Was verbindet Dachzeltnomaden?

Ihr lieben Dachzeltnomaden!

Ein unglaublich abgefahrenes Jahr neigt sich dem Ende…

Ich wollte euch auf diesem Wege noch einmal Danke sagen. Danke für all die wunderbaren Erlebnisse, die schönen Erinnerungen, tollen Menschen und schönen Freundschaften, die aus diesem Herzensprojekt der Dachzeltnomaden entstanden sind! Wie schön, dass ihr alle Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft seid und sie mit tragt! 😊

1,5 Jahre gibt es die Dachzeltnomaden nun schon. Oder erst… wie man es nimmt… – Und in dieser kurzen Zeit ist so unglaublich viel passiert…

Ich muss ganz ehrlich sagen: Es war nicht immer eitel Sonnenschein. Für mich gab es in den letzten 1,5 Jahren einige Situationen, die mich nicht nur gefordert, sondern tatsächlich auch an meine Grenzen gebracht haben…

Das hatte ich mir in meinem jugendlichen Leichtsinn doch etwas einfacher vorgestellt bzw. mir in meiner Naivität zu Beginn keine Gedanken gemacht… 😉

Eine Community lebt. Und das ist auch gut so. Aber dadurch passiert und verändert sich auch viel. Und auch wenn man gleiche Interessen hat, musste ich feststellen, dass das nicht unbedingt immer gleich heißt, dass man auch die selben Werte teilt…

Ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken gemacht, was die Dachzeltnomaden für mich eigentlich ausmachen.

Abgesehen davon, dass wir Menschen sind, die das Zelten auf ihren Autodächern lieben, habe ich das Gefühl, wir sind auch das:

Wir sind verrückt und ein kleines bisschen anders. Jeder hat seine besondere Art und Weise. Jeder tickt ein kleines bisschen schräg. Das coole ist aber: Jeder kann so sein wie er ist und jeder wird mit seiner Andersartigkeit akzeptiert.

Wir mögen das Individuelle, sind aber gleichzeitig sehr gesellig. Wir campen gerne auf abgelegenen, romantischen Stellplätzen, mischen uns aber trotzdem gerne unter Leute und sind sehr kommunikativ.

Wir lieben die Gemeinschaft und den Austausch, die gegenseitige Hilfe und Unterstützung. Wir sind offen und zugänglich und haben immer auch einen Blick für das Drumherum.

Wir lieben das einfache Leben und genießen es.

Ich glaube viele dieser Eigenschaften ergeben sich aus der Art und Weise wie wir campen. Wir haben keine abgeschlossenen Räume, wir leben drumherum. Wir können uns nicht verkriechen und komplett abschotten – selbst wenn wir wollten. Wir sind angewiesen auf Hilfe, Freundlichkeit und Toleranz der Menschen um uns herum, deswegen geben wir das auch gerne zurück.

So oder so ähnlich, glaube ich, tickt der Dachzeltnomade. Ich weiß nicht, ob ihr das alle so seht, aber ich habe das Gefühl das immer wieder in all unseren Treffen, Chats und Reisen zu spüren…

Es ist eben etwas mehr als das Dachzelt, was uns verbindet. Es sind gemeinsame Werte. Für mich gibt es dem Ganzen einen tieferen Sinn. Und darüber bin ich froh.

Und wisst ihr, worüber ich besonders froh bin? Dass so viele von euch sich mittlerweile in den unterschiedlichsten Bereichen unserer Community einbringen. Es ist so wunderbar zu sehen, wie eine fixe Idee von so vielen getragen und gelebt wird. Das freut mich nicht nur, dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

Deswegen geht ein großes Dankeschön raus an das gesamte Team! An alle die sich im Großen und Kleinen irgendwie für die Dachzeltnomaden einbringen. Ob als Hilfe, Orga, Vorbereitung von unseren Veranstaltungen, beim Schreiben von Beiträgen für den Blog, beim Versenden von Artikeln, beim Schneiden von Videos, bei der Betreuung unserer Social Media Seiten, oder als Admins hier in der Gruppe!!

Ich freue mich, mit euch in ein aufregendes neues Jahr 2019 zu gehen! Schön, dass ihr dabei seid! Schön, dass ihr ein Teil dieser Community seid! Schön, dass ihr die Dachzeltnomaden seid! 😍

Danke! 🙏

Ich wünsche euch von Herzen ganz wunderbare Weihnachten und sende euch liebe Grüße vom Dach in Aachen,
euer Thilo

About Thilo

Thilo Vogel ist Dachzeltnomade mit Leib und Seele. Seit Juni 2016 lebt er Vollzeit in seinem Ford Mondeo mit Dachzelt: 24/7 und 365 Tage im Jahr. Thilo ist Maschinenbauingenieur, Fotograf und Abenteurer. Er ist Gründer der Dachzeltnomaden und Organisator des DACHZELT FESTIVALS. Im Sommer 2019 wird er zu seiner nächste große Reise aufbrechen: Einmal mit einem VW Käfer von Feuerland nach Alaska. Mit Dachzelt versteht sich.

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