20 Nations – the Rallye across Europe

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Jeder, der gerne im Dachzelt reist, kennt das Gefühl: Auf die Ellenbogen gestützt erstmal aus dem Dachzelt luken und schauen was der Tag und vor allem der Ausblick so bringt. Umso besser, wenn sich jeden Tag ein neuer Anblick bietet und noch viel besser, wenn man jemanden erspähen kann, der den ersten Kaffee des Tages zubereitet.

20 Nations - the Rallye across Europe

*Reißverschluss öffnet* …ein paar Schritte mit dem Kaffee in der Hand gemacht und das Schweizer Interlaken liegt einem zu Füßen. Eine kleine Schwanenfamilie schwimmt vorbei. Der Kitsch fällt einem nicht auf.

*Reißverschluss öffnet* …2.000m über dem Meeresspiegel und Blick auf die Alpen. Es fröstelt. Der Reif gefriert auf dem Dachzelt.

*Reißverschluss öffnet* …die Bucht von Kotor in Kroatien und der nette Campingplatzwart grüßt mit einem “Guten Morgen”. 

*Reißverschluss öffnet*…die Spuren der Party der letzten Nacht sind rund um den Pool in Albanien verteilt.

*Reißverschluss öffnet* …beim Wildcampen in Rumänien gibt das auf dem Auto schlafen Sicherheit. 

*Reißverschluss öffnet* …die Metropole Budapest ist nur 10 Minuten entfernt. 

Was sich anhört wie die Aufzählung verschiedenster Reisen, spielt sich alles in 16 Tagen ab. 

Das Kind bekam seinen Namen

Im Jahr 2015 nach unserer ersten Rallyeerfahrung rund um die Ostsee (damals noch mit Bodenzelt), war für uns klar: Wir wollen mehr!  Wir wollen weiter träumen, unseren Traum teilen und andere Menschen mit auf unsere Reisen nehmen. 20 Länder in 16 Tagen von Bremen bis Bremen und dabei quer durch Europa. 

Das Kind bekam seinen Namen: „20 Nations – the Rallye across Europe“. 

Nach der Planung und dem Abfahren der Strecke ging es in die heiße Phase der Anmeldung. In unserem ersten Jahr, 2018, konnten wir mit 30 Teams starten. Zum einen freute uns das, weil wir über 60 andere Verrückte mit auf unseren Traumtrip nehmen konnten. Zum anderen, weil jedes Team Spenden gesammelt hat und so knapp 30.000 € für verschiedene Herzenssachen zusammenkamen … geil!

Unterwegs mit Youngtimern

Von Bremen über Benelux, durch die Alpen, an der Adria hinab, quer über den Balkan zum Schwarzen Meer und über den Osten wieder zurück. Und da keiner Bücher über die schönsten Autobahnen Europas schreibt (Edit nach Recherche: bis auf den Klassiker „Beiderseits der Autobahn- Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants links und rechts der Autobahn“  im KUHNTH Verlag), vermeiden wir genau diese. 

Ebenso diese elektronischen Helferlein, die einem die Streckenführung vorbeten, während der Beifahrer sich einen steifen Nacken beim Schlafen im Sitzen holt. Nein, hier wird noch per Karte oder Fingerzeig der Einheimischen navigiert. Oldschool!

Dazu passt dann auch, dass ein Auto für die Teilnahme mindestens 20 Jahre alt sein muss. So bleibt die Fahrt noch abenteuerlich und eventuell auftretende Defekte sind noch ohne Laptop durch den örtlichen Hufschmied zu beheben.

Wichtig: es geht nicht darum schnell zu fahren. Ob Golf, T3, alter Taxibenz oder Feuerwehr – Die Tour kann mit jedem Fahrzeug gefahren werden. Tiefer gelegt sollte es zwar nicht sein, da die Balkanversion einer Landstraße ganz erheblich von dem abweicht, was man so kennt.

