben normalem Grillgut gab es viele leckere Speisen für die Gemeinschaft: eine super leckere Gulaschkanone, Gemüse aus dem eigenen Garten, Bienenhonig von heimischen Bienen, eingelegter Kürbis, Wildfleisch aus dem Dutch Oven, ganz viel Obst und natürlich Stockbrot.

1.658 Euro Spenden für ein Kinderhospiz

Wie bei allen DACHZELT EVENTS haben wir auch beim DACHZELT OFFROAD CAMP wieder Spenden für ein gemeinnütziges Projekt gesammelt.

Die Spenden wurden zu einem Teil aus den Ticketeinnahmen, vom Gastgeber-Verein 4×4 Adventure Club Lauchhammer, einer Spende von Lukas dem Festival-Masseur, den Brötcheneinnahmen und ganz vielen Einzelspenden von Dachzeltnomaden generiert.

Insgesamt konnten wir mit 150 Personen 1.658 Euro an Spenden auf diesem Event sammeln. Eine grandiose Summe! Am Lagerfeuer haben wir gemeinsam abgestimmt, wo der Spendenbetrag hingehen soll. Der Vorschlag von Edmund wurde einstimmig angenommen und die unsere Spende von diesem Wochenende geht an das Kinderhospiz Oberspreewald-Lausitz e. V..

Mit dieser Spende haben wir alleine im Jahr 2019 schon über 50.000 Euro an gemeinnützige Organisationen spenden können. Hammergeil!

Hier findest du alle Spendenprojekte der Dachzeltnomaden aus 2019.

Bis zum nächsten Mal!

Vielen lieben Dank, an alle die dieses Event mit ihrer Anwesenheit, ihrem Elan, ihrer Energie und Hilfesbereitschaft zu dem gemacht haben, was es war.

Ein ganz besonderer Dank geht raus an alle Helfer, die so fleißig mitgemacht haben: Sven für die Idee und deinen Orga-Einsatz vor Ort und digital, Olli fürs Organisieren, Mitdenken und den Strom, Natalie und Jörg für euren Einsatz am Einlass und der Kasse und den Transport der Sachen, Dennis K. für dein Wissen und deine Workshops, Dennis B., Maik und Diana für die schönen Fotos, Dirk für die Drohnenaufnahmen und den Einlass & Lennart fürs Anpacken wo Hilfe gebraucht wurde.

Danke für jeden von euch, der da war, danke für eure gute Laune und für jeden besonderen Moment, den wir geteilt haben! Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit vielen weiteren schönen Erlebnisse in den nächsten Wochen und Jahren!

Hast du schon wieder Lust auf ein Treffen?

Komm auf ein DACHZELT MEETUP!

Ein DACHZELT MEETUP ist ein Treffen, das komplett auf Spendenbasis läuft! Hast du Lust bei einem kleinen, regionalen DACHZELT MEETUP dabei zu sein? Oder willst du zusammen mit uns ein DACHZELT MEETUP in deiner Region organisieren? Dann melde dich bei uns!

Sei dabei beim nächsten DACHZELT CAMP!

SILVESTER CAMP gefällig? Oder ein OFFROAD CAMP? Wie wärs mit SOMMER CAMP? Du willst dabei dein bei einem dieser ganz besonderen Treffen? Dann komm auf eines unserer DACHZELT CAMPS!

Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Das größte DACHZELT EVENT des Jahres! Tausende Dachzeltnomaden, die aus ganz Europa zusammenkommen, um gemeinsam zu campen, sich austauschen und am Lagerfeuer sitzen? Vorträge, Workshops, Kinderprogramm, Offroad viele viele wunderbare Menschen und ein Meer von Dachzelten erwarten dich! Komm mit zum DACHZELT FESTIVAL 2020!

Bei allen unseren Events gilt:

Jeder ist willkommen: Ob oben ohne oder mit! Dachzeltnomade ist man dann, wenn man sich so fühlt! Komm vorbei! Wir freuen uns auf dich!
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About Rebecca Roß

Rebecca ist Dachzeltnomadin der ersten Stunde. Sie organisiert gemeinsam mit Thilo das DACHZELT FESTIVAL und ist ebenso Ansprechpartner für alles bei den Dachzeltnomaden. Rebecca ist im September 2017 in ihr Dachzelt auf ihrem Suzuki Vitara gezogen. Sie liebt die Berge und den Schnee. Diese große Reise war alles andere als geplant, es ist einfach so passiert und fühlt sich seitdem gut an.
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