Freie Schlafplatzwahl

Wie viele andere Teams entschieden wir uns, die Tour mit einem Dachzelt zu bestreiten. Von der neusten Hightech Version mit Vorzelt über den Trabi mit Tipi auf dem Dach bis hin zum gewachsten Safarizelt mit Holzkonstruktion war alles vertreten. 

Keines dieser unterschiedlichen Zelte war dabei ein weniger perfekter Begleiter auf einer Reise, bei der man keine Nacht am gleichen Ort verbringt. Bei aller Planung ist es den Teams größtenteils selbst überlassen wie Sie fahren und wo Sie nächtigen. 

Manchmal geht es bei der Suche nach einem Schlafplatz spontan zu. Der schnelle Auf- und Abbau des Dachzeltes ist Gold wert. Jeder, der ungefähr ein Gefühl für die Größe Europas hat weiß, dass die Etappen nicht von schlechten Eltern sein können.

Die Strecke führt die Teams dabei durch alles was Europa zu bieten hat: Auf weite Felder folgen dichte Wälder, atemberaubende Gebirgspanoramen, tiefe Täler und reißende Gewässer. Auch am Strand, diversen Küsten und zahllosen Seen geht‘s entlang. Es werden verlassende Orte besucht, täglich Aufgaben & Rätsel gelöst, zusammen gefeiert und geklönt. Alles was eine verdammt gute Zeit ausmacht; alles was Teil unseres Traums ist.

Die Vorteile eines Dachzeltes

Essen und Schlafen ist, was man nach einer langen Fahrt möchte. Ein Doktortitel im Stangenmikado, weil das Iglozelt noch aufgebaut werden muss, gehört definitiv nicht dazu! 

Die Tatsache vom Boden losgelöst zu schlafen hat, neben dem Ausblick, auch weitere Vorteile: Sei es, weil man auf einem einladenden, gut beleuchteten Schotterplatz die Nacht verbringt oder, weil der schlammige Boden an ein “Südstaaten-Wrestling-Abend” erinnert. 

Unter Umständen ist die Tatsache, dass bulgarische Straßenhunde keine Leitern hochklettern können, auch ein echter Bonus. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei Regen das Heim blitzschnell aufgebaut ist und alles trocken bleibt. 

Und trotzdem weht bei 40°C im albanischen Sommer immer noch ein leichtes Lüftchen durch das Zelt. Perfekt, um Energie für die nächste Etappe zu sammeln.

2019 steigt die zweite Runde

Die zweite Runde der “20 Nations – the Rallye across Europe” steigt 2019. Die Letzte war so gut, dass wir an der kommenden Rallye wieder mit unserem Dachzelt teilnehmen. Wir haben unseren Traum gefunden und leben ihn – jedes Jahr! Da an manchen Stellen weniger mehr ist, nehmen wir dieses Mal maximal 60 Teams mit. 

In der ersten Nacht träumt man vom Schlafen mitten im Abenteuer. Am Ende erreicht man müde, aber überglücklich wieder das eigene Heim. 

*Reißverschluss öffnet* …auf den Ellenbogen gelehnt aus dem Dachzelt blickend schweift  der Blick über den Campingplatz an der kroatischen Küste voller kleiner Zelte und riesiger Wohnmobile. Eine Frage bleibt: Warum bin ich hier der Exot?

Alex & Max

Die beiden Freund Alex und Max haben die 20nations Rallye 2015 ins Leben gerufen. Verbunden über gemeinsame Leidenschaften wie alte Autos, abenteuerliche Reisen abseits der asphaltierten Straßen, das Interesse an fremden Kulturen und der Liebe zur Natur, wurde die Idee der eigenen Charity Rallye geboren.

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About Alex & Max

Die beiden Freund Alex und Max haben die 20nations Rallye 2015 ins Leben gerufen. Verbunden über gemeinsame Leidenschaften wie alte Autos, abenteuerliche Reisen abseits der asphaltierten Straßen, das Interesse an fremden Kulturen und der Liebe zur Natur, wurde die Idee der eigenen Charity Rallye geboren.
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